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Der Orden Bne Briss · 1935-07-01 · Nr. 7/8 - Juli/August (7.1935) · p. Seite 65

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1935
Issue
Nr. 7/8 - Juli/August (7.1935)
Date
1935-07-01
Page
Seite 65 (sequence 5)
Language
German
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geschichtlichen Inhalt esse der Geschiclitsfor ichung: gewidmete Tätigkeit ./ortgesetzt; insbesondere vurderj Gemcindcaklcn aus den letzten Jahrhunderten aus eiiier Reihe von Ortschaften heran gezogen, desgleic len ganze Depots \on Listen und Akten von jüdischen Organisationen erworben, so z. B. die Akten vom D.I.G.E., vom Ililfsverein, vom G.V., vom Verein zur Errichtung und i Erhaltung einer Akailemie für die W issenschaft I des Judentums und zahlreicher anderer Körperschaften. Eine sehr wertvolle Bereicherung des Archivs winde auch dadurch erzielt, daß es mit Hilfe des PreuBisc len Landesverbandes «lern Archiv-' stein (Expr. der Fc ihrer Kräfte mitgear; 1906 hat noch Br. Zivier seihst auf ei Informalionsreise“ dprell Süddeutsch richten über das in in Staats- und Stadt gebracht. Auch der bisherigen Vorsitzend ncliel-Loge) ui »eitet.' Bei den V und Arbeitsausschuß leitor ermöglicht wurde, Übersichten über den judenbcschalTung. trugen und generell die der Familiengesehiebti Personenstandsregister ande .lei nach auBen vertraten und im lnnern Sorge der finanziellen Verwaltung, <;. welche das fr Archive zusaniiiq-iizustflheapfsiehtigten. sei.; len. Auch wurde im Gesamtarchiv eine Kartei über die zuwerten und G e s a m,t a r c h i v s i schrift herausziigehen Selbstverständlich geänderten Verhältnis! deutschen Juden 1 dienenden angelegt. Das Gesanitarehiv ist neuerdings darauf bei acht,! nach seinen 'Kräften dafiir zu sorgen, daB durch Photographieren von Grabsteinen, besonders an Orten, in deneii sehr wenige oder gar k.dne Juden mehr leben!, . er historische Inhalt der Grabsteininschriften gesichert wifd. Es ist beabsichtigt, im Eonvernehmen mit der Schulverwaltung' das Gesanitarehiv auch für den Geschieht-- und llcimatkundcuntc rricht der jüdischen Schulen auszum 15 0 jährigen Bestehen des m Oktober 1 (J 3 ."> eine Fesldie-' besonders der Gemeindegeschichte der Juden Deutschlands gewidmet sein soll.’ VI. ist nunmehr entsprechend den eil, zumal wegen Übergangs der Lasten von der Großloge und von dem D.I.G.B. auf andere Institute, eine Ibnorganisatiou des Gesamtarchivs Das Gesa aitarcliiv wird jetzt zu einer Anstalt der jüdischen Gemeinde, der Keiehsvertretung der deutschen Juden und des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden werden, welche für die Ausgaben des Archivs Cinstehpi. In das Kuratorium werden demgemäß Veigre :er dieser drei Körperschaften entdiescs Kuratorium darf, wie .las löoptieren und soll einen Arbeitsausschuß aus sich heraus wählen. Es ist anzuuehmen, daß das neue Kuratorium sjcli die Mitarbeit-dem Orden angehüriger Mitglieder weiterhin sichern wird, um den Zusammenhang mit dem Orden aufrechtzuerhalten, das Gesanitarehiv .lur. h den Orden weiterhin zu popularisieren und bei «lim planmäßigen Auffangen des Materials aus den inj ihrem Bestand gefährdeten jüdischen Gemeinden Informationen und notwendige Kleinarbeit von den örtlich in Frage kommenden Logenmitgliedern erreichen zu Können. Bei Gründung des Gesamtarchivs und auch später irt der Verwaltung haben — urti nur die Dahingesehiedenen zu nennen — angesehene Brüder, wie Vizegroßpräsident Adolph Mafer, Großsekretär D. Wolff, Expräsident^Kreslawsky un^l zuletzt poch .unser Sally Kirsclisan.lt werden. Auch bisherige, Mitglieder gierten bis zu ihrem Tode, die Brüdc l'hilippson lind P •of. Dr. S. Kalis Heimgänge Br. Jusl izraj Dr. -Philipp sanitarchiv gerade noch leitet. itlr vollem Einsatz (irarbeitcn 1901 bis iler „archivaliseheip jjn.l wichtige achganz alten Gemein.learchiven sowie •Archiven vorhandene Material beij» ankbar gedacht; in der schwerste Beruf der jüdischen Kran Von E. F i n k_e 1. Eine Zusainmr hebörden. den jii.l bäusern mul Körp. Briss angeregte K i Frühzeitig habe Struktur der Juden im deutschen \ und wären darum Berufe zu ersebKet en. Di«- männliche des Kuratoriums ristische Ge »ilde e oft sehr schwere h. hier der Geld- •beiten des Archivs s Vorsitzen.!, fim- I’rof. l)f. Martin cllier, mich .1 tssen ul Salomou das Zeit leitet. Lernschwester ilarbeit mit «len ji' liselien Gern, sehen und 'nichtj fdischcn Kra rscliafteii bewirkt« a nk e n s c h w es •n unsere Logen .di der von den e r n b e r n f. l* -ungesunde so: literlande er! beoiüht, der jiidh eben Jugend Handwerk, dem G den, die weibliche artenuiid Ackerl der Erlernung des Krankenpflege. Aber gerade der sch« ruf der Krankenp legeriu, der so ree Wesen und «lein ( emüte der F-rau ei sieben Jahre nach 'Verpflanzung nicht inierbeblicben \\ itjersland, AL im Mai 1889 nk Jugend sollte Kill zugefülirt Haushalts tun! ne und i.lealf it dem weibl itspricht, stiel les Ordens Deiitschlan.l die erste diesliczügliclie Anregung heu wurde, äußer en die Ewiggestrige, die infolgf Beharrungsvermögens' si.di von alteli Vorurteilen schwer frei mach, n können, starke l5 edenken. Es * teil sieh — so wuide prophezeit —k-mm jüdische chert finden, die c iesem zwar edlen, her doch sehr strengenden Beruf ergreifen wUrilfn: sie seie schwach für den schweren Pflegedieiibt, sie seien s quem, zu ansprui -lisvoll und .würden sich wegen Lebhaftigkeit der erforderlichen Disiipfin' picht u werfen lind derg1 eieben mehr. Auf i das Votum Arzte in unserer Vereinigung; hat t eineswegs er l gen.l gewirkt. Aber trotz des vielseitigen Abratem die würdige Frankfurt-Loge.(len Versuch gewagt und Februar 1890 zun-Lebst z vv c i Lebrsclr vestern im B tal der dortigen Israelitischen Gemein« lo zur Ausbild eingestellt. Iin September 1891 konnten diese Scbw< nach mit gutem Erföigebestandenem Examen von Loge feierlichst di [ilomiert .werden. De - erste Schrit; getan. -Das Schiilerinneirinaterial wuchs ständig, so Ge- und nde* .en* Bin.* ziale annt neue dem Werder Beben auf nadh .

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