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Der Orden Bne Briss · 1935-07-01 · Nr. 7/8 - Juli/August (7.1935) · p. Seite 75

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1935
Issue
Nr. 7/8 - Juli/August (7.1935)
Date
1935-07-01
Page
Seite 75 (sequence 15)
Language
German
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di t V: da! len i ifflöge und nie er in solchen n Wort, das ir' Hasser und ifiußte, daß ich t gehe, und muß, und vc n (eine Steigei weißt), und der Idealismus lodern! Er h< en, als die gr t|ten heim kfin)i teil — sollte , ist wirklich die Bihel so iich Nohel seihet so aus der Frc kein Liherale|r ml vielleicht j Haus aus das oh, daß ich ät mehr Augenrang lull. n diesem rüchter nun um es mir n einem von ß alles, in einer tet, wie en Geien; er an ineir Geist rthodox nicht) heit des (auch eder mit „Gegeni ch hier d i o Ui r i dp unendelirsamanderer esprärh ich ausnicht wundern, wenn er plötzlich a da wäre, es gibt keine Kühnheit, blicken , nicht wagen könnte, und kei Munde nicht wahr wäre. Daß mir aller Predigten das noch passieren der Predigt willen in den Gotfesdien^ im konservativen Gottesdienst passie Zionisten und Mystiker und Idealist« Schimpfworten in meinekn Mund, Di der Zionismus, die Mystik und selbst einzigen großen Flamme zum Himmt I man denkt, daß nur vor Jahrtausend lete enstanden, die Menschen hä spricht zum Volk, wie nur die Prophe nen — hätten sprechen dürfen, — als „Platzregen“. Der Liberale Stra lesend, wie es kein Konservativer (a fertigbringt, deb Konservative Nobel. Geistes heraus redend, wie es noch Strauß nicht) je gekonnt hat — u seiner Gabe nur begnadet, weil er von teil“, ist — —- —. Ich hin doch hin . . . — Und wie auch von NobeJ, so wpiß er auch dii liehe Größe eines Philosophen Hern anu Cohen, (ir keil eines Strauß, das Wissen eines B :nno Jacob und in das richtige Wort zu kleiden und mit jedem das zu führen, das der großen Sache diqnt, das sein Le macht. Ganz besonders dokumentiert s in denen er mit seinen nächsten Fre iiher Menschenanschauungen und Wi Beziehungen zu Vater und A^utter tiefsten Ausdruck.. So innig das V fühlt man doch den Schmerz, der in Ausdruck kommt, daß sie ihn in sei zum Judentum und im völligen Auf steht. Diese Tatsache ist ihm Ursa Wort über jene Klasse von Juden zu tum verheimlichen, und dajdurch haben w-ollen —. Nur wer sq innig kann und darf so reden. Auch da scheint von den differenzierenden gion und Lehre beeinflußt gewesen zweig konnte es nicht begreifen, daß Väterglauben nieht auch den Vater .gewinnjen vermag. Rührend d|c Briefi Tode des Vaters zur Mutter Spricht, vielen Briefen der Selbsttrost über die er nach und nach kommen sieh i Schmerzenlager fesselt. Ohne Klage dieser Krankheit auf sich un 1 such Kraft sich zu erhalten, um e i der Ihm ist die Teilnahme an s< inein Elegisch der Brief? den er an Baeck ser ihm die „Morenu“ anbie et; ni nehme er diesen Titel an, denn rechtigt, ihn zu tragen. — Wus solle i gen Freunde, deren jüdische« Wisse überragt,i von ihm denken, daß wird. — Aber sein kleines Kind m den Vater, dem er selbst nicht Lehn' in dieser Weise geehrt worden ist. neben vielen anderen im Wort laut vf: und .drt es gestatten würden] Es s< verpflichtend wirken auf jedenjüdi seihst dieses Buch lese und wieder l*se. Nicht unailsgespro- Am h lieh das in den inilcn und .Freu rke spricht. A linden in vielen erhältnis zur Mi wiederholter Kl ier absoluten Rji: i;ehen in ihm n - he genug, ein prechen, die i geschäftlichen mit ihm verwu Verhältnis zu schaumigen ü zu sein. Pran; sein Zurückfinjl zu begeistern e, in denen er n Erschütternd die schwere Ki , und die ihn nimmt er das das Geistige Nachwelt zu ve —cid etwas Br schreiben läßt nbt für sich, n hält sich nicht n denn auch n um vieles in dieser Weise einmal stolz r sein durfte, an möchte dies iedergeben, we >11 dieser Hinw teilen Menschen lese. Nicht una d u ag Briefen, ndinnen h seine Briefen tter, so age zum iickkehr eilt veroffenes Juden- Nutzen zeit