Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1935
- Issue
- Nr. 3/4 - März/April (3.1935)
- Date
- 1935-03-01
- Page
- Seite 28 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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! Befater müsse sich der - Eignungsprüfung bedienen. die heute schon große Erfolge aufweise. Abtr die Hauptsache hei; der Eignung sei die Möglichkeit des Nachweises von frei verfügbaren Stellen. So lange mar nicht dafür einstehen könne, daß SteH.en verfügbar seien, habe auch die, Eignungsprüfung keinen* positiven Erfol;. ' Bruder Sanitätsrat Dr. Haim hat ( ie Frage — Bei uf'lM-ratung. Berufsumsehichtuitg— besonders vorn Standpunkte des tschechoslowakischen Staates! und der dortigen \\ irt'diaft behandelt - und darauf hingeviesen. daß in der Tschechoslowakei auf dem Lande und in den kleineren Städten die Zahl der jüdischen Akadei liker rapide aligenoinnien habe. Man solle nicht wieder zu spät kommen und eine' \ktion beginnen, die eigentlich jeder Grundlage entbehren würde, da die ( herfüllung der> akademischen Berufe mit Juden in der Tschechoslowakei ihren Höhepunkt erreicht habe und sich jetzt im raschen Absinken befinde. Darum sei es auch verfehlt, wenn wirklich talentierte und hierzu -geeignete jüdische junge Leute fiieht Juristen oder Mediziner werden würden. Zu verhindern sei nur. daß bei mangelnder Begabung und bei schwierigen wirtschaftlichen \ erhültni'sen diese Berufe gewählt (würden. Natürlich treffen diese Betrachtungen im wesentlichen auf Deutschland nicht zu. Sie sind aber für die Beurteilung der Dinge fiir weite Kreise der Judenbeit von großem Viert. Ebenso auch dgs. was rlt'r Bruder Gymnasialdirektor Hahn zur Berufs*» Jbl der jüdischen Jugend schreibt. Auf ein interessantes religiös-sozialf« Aufbauwerk weist Bruder Habbiner Dr. Regler hin. indem er von einem sozialen Werk' des Herrn Lazar Katz in Preßburg spricht, der im Anschluß an das Wort — ...Ihr wisspt doch, wie es tlem Fremden zumute ist" — sich der moralischen Und wirtschaftlichen Kettung der armen, stellungslosen Talipud- «tudierenden angenommen hat. Er riefj ein Aufbauwerk ins Leben, in welchem gerade diesen streilg religiösen Kreisen Gelegenheit gegeli.cn wirtl. durch Zusammenschluß in Kollekt iven sich besonder' der Erzeugung ritueller Lebensmittel zu will nie n. Dalj natürlich eirp Besserung der im tschechoslowakischen Staat wohnenden karpathorussisehen Jiidenheit von den dortigen Mitgliedern unserer Vereinigung besonders Varin erstrebt wird, ist eine Selbstverständlichkeit. Da- Märzheft 1033 ist dem Prifsi slowakischen Republik M a < a r v k Und Eintreten fiir die Gerechtigkeit den luden gegenüber ge w idmet. Mit besonderer Befriedigung ni zur llantl. um wieder erneute , Anrt-gt w innen. tätigen Bruder ausgesprochen sein, sondt rn es soll ai ch dem Bruder Schwarz für seinen Nachruf gan i besonders gedankt werden, in welchem er anführt: „Es gibt höhere Ausblicke als uns u ld tlie Zukunft unsi« rer engeren Gemeinschaft. Ich habe zu Beginn von „Wanderers Nachtlied" gesprochen und von Menschenlebens Für unser jüdisches Zeiten wandert, ist die Verklärung nächst ' nicht kosmisch, sondern an ganze jüdische Gemeinschaft. An .die Menschen tritt das ringende Volk, das im Ideal messianische Judentum. Es s ml nach einuni herrlichen Bilde die Gerechten, die am Ende der Tage der Verklärung de* olk. das durch die les Individu 11ms zu-' qeine Stelle :ritt die, Stelle des ringenden rdisebe. historische. mit deneilten der tscbechodejisen unentwegtem nt man diese Hefte ng aus ihnen zu ge- Kronen auf ihren Häuptern sitzen wt rden. sich libeaid