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Der Orden Bne Briss · 1935-05-01 · Nr. 5/6 - Mai/Juni (5.1935) · p. Seite 59

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1935
Issue
Nr. 5/6 - Mai/Juni (5.1935)
Date
1935-05-01
Page
Seite 59 (sequence 23)
Language
German
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gen und Festlichkeiten, dergleichen es in Erez Jisnel kaum gibt. Da» Haus ist ein Geschenk von Sir Ali Kadcorie. der zu dem Zwecke etwa 12 000 Pfund -espendet hat. Die BW Jisrael haben unter sich etwa 5 000 Rupien (das Pfund hat 13.30 Rupien) für den Bau gesammelt. De/4 Bi u wurde letzten Winter eingeweiht. Der Lehrgang der Sclmle umfaßt 11 Lernjahre. Die Schüler, dir die ganze Sch jle absolvieren, (ihre Zahl ist nicht groß, etwa 3 bis 6 im Jahr) legen die Reifeprüfung an der Uriversität in. Bombay ab. In den ersten vier Schuljahren i st die Unterricl: tssprache Marhattisch; dann fängt man Engl sch an und wi linet ihm große Aufmerksamkeit. Auf der Oberstufe dien englisch als Unterrichtssprache. Die hebräische Sprache wird als zweite Sprache gelehrt, aber die I rfolge sind nicht befriedigend. Die Schule hat Coeducatian. Schon jahrelang will man eine eigene Mädchenschule f runden, aber \:egen der schwierigen wirtschaftlichen Lage koiinte man die Absicht nicht in die Tat umsetzen. Auch 1)0 indische Kin 1er lernen in der Schule. Als ich nach dem Orunde fragte, sagte man., mir, daß die Eltern der von dem BW Jjsrael stimmenden Kinder arm sind und daß die Wüsten kein Schulgeld bezahlen, und dies ist eine der Einnahmequellen der Schule. Das führt uns zur Lage der Erziehung bei den In lern. Die nicht armen Eltern schicken ihre Schuir, damit sie dort ihre Bildu Lehrern, die die Tora kenpen. und Liebe zur Es besteht bervorgeben. die könnten. Jugendlich) nar des Mi Lande oder ist. daß ih n. die ihraclii dieses Planes zu Hilfe kommt. Die B) gert Juden . sein. Die und setzen n Indic i ist nicht lic^onil ers~gut und müßte besser ihrigen den Lehrern sind einige Inder. Iler indische Le Kinder in die hebräische ig erhalten. 4 Jahre liiuc ile die der zufüllif gerufen we n ein rileu «1 Gemeindesynag) rf oder nicht, .dieser Scheidung fragt)', sagten mir aus Bombay: Wiif kann man sich sic schrei! en iloc!i keine Ketiihb. Frauen unil legen uch unter lirer erhält an Gehalt weniger als der Lehrer von den BW Jisrael. und der Lehrer von den B’ne Jisrael. w’niger als der g jüdische Lehrer. Das Gehalt des Lehrers in dii IW Jis i wohnliche ier Schule loY ist im allgemeinen niedrig. Ein! L‘lirer. der die Mittelschule durchgemacht hat, erhält als Gehalt 33 Rupien den Monat, und die, die 4 Jahre auf der Universität waren und den Charakter eines B.A. sich erworl en haben,,'hek immen ein Anfangsgehalt von 55 Rupien dep Monat. Die Schule hat eine tüchtige Leiterin, Frau Reh -kka Ruhen, aus einer angesehenen Familie der BW Jisrael; sie bat die Universität in Bombay absolviert und sich dann in London Weiter vervollkommnet. Sie steht schon ljl Jahre an der Spitze der Schule. Die Schule wird yon dei Agudat Achim in London unterstützt. Der Etat ist etwa 30 000 Rupien das Jahr; hiervon bringt Schulgeld 6000. die Stadt gibt 3000 die Regie- ’rung 4000, Agudat Achim 8000, der Rest stam nt aus verschiedenen Steuern und Spcnddn aus den Synagogen der B'ne Jisrael. j Sehr fühlbar ist der Mange! an Chachamini und guten Aber das ) Auch die unil einige haben and unsere Bri mühen. Toj-a zu I achten. Von h nennen dei Jeclieskel i iscli an de Mannes i-t racl. schreiben Ketuhhnt sehr alten D Mikwsot. Mail tniiB ei| i zu nähern, die tuen und ilie \i im Heere auf: hay. Er si Ihst n gekommen: seine ständig ilie jiiilist jüdischen C elehrt scher Geld rsamk hat Ziehung; ter den B’ne Jrs ‘ai[ keine (loffnnng. daß aut später dieses an fr