ist. n Vater r Reli- Roseneu zum und zu ich dein Hingt in ankheil, an sein Schwere mit aller i mittein. s|ondcres. da dieeint er, für bene juns Seine geehrt sein auf i Ier aber n Brief n Platz i-|eis aber daß er chen mag es bleiben,, daß manche Anschauungen Rosenzweigs ohne Zweifel sich geändert hah;n würden, wenn ihm eine längere Lebensdauer besohieden g:wesen wäre. so z. B. seine Ansichten über jüdisch: Schule, über Zio lismus, Offenbarung und seine Beziehungen zur Bibel. Es st von besonderem Interesse,- die Rechtfertigung zu lesen, mit der er die verschiedenen Ausdrücke der von ihm gemeinsim mit Buber verfaßten Übersetzung klarlegt. Man vergleiche die ganz wunderbare Darstellung ülier die Wiedergabe d :s Gattesnamens in der Bibel. In vielen Briefen sucht er seinen Standpunkt zu rechtfertigen. Wie fein seine Beobachtungsgabe an Menschen war, zeigenseine Briefe an Jacob Roseiiheim über kritische Bibel Fragen, an Benno Jacob, dessen Kommentar zur Genesis au|ch ihn mit jener Begeisterung erfüllt daß ihq die mündliche Erkläre: lieh eihes mehrtätigen Besuchet hätte, rön der er schreibt, ng weniger Kapitel gelcgenthei Jacob bereits aufs tiefste n griffen habe. — Hingewiesei; sei auf den im Anhai g wiedergegebenen Briefwechsel 'mil Eugen Rosenstock. — - Religionsgespräche, die fesseln, welche nicht allein ihren Schreiber Rosenzweig, sondern aucl den En pfängfr zeich len in dt r Lebendigkeit und Rejnhei: des Herzens, die aufs tiefste beweisen, wie sehr er Persönlichkeiten gekannt. —- Uh:r sein Verhältnis zu Buber und Etss1 Simon a i schreiben incg sich erübrigen. Das waren Freun le und C eistesgefährteu, und mehr noch als die Briefe selbst liest es sich zwischen den 7eilen. wie sie' sich gekannt und b<-Urteilt haben. Immer die Idee. das Große und . dns Geistige, selbst wenn es sich um Persönliches handelt, und;cra.de- Ernst Simon hat sich als der walle Freund gpzeigt, der über den Tod hinaus ihm die Freundschaft bewahrt. Und dürfte man schweigend vorüberge len an der :reuen Lebensgefährtin Rosenzweigs. der jugen (liehen, verständnisvollen und hingehenden Gattin und lifutter des kleinen Raphael! Mit liebender Sorgfalt hat nie,, unterstützt Ernst Simon, dem.in der Bli te des Lehens heimgegangen Lebenskameraden ein' Denkmal *— diese Sammlung v Briefen — gesetzt, um einen! kostbaren Schatz der Mi{- uni Nachwelt zugängig zu machen. Ihr sei et gedankt nnd| mehr noch dem.Schreiber der Briefe selbst, E osenzweig, dein G leitec zu unserer jüdischen Gedankenwelt. . Dem yerl Schocken ein Wort dankbarer Anerker nung für diF vornehme Ausstattung des Buches. Es muß ein VoIkshuc)| weiden. — Alt und jung, großlund' klein. 'Vissende und {Laiei leben in ilnn — jeder wird etwas in ilim finden, wafi ihn Aufklärung gibt über F ragen des Leben i. die an jede.ii heiantreten, was das Wissen hereichert_ und ihp stolz macht, geistiger Mitarbeiter und Träger Rosenzveigsrlter Ideen und Gedanken zu werden. — Ahnentafel tler Kinder des Nplhan Weill (Sohn des Lii Weill) in Kippenheim. Unter diesem Titel gibt Alfred Sont er, Mannheim! zum TO. Geburtstag seines Onkels Leopold Weill in Mannheim, ein Werk heraus, das als Meisterstück der Familienrforsflnin; gelten kann. In der bei Schirmer & Mihlau in'Fratikfur: am Main gedruckten und! gebundenen Arbeit, die schon in ihrer äußeren Ausstattung, durch Schrift und Bild, als eji Kunstwerk anzusprechen/ist, weist der Verfasser nach, dal die Familie Weill länger als 500 Jahre in Badeu ansässig i?t Im Standesbuch der Israeliten in Kippeilheim erscheint die Schreibung des Familiennamens Weill abwechselnd als Weyl Weil unel Weill. Erst um 1870 wurde die heutige Schreib art festgelegt. Au Hand! heigegehener Ahnentafeln wird di« Geschichte dieses jüdischen Patriziergeschlechts dokumen tarisch nach gewiesen. Aus'der Familie sind Händler, Hand werker. Kaufleute, bekannte Rabbiner, jüdische und Akademiker hervorjgegangen. Low imj; Gelehrte B. 751

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