Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1935
- Issue
- Nr. 3/4 - März/April (3.1935)
- Date
- 1935-03-01
- Page
- Seite 35 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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dali er sie in denkbar schränkungen gelten lälit, so iquli doch anerkannt werden, Mussar-Bewegung in Litauen; fernen S, R. Hirsch und Aaron glänzender Weise durchgeführt hat Marcus nicht uud uns Kant, wenn auch nicht gerade in einem leuen Sinne Repräsentante t der eckten Offenbarungstl icologie binstelll. — was weder möglich noch wjünschbar gewesen wäre so doch in einem neu *n, strajijend hellen Lii hte gezeigt hat und in einer Sprache, wie sie schöner, prächyger und zugleich klarer und deutlicher glicht mehr mög ich ist. das trot^ seiner Tiefe und Gediegenes eifi Werk der schöngeistigen Tat eiinen Höhepunkt nicht bloß Das Ruch kaysers, heit sich liest, als wäre Literatur, stellt in der der deutschen Philosophie in ihrer größten ui <1 herrlich steil Epoche dar, solid« in neuester Zeit. Es is; werteste Einführung ii gen,- so aktuell sind w rn auch der Philosophiedarslellung die beste, packendste und lieben«- Kants unsterbliche Werke« die es alle eingehend behänd« It, un;I| die heute noch, und heute wieder, besonders in ihren sittlichen Lehren und Forderune nur je. H o I 2 e'r , Worin». Hans Joachim Schoeps, Philosophie in d lag-Beilin, 132 Schoeps' Arbeit wil Religionsgeschichte der Geschichte der jüdischer. Religion*- •r Neuheit, Hand l, Vortrupp 1 eraiifänge rcligionssystei latischeh Denkens im damit! einen „historischen Beitrag Offenbarung i ysteinatischen Theologie des Judenleisten.' Der vorliegende erste Band zzenartlgen Abrili der mitlelalterligionssystematik" eine Analyse seinem etwas selhsthewi die Position, von der ai geklärt und legitimiert Eigentlich will er philosophische erst mit cinbegreiFt, dafür aber Ste; Wenn er von der reu Rabbinismus" (S. 1^) spricht, so Vtrrä liges MiBverst;iien der „das (Hauptstück einci jüdischen Neuzpilj, nämlich die Entwicklung»- er hier sein völjüdisclien Exi'sten : und des Sinnes des Offenharu igsgedaul ens. Sch. iiht nacli dem Muster der heute von der protest intischen „dialektischen Theologie" geleisteten Kr tik am «ieutecheu .Ideal jsjni» eine ebenso ge- Kritik' an" den jüdischen Keligionshundert" darstellen uni; zur Grundlegung einer tums in heutiger Form" liefert nach einem sk liehen jüdischen „R M- Mendelssohns, der ersten; nacbmeudelssohd iclicn Zeit '(Saul Ascher, Peter Beer, P. L.Huruilz, vou denen die hei den letzteren erstmalig in ein^r Geschichte dei jüdischen Religionsphilosophie bei tändelt j werden), sowie iler spekulativen Systeme S. Fori nstechej-s und Samuel Hirslhs. ln, S. L. Steinheim behandelt werden^ .. . r Tendenz nach einer , gescliichtstheologiächeu Sicht" Ausdruck gehen. Die These vom Abfallprozeß der säkularisierten Menschheit, die Sch. bereit«) früher entwickelt hat, soll historisch untermalt werden. Es soll also nicht bloß ges« lii cli 1 Ii di, d. h. objektiv ilargestellt, sondern zugleich theol« gisch geurteilt, verurteilt und gerichtet werden. Das gilit der Darstellung ein Answahlprink betontes Pathos, vern eiltet aber zip und im Stil ein sta doch wohl den „wissens diaftlicken" Charakter, den Sch. in Ilten Vorwort proklamiert. Zumal is gerichtet wird, durchaus nicht so st, wie I der Verfasser an nimmt. Sch. unterscheidet zwei Linien in der Geschichte der jüdischen Religionssystei natik, eine „mehr systematisch-theologische und eine mehr relig|onsphilosophische~. (S. 2.) jud das Imit Recht — die religionsloses Mendelssohn beginnen lassen. Dennoch kann er es sich, trotz einschränkender kanteten, nicht versagen, die Do| pcllinizkeit bis ins Mittelalter zu- I ch „ohne direkten Ksusalzusame iktypiseh", in der bloßen „Latenz", als eine Unpenauigkeit. Sch. tiberunter ichiedene Fristen rweise MitteUlter und etwa ei rückzuverfolgen. Freil menhang", nur