Der einzige Aiisweg ist besonders geeigiirt ionimen oder in drhußrn. Die erste Be Erziel Hing eine religio Bedingung kann ihr Einfluß ein giins hoffen, daß ilie Ju lenheit in I.ryz-I zwischen den B sich mit ihnen nicht zu du lud enfum und die I verbreiten könnten, i Irren .Schulen Schüler . t ebene Amt versehen aß einzelne von den sind, ins Lehrerseminie der Jesrhiwoth im it gung für «las Gelingenejsei. Nur unter dieser ger.sein. Es steht zu rrl bei der Ausführung ne Jisrael und den übrijuden verschwäf ejru sich nicht mit ihnen Tisch. Noch in diesem Frage auf. ob eiiij-r von den B'ne Jisrael. j;e kommt.’zur Torg^auf- 4 s ich nach, dem Grunde •inige angesehene Juden nit ihnen,.verschwägern. T Ellevertrag) für ihre die Reinheit der Familie? tigen Stand der Dinge, etubbot fiir ihre Frauen ms sind vorhanden. ‘ Sie en Weg. finden. um diese sich mit'aller Kraft bezwolh (Gebote) zu lieobteiuen Wert auf ntspric it nicht i|em In pvorragenilen ‘B’ne Ji alte ehrwürdig«). Prof-1 irschreibt er sicfi so mit Univ ganz ersität in -Bombay. Das Aussehen diese; errlicb. Seine teil im iudisch-britisclicii Heere, ui i lei ist hier besonders zu sor Jeclieskel di Mosch ). -Er unterrichtet liebräwnhtieu schon >jl t über ilie- CreUzr Bildung nach fpt er e Literatur. sp*!i-t in iter unil Großväter dienst iegen zu hoben Posten hs Geschlechter iü Born ii der Stadt nie hinaus t er Jurist. Er studiert Korrespondenz mi Bombay einvollständiges „Schaß“’ in ganz Indien, ilcr auch jleri T jli I von den Bräuchen Bücherschau Ismar F.lbogen: Geschiehtj» der Juden in Deutsililnnd. Jiid. Buchvereinigüng. Berlin 1935. •Nur wenigen Gelehrten ist die Gabe verlieh« n. auf Grund mühevoller.Einzelforschung eine ebenso gefälligr wie gehalt, volle Darstellung großer geschichtlicher Zeiträume zu geben. In seinem neuen Werke ist djes dem Verfasser. Br. Professor Elbogeh, vorzüglich geglückt. Die Geschichte der jüdischen Diaspora auf germanisch-ldeutschem Iloil ‘ip reicht von der Römerzeit bis in unsre Tate. Der His)or mit der Struktur der politischen Gebilde wechselnden, in ihnen .wirkenden Kraft machen, um uns die Daseinsbejdinguugen der meinden in den verschiedenen Epochen der i entgehen Geschichte nahe zu bringen. Er muß uns vom alten Feudalzum mittelalterlichen Territorialst lat, dann zur werdenden Reichseinheit führen; wir mttisen Kaiser und Kirche, Fiir- Wcr muß uns mit den r n bekanntiiilischen Gesten und Untertanen, Ritter und Städte, Bürg; Bauern und Knechte Itennenle men, um ein eihtes Bild vom und Stände, Dasein u Leiden und erhalten, volles Dok herzig vor! Zuversicht Beden die jüdisch - g i ö s e . a ihrer Gesc fühl der 1 Palästina, ilie nach «1 ische Spra gewisse A aber stark Charakter als ein rer \ P’rrui Ml dii nnent ilbergel zu sei rel g orfahren in ik'iit eu. ihr« >111 Schick: i bietet unser für unserV Zeit, en kann: e'iiY'Zeytj öpfeu sind. n uni) besitzt eil e schöne Bibliothek jiidi eit. Er ist der einzige, wie er sagt, der in besitzt, und der einzig) nul Jeruschalmi hat. E B’ne Jisrael erzählt. Buc sani v.Or allem schrinj i Diaspora iii Deiitschla i eine nationale war iclite besitzen hier jiidi ntfern mg und Entfrem Sie e npfiliden sieh als •m Veifnst der1 alten na he. nui noch für deq K i)tonom e drr Rabbiner in ihre, große« Umgebung dieser Umwelt läßt sie;iöses empfinde«. «Als / eben Bezirken ^1 und ihrer Lei h: es ist ein e alldem nienia guis. aus dem in ihrer stung zu ndrucks leicht Mut um ud ns. ilie Feststellung. dal) qd viel stärker e ne r e I i Schon im Morfengrauen ipehe Gemeinden ein Geling von der \ Urheima t eine deutsche Gruppe t onalen Güter ilie hehra t It us und Ritus «■wahrt hat. im übrige i eiugeht. Der christlich » ihr Anderssein uden von ausgrsproche- * und S!>

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