Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1935
- Issue
- Nr. 5/6 - Mai/Juni (5.1935)
- Date
- 1935-05-01
- Page
- Seite 49 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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d uh-iicn .Meinung'an der Erfüllung wieiter, uni f>io der nachfolgenden sein, eine Generation 1 ist die andere ah und arbeitet mit ihrer eigenen, zeitgebu! der Gemeinschaftsidee i . zur ■Vervollkommnung! Gemeinschaft sterben, i der die Frau außerhalb ihres e. So war es selbstverständlich. ging der Wunsch der gedanken zu iuteressi u Der U.OiB.B., eins fsolrhc Gemeinschaft, wurde gegründet in einer Zeit» Heims keine Rolle spi daß er ein reiner Maijiu-rordcn w urde. Keinem der damaligen (»runder kam r« zum Bewußtsein, daß eine gewisse Inkonsequenz darin lag, einen Bund zur Höherentwicklung der Men« cliheit ins lieben zu rufen und die eigenen Khefraiien in <|icsc Bestreitungen nicht einzuheziehen. Dann kamen I die Anfänge der Frauenbewegung. Die Frauen erhoben Viispriichc auf Rechte und Pflicliteil auch außerhalb il^fes Hauses. Damit Hand in Hand Iriider, die Frauen für den Logenilren mul ihn so in die Familie zu tragen und dort zu m Tankern. Äußerlich trat der Wandel in der Anschauung dadurch in die Erscheinung, daß sich die Frauen dei I Logenbrüder enger Zusammenschlüssen. So entstaj jd bereits- 111156 die erste Fraueiivercinigung, der Fra Jenvcrein der Lesfingloge in Breslau. ihm folgte 1118} j der Frauenverein der Berliner Logen und 1806 die Garitas in Mannheim. Sie wollten im I.ogcnsinnc arbeiten, edle Geselligkeit pflegen, helfen, wo Hilfe nottat, und Erziehungsarbeit an sich und andern leisten. Doch nicht (sofort stand e,in fertiger Plan vor ihnen, erst nach und ,nach fanden sie ein festumrisscncs Ziel, dem sic zustrefcten. Aus der Sorge um die aus dem Waisenhaus entlassenen Mädchen entstand 1891 das Mädehenheim des Frauenvereins der Lessingloge, dasden jungen, iinhehületen Mädchen Wohnung lind Berufsausbildung hot: fini den werdenden Müttern der ärmeren Großstadtmknschen über die Schwere Zeit der Entbindung und des \X oohenbettes hinwegzuhelfen,' nahm der Frauenven in der Berliner IzigCn energisch die Pflege der Wöchnerin und des Säuglihgs in die llaud, zunächst in Form g^n Hauspflege, später im eigenen Heim, dem sieh ein lingsschwcster ansc nahm sich der vülli ter Ostjuden an, ui Erziehung augcdeilu liehen Beruf naclige siergewerbe ihrer El teu den genannten stcrnvcreiuigiingcn: daß eie durch Beai Kinder und durch Eltern zur Seite sta Wäsche für Btyjürft: die von den Brüdern i Schule zur Ausbildung als Siiugt,Joß. Die i'.aritas in Mannheim ungebildeten Kreise eingewanderwenigstens deren Kindern soviel zu lassen, «laß sie einem hiirgern konnten und nicht auf «las Ilauni angewiesen waren. Bald folgereiiiigungeii viele andere ScliwejCde fand ein Betätigungsfeld, sei es. Isichtigung der Schularbeiten der clihilfeunterricht den berufstätigen den, sei es, daß sie Kleidung uiul machten. Die Logir erkannten, daß ihnen in diesen Frauenbünden Hilfst ge anfertigten oder Recherchen für gegriimleten Ferienkolonien .usw. räfte zur Seite standen, die ihnen . y zu überlassen. Die Mitglieder der1 aber "die Gomeinscliaft dauert. So nahmen »Mie Hallen 'die Hilfe der von Nutzen sein konnten. Einerseits« hatten! die Frauen in manchen praktischen Dingen' mehr Erfahrung als die Männer, amlererseits hatten sie auch mehr Zeit für die Kleinarbeit, «lie hei -jedem Werk, besonders auch in «1er Wohltätigkeitsarheit, zu leisten ipt. Logen hei Gründung «ler Toyidn-i Schwestern in Anspruch; in Berlin war «-s Schwester Eschelhaeher, '«lie «ich «lahei uns.‘hätzbare Verdienste erwarb. Bald erwuejis aus <l«-r NUtweiuligkeit. die'Arbeit zu organisieren .und zu sys-toma tisiereu. d«-r \\ misch, diese Ftauenvcrehie zusummclizusr :iHcB«-u. Es «-rf«dgte 1912 unter Führung \on. Schwester ster Minna Schwarz und anderen Schwesternverhanih-s der (J.O.B.B.- . an Anfregiingen an die cinzeliii-ii Scthwesn-rnven-iiiiguiigen ausgingen, und hei «li-m all«; Fi den ihrer Arbeit zusamnicnlicfen. Mit dem Erstarken und besonders durch die-'größere die F/aucti allgemein ,im Kriege «*r I die Frage auf, warum mau «lie Frai als gleichberechtigt in «len-Orden u brannte der Kampf um «lies«- Frag Ichnung endete, lleut gibt es wohl 1 amu ein«* Sehwi-ster, die solch radikal«- Forderng auf Schwestern haben jn den ihum-r Zeiten Aufgalu-n gefunden und si«-li g«*schafT«-n, '«1 i<- sie 'voll befriedigen und iltrcr Vereinigung Berechtigung imd ihrem Arheitsw ilh-n Inhalt g«-hi n. Lag ihre Sozialarlw-it in «len erst«-n Naehkrh-gsjah -«-n außerhalb iliri-s eigenen Kr«‘ises, so mußten sie bald e: kennen, «laß sie sich von di«-ser Arhejt zwangsläufig zi rüekzielu-ii mußten, denn die Not hielt Einzug in «lie nun war «>s vornehmste Pflicht' liiei Hilfe «ler Bfiiiler dort zu ergänzen! ohne in die Kompetf-HZ<‘ii der Ix kam ein von Jahr zu Jahr innigerer gen zw ischcn Logenbruder und I.e volle Harmonie in der Logenarb« führen die Brüder, aln-r willig vers ihnen auf ihrem Wege "zu folgen .n Daneben wird ihre ureigi-iiste Arb beeinträchtigt. * Eschelhaeher, Scliwelie Griimhuig des ibg«-n, von dem forter Frain-nbcwt-gung 'Selbständigkeit, die silgt liatteu. tauchte n der Briiiler nicht ifnähme. Heiß eilt- «ler mit ihrer Abf »teilen"' w ürde; die härter wcrih-inh-n < igeiu-n Reihen, und zu helfen. <1. »H. die wo es uÄiglicti war, e einziigreifen. So Ton in «lie Beziehun- »enschwester, so «laß t . herrscht. Geistig •hen «lie Sehw<-stern, |i«l si«- zu. v«-rst«-heii. it in keiner Weise tiill;'ll \\ ir ScJiwosh-rn hatten «las ’gf-i stehen unser«-r Vereinigungen Vl-rs stri-hungeii hei «len Brüdern zu fil gefördert zu werden. Dadurch fji herein Aufgaben, an dciiciiwir Was die Entwicklung unserer .-Sei: t|t' besonders begünstigt hat. warder lief uns, genau wie. hei. «len 'Briid : auf Fühlungnahme «.ler einzelnen i der gelegt wurde. Wir wollten k 1 sein, sondern uns innerlich ancina Alle Woge, «He ein Näherkeniien ermöglichten, wurden dn-schritten. iße Gljick, seit Beullris für uns«*re Beilen umj von ihnen ulen wir von vornita'rheiten konnten, .-estcrnvereiiiigungen Umstand, daß auch ly, «h-r größte Vi ert •hwestern miteinanil « ro n. beliebiger Verein ergehunden fühlen. eil -der Einzelnen Wer erinnert sich 49