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Der Orden Bne Briss · 1935-07-01 · Nr. 7/8 - Juli/August (7.1935) · p. Seite 70

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1935
Issue
Nr. 7/8 - Juli/August (7.1935)
Date
1935-07-01
Page
Seite 70 (sequence 10)
Language
German
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Jahre findet eine Konventions-Sitzung statt, die jedesmal an einem andern Orte und möglichst auch in einem andern Bundesstaate1 abgehalten wird, zu der alle Bundesfilialcti Delegierte entsenden. Darüber hinaus werden jährlich Preise für besondere Leistungen verteilt. Es sind \\ anderpreise in FormJtüns$lerisch ausgeführter Plaketten_und dergleichen, welche jeweils, bis der Wanderpreis einem andern zufäTlt, im Heim derjenigen Jugend-Loge, der der Gewinner angehört, .aufgestellt werden. So gibt es einen Preis, für denjenigen, der.die Ideale des ßt.indcsj am besten zur Ausführung gebracht_hat, einen zweiten] — dieser trägt den Namen des verstorbenen Exekutiv* Sekretärs des Ordens, Br. Boris I). Bogen, - - für dasjenige .Mitglied, das am meisten für die .\\ iedcrhelchung der hebräischen Sprache geleistet hat. zwei weitere Preise für die besten I-eistungcn "auf dem Gebiete der -Genu; .schaftsarbeit und für die Betätigung in religiöser Hinsicht. _ Fenier fiitl en. alljährlich sportliche .Wettkämpfe. Redcturniere und llebatten statt, hei denen die Gewinner ebenfalls ausgezeichnet werden. Die Themen dieser Diskussionen und Vorfrage miisseji von jüdischem Interesse sein. Im letzten Jahre lautete das Tlijema für die Aussprache: „Die . Errichtung einer nationalen jüdischen Heimstätte in Paläftina-ist von lebenswichtiger' Bedeutung des jüdischen Lebens in der wurden gehalten über den „Chaluz“ Der Bund hat ferner t ine Berufs organisiert, die sich weniger <farr it befaßt, Stellenvermittlung ausfcuühen, |als ) e r a t u eine direkte durch Auf Järting den besonders'überfüllten Berufen zu warnen. Zu diesem Zweck sammelt sie an 3p amerikaniscl.cn Städten mit großen und größeren jüdischen Gemeinden um an 1.» Universitäten statistisches Material als Gr uidlagcj für entsprechende Veröffentlichungen. Die Bundeszeitung, das „Sliotfer-Magazin ", erscheint mit Ausnahme der drei Sommermonate in jedem Monat einmal, hat etwa den Umfang und die Fo Großlogen-Blattes und ähnelt: so ist, besonders audli in ■seiner reichen Illustration, dein allgemeinen sehen Zeitschriften, deren .-\iifi laehung. unserem tmig für die Erlia Diaspora"*. \ ortrage und „Vi as es heißt. schmack vielfach nicht entspricht. Der Inl alt b<stellt aber trotz dieses uns nicht immer Synipatliischei Gewandes zu einem großen Teil aus außerorde ltlich wert- \ ollen und sowdlil in jüdischer, wieallgeneine: Br ziehung beachtlichen Beiträgen von groß?r ersieherischer Wirkung. Unter den Mitarbeitern befindet sieb eine Anzahl prominenter Brijde] des Ordens und füll render Persönlichkeiten des jüd sehen üffen hens in Amerika; ein Teil der 2eitung ist dern des Junioren-Bundes seihst, vor allem bestimmter Abschnitt dem Präsidenten reseKderl. Nach der Verfassung des über „Israel als eine Minderheit unter den Nationen"" Gründung einer neuen Ortsgmpp ein Jude zu sein"_*. zunächst lose als Klub organisieren, und erst du:': cli yerm itll Die Konkurrenz für die Erwerbung des Preises, für die Belebung der lebräisehen Sprache wird in Form eines hebräischen Briefwechsels ausgetragen. Auch 'Essays, sowohl in eiglisclier, als auch in hebräischer Sprache, werden ausgezeichnet, und als Schiedsrichter fungieren die bedeul endsten jüdischen Fübrerpersönlichkeiten in. den Verei ligten Staaten. Die prämiierten Arbeiten werden nicht nur in dem Bundes-Organ, sondern in einer großen Reihe jüdisch-amerikajiilscher Zeitungen veröffentlicht. ' In Omaha besä zt der Bund eine Leilibibliotlie-k, aus welcher unentgeltlich Bücher, Vornehmlich ausgewählte Werke der jüdischen Literatur und jüdischer Autoren, an alle Bundesmitglieder, die dafür Interesse haben, ausgelielien werden, unabhängig davon, wo diese ihren Wöhnsit i. haben. Auch die hierdurch ent- -telienden Postgebül ren gehen zu Lasten der Bundeskasse. Besonders be :weckt diese Bibliothek, wie es in einer Broschüre,' die ms Anlaß des 10 jährigen Bestehens der Junior B’ne Brilli im vorigen Jahre herausgegeben wurde, beißt, den zukünftigen .Führern geeignete Literatui; leicht zugänglic b zu machen und jeden, <^er an den oben beschriebenen Wettbewerben teilnehmCn will, mit zweckmäßigen Unter! ißen zu versehen. 70 monatlicher Probezeit kann B’ne-Brith-Logc, die die Patenschaft und dan Prüfung und Verantwortung zii übernehmen Großloge ein „permanenter (^tarier"" beantragt nach dessen Erteilung erst die er dgültige' A ifnahme in e die Beweibe den Bund der Junior B’ne Rrith »rfolgt. Aus,allem erhellt, daß tr|otz Entfernungen in den Vereinig Schwierigkeiten und der damit Kosten, und obgleich das jüdisch rika durch die Wirtschaftskrise schwerster Weise betroffen wupale, eine Organisation zu schaffen, jwie vergebens erstrebt wird. Ohn Aufruf zur Betätigung im Sinne lums, zur Teilnahme an den A Aufbaus, an der Pflege der betyräi Hochhaltung der jüdischen nisse überwinden und die Jugejnd di t ’n der durch Staaten verbündea e Bürgertum Zv bei! Sollte nicht auch der Ofden in Deutschland verzu sami ite der letztep es doch sie bei uns eifei kon eines bewuß rbeiten i iclien Spra ieferung sammeln. des suchen, die jüdische Jugend unter dieser Pa-i mein und so die vielerörterte Frage des wuchses einer Lösung entgegenzuführen? Expr. Br. Mart » fi amcriLaui- Getliclnn Leien itgliejewe ls ein Bundes müssen si(:h vor r Jeweils naclf sr^hsun« einer it auch die tat, bei der verden. großen bedingten en hohen n Ame- J ahre in öglich war, sei)t Jahren nur der ten Juden- Palästina- und zur Hinder- •he lie oh Lc gennachn Brun i (Sp.-L.) i

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