rein „de Hier verbirgt sich mehr sieht die grundsätzlich jüdischen Menschen im Stecher oder Hirsch, ilidein t logiegeschichte von Saadia bis- Problematik Vernunft-Offenbarung einschränkt, wie er seihst eingangs sagt, im Gruiule apologetisches Problem an die Stelle der fealen .ebenssysteme settt, entgeht ihm das Wesentliche (der jüdisch-theologische * -Ceistesgeschichte. Daß er unter den anspruchsvollen Buchtitel .theologische Gestalten wie die chassidischen Scliulhäupter, den Wilnaer Gaon und [seine Schüler, den Begründer «1er r die ganze jüdinche Tlieoins 19. Jahrhundert auf die also ciri. irbeim allein als (diuMigt werden, madht. «leii Sinn [er und jüdischer ■nag als selhsteewählte Beschränkung ent Daß er aber nirgendwo ernstlich Anstalten des jüdischen lOffenbari ngshegr’iffs konkre zu umreißen i Is die Union jüdisch-christlich (S. 67) zulüßt kann in einem vom G ffeiiharungsstaiidpi nkt aus richtenden Buch niclit hinget oiniiM-n werden. Sch. operiert mit dem Begriff «er Offenbarung.' ohne daß inan, recht scheu könnte, um welcher Art von Existenz 'willen er den Grenz strich zwisch« n Theologie und Religion» ihilosophit' zieht «eilig halacliischeii Exegese des star artete, genau kopierte Philosophen rationalislischer und iilea (S. 67). Er tut also im Stecher und Hirsch get iu .habi-n. diese im Sch. im Geis.te der seinen. Freilich ist c Recht als sie. Aber innclit etwa seine K für den jüdischen Oft enbarungshegriff, 19. Jahrjü«lische Theologie? I’ür Sch. liegt' de n ihrem in ihrem apokalyptischen. Moment. Für wußtsein aber ist nich gerade, dies das ist nur eines ton den Momenten. Viel w Formale ist il m das ] rijialtlichc, der k jüdischen Sein), der durch die-Offenbar Trotz «lies« r prinzipiellen Mängel .da kannt werden, daß S< h.’s Buch in: seil Analysen eitle Fülle von Material, vor all Charakters in straffer. sischen Ausspi aclic, sc Residuum (der „gestorben", S werden köniuei Berlin. Gedenkhuch z des Obe Nur Geladene und teifnehmen,] di« staltete, und dc< die ganze badisdie Juü Ertrag der Stu zu vermitteln, herausgegeben. Es beginnt der ha lieh seines huti lertfünfmdzwanzig jährigen ch war?s eine Feie.runt listischer Prägung Grunde «las gleiche, was etwa Form- Geiste ihrer Zeit. objektiv mehr im ritik'die Hahn frei fundiert siel eine ganze Sinn der Jenseitigkeitschars kter (S. 79), also das jüdische Be- Eiy scheidende, cs. _ ichtiger als dieses oilkrete Typus des u ng gestiftet wiril. if {aber nicht veren, eindringlichen ein vergleichenden l chmal zu schlaggeschickter, inai wortartiger Fo-m verarbeitet. Einige 'Schönheitsfehler. [wie chseltid« Gebrau d) der sephardisclicu und asrhkfnawie ejn pelplicb Gebraueh des' Kreil.zeszei _ 39) hat len bei einiger Jorgfalt vermieden ' ' Alexander Altmann.* hunc er t fünfundzwanzig jährigen Bestehen rats der\ Israeliten Baden i. Prominente konnten au der Feier lische Oberrat d< nde fes zuhalten und ihr hat der badische Obern t ■s christologrsches bens als Sige| für Israeliten ai läß- Bestehens v«iran- Gedenkstunde für nheit. Um den g listigen Gehalt und weiteren Kreisen ein Getleiikbuch Vorsitzenden d«;r die wie ein. iuächmit einer Ansprache de« Rcichsvertretuii];, Rabb. Dr. Baepk. tiger Orgelpunkt den Grundton angibt, auf dem die ijeie sich aufhaut. Wie zwei Themen einer llachfuge gehen die beiden Hauptgedanken! nebeneinander her: Nicht, was das nes Form- Gesetz vor 125 Jahren aüssagt, ist das Entscheidende, sondern das. was in Zeile llauf daraus gewiirden ist. Und — das Gesetz Wurd; den ladische|i Juden, (egelien, ohne ihnen etwas von ihren Judentum und .von ilyrem Jinleseiii zu nehmen, weil es «len tiefen Irrtum der Emanzipationszeit vermiet!, welcher oft genug Wert,-Bed« utung und Tiefenwirkung der Religion r ieht erkannte. Diese Gedanken, in einer Formulierung un«l Prägung, wie jie.'eben nur Blaeck torisch untermaluert van S e I m a über „Die eigen 'ist, werden Stern-Taubl?r bis di Emanzipation der 35