an dem Glanz der göttlichen Allmacht." Wir erfahren aus den B'nai B'rith-Mitteilunlgen von dem großen Erfolg, den die Werbt ng neuer Mitglieder anläßlich des 75. Geburtstages des Drdenspräsidflliten Br. Alfred Cohen in Amerika gehabt bat. Cs sind das Zahlen, die . wir in. unseren Distrikten nicht anfi hrrii könnenl Es wird in unserem Wiener Brujlerhlatt noch auf den. Aufsatz hingewiesen, den Bruder Orilcns.srkretär über ..Ein Weg zu einer besseren Veit“ verfaßt Sei. so heißt es. in Amerika als wici daß dort auf alle Veröffentlichunge Juden geantwortet worden sei. Di Abwehr von Anschuldigungen getan nicht viel von irgendwelchen Prot i‘st Versammlungen. Es 5,ci besonders wichtig.'auf die.Schuh ng der Jugei tl Einfluß zu nehmen und tlie Selbsterkenntnis der Julien, tl e zur Bescheidenheit und zu einer richtigen sozialen Struktur führen müsse, zu stärken. j Auffallend ist tlie verhältnismäßig, sehr groll von sozialen Einrirhtiirigcn unserer österreichi': dervercinigung. tlie den starken p illen zur unserer Brüder erkennen läßt. Htibinow hat. Es tig anerkannt worden, i von Angriffen gegen es habe tlie Liga zur Dagegen Lalle man Zeitschrift des rumänischen llistril, late in \r. 10. 19.14. und 1 I.udw ig II lllälltler. Anzahl 'dien Bru- Tat seitens / .»•; A o u ii 1 1. 1911... •aternitate" I Die Bukarester Loge ..Noua. F ■ ein eigenes Logenhaus zu erbatiei. für das S| lenden von Brüdern erbeten werden. Die einzelnen Aufsätze befassen sich mit So werden die Fragen: r a I e r n i ■ eabsiclitigt. Problemen. 11 ntti Ilrith-Mittcilunprn für Österreich. Heft I u. 2. Januar, Februar 1*135. ‘ j Die sehr eingehenden Berichte iilier das Leben in tlen einzelnen \ ereinigungeii im Jahre 10.' -k bieten eine genaue ( ht*r~irlit über die gehaltenen Heferale. die auch uns Anregung zu geben vermögen. So wirtl der V ortrag. tles V izegroßpräsitlenten Frankfurter — „Die iktualität der Bibel in unseren Tagen" —. ferner das Referat les Bruders Dr. FrietlländeT über das 'Czermak-Karbacb'selye Buch ..Ordnung in der Jutlenfrage" auch in unseren Kräisen besonderem \ erstündnis begegnen. Wenn Bruder Rabldner Dr. Schwarz iu einem besonderen Nachruf des hi-imgegafngeneu Bruders Regierungsrats Dr. Wachstein — des bekannten, hochverdienten Oberbibliothekars der W iener Knitusgemeihde j— gedenkt, so soll an dieser Stelle nicht nur ein Wort tler fchrung und Schätzung für diesen trefflichen, für die geistigen Interessen utigeinein glen Verhält- Ilaus und nie aus hetlie auch uns stark beschäftigen. „Schule gestern, heute und morgei ", „Die Sozi i:isse tler Julien in Bukarest". „Jüdisrhe Selm hainilic" erörtert und von betont! frs hoher W bandelt. , Der Aufsatz von Dr. Ludwig Davitlsohii in tler. Fc»tnuininer des deutschen Distrikts >/7. 1934: „Das jüdische Haus in der neuen Literatur" wirtl tlen rumänischen Brüdern in rumänischer Sprache zur Keun:nis gebracht. Die Berufsscliiclituiig der Jtu len nimmt a ich tlie Aufmerksamkeit, der rumänischen Bnr Briss stark in Anspruch. Es ist ein Preisausschreiben für Schüler einer bestimmten Klasse tler jüdischen Schulen au igeschrieben worden über, tlas Thema: „Welchem Beruf werde ich micli später widmen?" Es waren Geld- und Bnchpreise auigesetzt. Die Preisverteilung fand in feierliche- Weise in der Loge statt. Die beiden init dem ersten und zweiten Prris bedachten Arbeiten wurden in der Logenzei :ung ahgedrilckt. Von den 110 eingegangenen Arbeiten sprechen 64% den Wunsch aus. Mediziner zu werden. 15%, Handwerker, 4% Landarbeiter in Palästina. 12% — meistens Mädchen — Beamte, 4% verschiedene Berufe., 1% Kaufh ute. Es wird tler Schluß 28