Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1935
- Issue
- Nr. 7/8 - Juli/August (7.1935)
- Date
- 1935-07-01
- Page
- Seite 63 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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I der« zu den Ausnahmefillen. Das ist heutd anders geworden. Dep oben angeführte Grundsatz besagt docb nur, daß wir unsere Wolilfalirtseinrichtungeti kuf andere abstellen konnten, weil wir sie für die Brüder nur höchst selten einmal brauchten.. Jetzt wäre es ein Unrecht, an der Not der Brüder vomberzugehen und an erster Stelle für andere zu sorgen. Dadurch ist die Loge aber keinesfalls ein Verein zur gegenseitigen Unterstützung geworden. Die großen Ideale! und das unwandelbare Ziel sind ■ die gleichen geblieben, Und auch in Zukunft werden wir die Gefahr des Eigennutzes immer aus unseren Reihen bannen und unsere: Pfojrten nur denen öffnen, die nichts für sich verlangen und mit ihrer ganzen Persönlichkeit sich allein *in den Dienst dep Gesamtheit stellen. Daß bei uns der Grundsatz «er Wohlfahrtsleistung für andere in keiner Weise aufgehoben ist, bezeugt die zu wiederholten Malen erhobene Forderung der hochw. Großloge, daß die Brüder die |jüdiich-ethische Arbeit höher zu stellen haben als allere, die außerhalb des Ordens stehen; und wenn schon in Zeitig. Menschen besondere Anforderungen gilt dies ganz besonders für den Be: Mahnung zur Vertiefung der Woli! koh, zur freiwilligen Durcftf ihrung jüngster Zeit das Eintreten "der Grcl und Aufbauwerk der Gemeinden, c<i Logenaufgabe erklärt worden ist. Es ist ein ganz winziger Ausseh Kapitel der Beziehungen zwischen hier gegeben wurde; aber «(hon die*i beweisen zur »Genüge, daß/die Lo, wurzelt, aber im Alltag Arbeit zu lei in der wir leben, verlangt gebieteri und mit ihm die Logen nicht den lep der Not an jeden zu stellen sind, so . l .Briss. Datier die; tätigkeit, der .Zedo- <les Maaser und aus flöge für das Hilfe* ssen Förderung als m L>; hang mit dem Alltag verlieren» wie hensnähe des Ordens uns an «1er G|«' Spender für unser innere» Logrnlel bleiben möge- I itt aus dem großen gc und Alltag, der wenigen Beispiele 'zwar im Idealen ästen bat. Die Zeit, sich, daß der (Irden ndigen Zusammen- Jii«lerers<*its «lie Legenwart ein I.raftcgi wird und inim^r V Zur Beachtung! Gemäß der Forderung unseres Bundes: „den geistigen und sittlichen Charakter unsere sen höher zu entwickeln und zu stärken“ rufen wir in dieser Zeit unseren lieben Brüdern'u auf Freunde und r Stammesge td Schwestern nos-! i ZU: i Wahret Zurückhaltung und Würde, seid bescheiden im Auftreten und in der Kleidü Platz, an dem Ihr picht gern gesehen werdet. Denket daran, daß die Fehlur und Sen zelnen Juden der Gesamtheit zum Schaden gereichen! Geht mit gutem Bei« piel voran Bekannte einzuwirken, damit der jüdische Name nicht entweiht Großloge für. Deutschland V ng; meidet jeden fwächen eines ein- und seid beriüht, 4rde. II U. O. B. B. Mitarbeit der Großloge in anderen Organisa honen*) Es war in «len humanitären Aufgaben des Ordens beg ündet, daß die Großloge sieh den ideellen Bestrebungen anderer Organisationen anschloß. J ußerdem hat die Großloge selbst Institutione i ins Leben gerufen und 6ic durch persönliche Mitarbeit von Brüdern oder durch finanzielle Z uwendungen dauernd gefördert. Im folgenden viid Uber einige dieser Einrichtungen berichtet. I Das Gesamtarc liv der deutschen Juden Von Br. Exp 'Wer als. Forscher Verhältnissen «1er Ju«i e «lerte seine Aufmerkp, Jurist gezwungen ist, tigkeiten über Verw zelne Personen oder ♦) Siehe O.B.B. 19; räs. J. R. Schindler, I. jüdischer Geschichte den inneren n während der letzten Jalirluinamkeit zuwendert will, wer als Lei es in Erb- oder anderen Streiindtsehaftsverhältnisse, über ein- {anze Familien glaubwürdige Auskunft zu erlangen, wer .aus einer ni NYugier oder, aus Familienstolz beinii «»der einen fremdelt Stammbaum a lilindert hinauf zu verfolgen, dem w mit welchen Schwierigkeit«-!! man zu kämpfen bat, und wie die meisten Forschungen mit gar keinem’ ojler folge ahscliließcn. Gczv'uiigen, den «ler Gegenwart zu führen, besorgt Zukunft, bat der Ju«le immer mehr Vergangenheit und ihre. Denkmäler «lic Umgebung jahrhundertelang der Nichtachtung ihres Sta:ivmes bat sich wundern, jedoch sehr tu beklagen i Juden selbst eingeimpl t ugd bei ihn« die inneren eigenen. Verhältnisse, i getötet. So ist es geh« mnten, «laß d «lcpt aufbewahrt habet, was an seit i c t 5 Nr. 5/6 S. 42 Anm. ten ihres aktiven und entstanden ist.* ' passiven Sein:! t zu verachtenden ht ist, einen eigenen reit nur ein Jaltrird es bekannt sein, i auf diesem Gebiete j noch so mühevollen;? nem negativen "Erj liweren Kampf mit | m seine .unsichere ts Interesse für die j erlorem Die durch': Juden suggerierte j - wie nicht zu ver- — iu «ler Tat «len n «las Interesse für spezifisches Selbst io Juden wenig \on •fftliehen Dokumenim Laufe der Zeit 63