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Der Orden Bne Briss · 1935-09-01 · Nr. 9/10 - September/Oktober · p. Seite 91

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1935
Issue
Nr. 9/10 - September/Oktober
Date
1935-09-01
Page
Seite 91 (sequence 15)
Language
German
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Zeilei zu den sinnende Auge der Mutter, ’plgl ihrem im Sidrlur die bah, in der. morgendlichen Tris weisenden Finger, hi rt ihre l«ii«en Hauptgebeten und ve nimmt. Aben<[ es -sich zhr K Es ahnt eine,, andere midi rciiierr W elt. Mein der K’rll/srhafi zu: „Mutti Sahhat nicht Art der Feiertage sprechen ind ihnen sagen, was sie in sicli aufnehmen werden. Sic en der Freude hinfidircn, de Sahhat. an dem sie ,,Lerlfb am Furimahend,» der ihnen die \1eg\llahVorlesung bringt, am Sinichat Tnra-.\ jend, der ihn(*n, den Kleinen, einmal' im Jahre das V Alme iior hinauf/.usteigeii! liriicf oh iilier die Tora zit Erklärungen dienst mitnehmen, hei den Armen i or dem Tempel ihm zu der sie die Hoschanes (Bündel Meiden ihre Kinder mit lehrhafter Sie «oll ihnen von def ren. soll sie nich : orrecht scheid t, selbst zum .ind die sorgspni eingeiihte Mutter soll die tlttsrhnh nei- 'alte Volkssitte den Tempel, mit dem hi«trgcn Gcräi«ch dir, zum Frühgottcs- Toravdrlesung deutend zuflüstert. Esj fiih|t ihre Iland die grünen Biischelchen in die Hijnil drücken, wenn auf seine.ni Köpfchen, wenn gen soll. Kind flüsterte mir einmal be ich halie Tränen in deji Augen. Ich will am mehr mit der Schere schneiden.' Die jüdische Mutter soll Absicht in das Gotteshaus fijli des Abschlägen« der Blätter erfüllt Zweiglein lösen wie die; Siindl'ii a Sie soll ihnen* all dies zeii;en. bild ist, und weil, wie das K mztjlgcbct «ich in, das mpinschaftsgebet hineinschmiegt, I so nur an den örahend des wachsone mit jener Inbrunst, die dauili“ mitsi igen können, spreehen. Die sio ii das Gotteshaus füllten auch an den Tagen des Emstjles und der Träuer. Sie [soll ihnen am Tischalt b'atv die Meinenden um Jerusalem zeigen, die Beter, die im Gewände der Trauer auf den Stufen des Almemor kauern und, Greise wie Jüi glinge, der Reilw nach die Klagelieder sagen oder stöhnen, welche von unserer gesunkenen Größe erzählen üi d der Krone, die von unserem;Ilaupte gefallen ist. Sie soll sie an den heiligsten Tagen des Jahre« dazu ruh n, wenn die Posaunentöne die Seelen zur Besinnung i ind zur Reinigung mahnen. Sie toll ihnen dann an den Sitkkaustagon den Umgang der Beter mit den Feststräiißcn weisen und ihnen von Dank und Jubel der Emtef'ende sprechen, wie ihn die Wallfahrer nach Jerusalem einst empfan Ull für kaufen und il neu die sieh von den i.« unseren Herzen weil ein Bild ein i ordie. Einzelseele der!Hoffnung auf ein stark■ Bodi?n der Väter, das die Freude hm Seg neu I schenken wird. Und sje 6 lei einer oberflächlichen Betrachtung sagen, daß das jüdische Gjelet frei von al! Unfl man würde sich damit, vor allem in die! Hauptgebete —■ Seh’nia, Achtzehn"* Umrahmung, — in keine] \ fernen. Denn das ist das es Leben auf soll sie am H tschanah rabie Myst .'eise von der W h irakteristische iche ins Geliei Es „gesclii* Gottesdienstes, daß ilim je, reichende Handlung fern iejt ihm, d. h. in seinem Ahla lf wirkt keine irgendein Tun, irgendein« , n|ur von ihm vo Handlung etwas ins Ge|ch Wirklichkeit setzt, was i|i einer über hinausgehenden Tat Got( u ul. Mensch m hitidet, ein Einswerden von.Gott und Men: geheimnisvollen Vorgang sdiafft; für d:i all« s und unsere Herzen erfühlt ha uns betet aber auch und d ies die jüdische Seelen formen ' wellen gering fühlen .mitten im Werk Iterationen unseres Volkes, die Bau unserer jüdischen Seele wir« Aber es wird auch' flicht .heut*: jjll Fis ist ein Bau,. dessen Fundamente \or Jahrtausenden gelegt | wurden, und zu dem w|iri n|nr immer Steinrhen auf Steinchcn legen, damit bleibt. In den Seelen unserer Kind was wir sie lehren können, Tn.ihh und die Inbrunst, mit der sich i F’reude an Gott gewandt haben unserer Ahnen als Druck .'und was sie sich abrangen an Willen die Heiligkeit dessen, den sie riech Gpäls Glied und Produkt der-Gemei isclialt sich erfassen lernt Denn — dies sei abschließend gesagt - Gehet ist rieht einmalig erlerntes W ort, der I.ippei . W ir beten als Ert«ere Augen gesehen In alle, zu Geller ton Kindheit' an iv ein Trost für und ihre Jyriift i ie Inbrunst von Staube schlafen nicht heute vollendet, 'in an ihm gewirkt. (lein. rafi Und stützt'' und erhalten :r betet nicht a eil betet die nse :p Väter in Lei» Was'.in den Herzen prlösimg erlebt wurde, zut Unterwerfung unter im Vergehen -als den' ewig Gerechten ''•[»riesen, das wundert durch linzeistör len, und von dein heiligen n der Arbeit bare Kanäle von Geschlecht zu ■ G. ton den Vergangenen zu den F uns betet zum „Gott unserer Väter1 uns hete^ die Heiligkeit umPdie zu Gott. k des jüdischen Gebetes •schlecht lind g Von Br. Max könnte man er Mystik ist. Hinsicht auf Und ihre 'ahrheit entdes jüdischen oijinienden. Jeder und in jeden Reinheit unserer * :« het cht" mms liinein- .“ nichts in r,. der durch rzuneliincnde, zu glaubende Begreifbare ineinander verseil in einem s Bewußtsein eitet von von äter r Gottesdienst, jüdi- Herzens“, ist nur Ali- Dank, Preis und Be- Diene m a n n. des Gläubigen „schafft“ jiidiseif sch«*8 Gehet ist „reiner Dienst dw hetuiig und JI in gäbe, Bitte iin<| kenntnis. Aller zugleich muß 'man sagei, mystischen Glauben, ein. Betep nicht gibt. Alles Beten ist, mögen druck" gebrachten Gedanken riojcl ^so klär sein, ii Geheimnis getaucht, aus Geheimnis) g ihoreri. ■Geheimnis ist gebreitet über «lie. Erhörung Id« s Betenden. Woraus schöpft man die Gewißheit, daß um .Gebet erhört wor* i -• -o — -L.-U VTorau? ents iringt des Empfindens, der i beschenkt drr Belaß es ein Beten ohne ohne Geheimnis gar die in ihm zum Ausden ist? Kein Zeichen antw.orjtel. die innere Ruhe, die Geliohenh 'i köstliche Seelenfrieden, mit dem tende nach seinem Gebet von dai ii :n geht? Wie kommt 91 I

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