Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1935
- Issue
- Nr. 5/6 - Mai/Juni (5.1935)
- Date
- 1935-05-01
- Page
- Seite 41 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Bclativismus ist darin >zu schon, daß er die W für bloße Symbole der in einer 1 Kulturkreis den Wertschätzungen hält, anstatt in den he. Wertschätzungen eine. Teilerkiuintnis der W erte zu erfassen. Das volfe und adäquate E Kosmos der Werte und,, darjiit :lie Darstellung lieben Sinnes der Welt ist tvesrnliaft an' eine tion % ersebiedener und sich f igcngcsetzlich entfaltender Formen der ^'crterkeniitnis gektji ist durebaus möglich, daß gestimmte sittliebe der Geschichte noch neu erfaßt werden. Ja, wahrscheinlich, daß nur i innerhalb gewis breiten bestimmte Aktartcgi <lcr W ertcrhcnji ihnen korrespondierende Werlarten zutape trt die recht verstandene absolute W erterkenntnis diese Verschiedenheit und |irin::ipielle l’nabp beit der Erkenntnis der W ^rte Fordert. Die piiltipkoit'der'Werte ist üitahh ingig da\on. <l> sie tat säeblieb allpemein erfaßt w lerde Auch für Ernst Tr aller , Ziolsetzunpen des eipenen pesebicbtlieben Werterkenntnis.' Es kanii dem individuellen eipenen l c Grundlage kulturellen Lehen, die im Kulturkreis liervt rgetretene il. seit ist di mm>r nur die Au wioklunp die Kultursyntfieso zi entreißen, ii ie •-ihn zusammenfaßt und weiterbjh et jedesmalige Individuelle in eil durch die Möglichkeit gegj’iisei pmpfundenen Sollens, gegt nübt r der bloßen peistipe Kultur zur Geltun ' zu Trotzdem ist Universales tipen Versteh ibor dieses ■nipehettet iklus überall da. wo die dazu nötige srelisthe Tiefe vorhanden ist, und sodann durch die Gemeinsamkeit eit >s< überall \atur eine deutet auf alles hererte selbst hprrschensehenden Welt der rieben des des sitthsooperafiistorisch iipft. Es Werte in ist sopar Kassen- 1 tni» und n. (iradc ist es, die blossen- Allpemeiiiir Kul lurkreis und nrinpen. Das einen gemeinsamen geistigen Grund, aus dem \orpoht. und auf ein stets i ich ‘rneuemdes Sjtreben zum 7rtuid und l sichtbar Mölleren und Edleren. Ob dieser pemeinsame das pemeinsame Sollziel jemals auf Erdet] werden kann, ist freilich mehr als fraglich. U» kann nur pealint und. peplaufit wer(len. kann mir jei; Kulturbildunp mit der Atmosphäre einer Bei f 'borindividuelles und Letztes umgeben, kan l aiifsebießenden Iloebmut brechen und zu i|i Zusammenfassung der Kultur spornen Ges. Schriften Bd. III, S, I‘)9.!;• Für die Kultursynthqsc <|es europäise kreises in unserer Zeit sieht 'l'roeltseb ein dem b e b r ä i s c b e n If r o p h e t i s m u s bebräiseben Bibel, der thiihildung natioi ideale* zu einer tiefen Meiiselilieitsetbik, nt sinkende hellenjschc Antike ' griff, und Christentum zusammen dahn ejn Grundpfcilt päisehen Welt geworden ifct. j,I)as ist nicht dern beruht grade auf V nelr völligen Gemein-Orientalischen, auf einer mit dem aktivlcnliidividnalismus tun Ethos- <l«-s lisiing möglich, die beute milös- Menselilii-he strebenden dadurch war die Verwar .bar ist* und die allen an hehräUclufn Prophetismus beteiligten Völkern, den Christen, Juden und Mohammedanern einen , gemeinsar len Charakl erzug* in der W elt gibt. Auch haben alle Drei die griechische Antike an sieh hcraiigczngcu.“1 tTrneltseb a. a. O. S. 766. i Di eser Wandel des rationalen od^r emotiom len luiversjlismus der Men-eliicitsidee Cohens und Br gäbe sein, fleincr Entiiiis selbst in «)er .(restalt wahren. So gew iß der | nicht einen aualiutiairn I deriuip der sittlichen Gr bedeutet, haben wir die liebe W irklielikeit uiise Überschreitung des Wald Verwandtschaft .dem ins Allpemein- [ lellcnentums. Nur J lumaiiStät- 'edankeiis \on dem rgson's ziir Idee der kulturellen Einheit eines geschichtlich bestimmt Mi Kulturkreises bat fiir uns eine wuchtige Folge: W ijr Jut en siinl in der historischen Stunde unseres geschichtlich ui Lebens, wo unser Zusaiumeiihai^g mit der europäischen Kultur in Frage fgahe gestqjlt, die prophetische hiclitlichen Zusamgestellt wird, kor die Ai Idee der Huiiianität tintl ihren pes meiibaiip mit der europäischen" Ku tur in Treue gegen mip unseres jüdischen Lebens zu ropbetisehe liumanitälsgcdaiikc iiiversalisii]irs, sondern die Forstaltuiig des nationalen Lebens Aufgabe. die konkrete geschiehtrer jjiidisdit n Gemeinschaft als ilen unmittelb|ireii näelistell [Boden unserer kulturellen W irksamkeit anziierkein en. gew i|ß aber tler nationale 'Liebe und dem Geder Welt und tler die Aufpal e tler Versittliehung lieht, auf die jüdische Gemeinruntllape alles kul- So konnte tler ^Prouropäisehen Kultur lliimanismus tler Propheten in tler liorsam gegen den Ein tipen Gott Menselibeit wurzc lt, ist tles nationalen Lebens sebaft beschränkt, sonlerd.tlie G turellfn Lebens tler Menschheit, phelismiis tune Grundlage tler t wert len, und konnten tinilj können die Jut}.eji in dem in item e einzelne ieliunp auf nur jetlen liier neuer Troeltseh: europäiselien Kulturkrt teiluelimen. Der natioi al nicht im Gegensatz zum l nalismus mul l'niversuljsnjus -forilt gäiizimg. kiilturelhht Schaffen Hunnen Sinns steht tiemnaeb ■uv ersah nnus. .sontlern len Kulturklement in und tler i il-religiöser rli tler die mit ilem r tler euro- Zufall, son- In dem Bewußtseil der von .»0 Jahren in Di es stets zur Aufgabe ge Kräfte unserer Gemein bar seines W irkens ein tler Deutsche Dist rilst, j egriindvt wurile, sieh lie sittlich-religiösen icllaft zu.starken, sind igjr <lankin: at, werden pt‘ii Einlluß ^usgeiibt liegende Itleej tles jiidi» beit tles (FCtknikens linil tler (*tv l.iebe sfits lebendig' erl lijdtcn. aß tler 'nie n B u e B r i ß , utsehland eilt hat. dt'nk. Der eL, hört, und auf! dessen geistige Arbeit er einen naebbaltilcrn \atii rn einander als Kr- Ortlen Bne Briß und auch H ermann Cohen angcdie ihnen zugrunde cficn Iluma lismiis in der W-;diriiinimp hilfsbereiter