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Der Orden Bne Briss · 1935-03-01 · Nr. 3/4 - März/April (3.1935) · p. Seite 27

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1935
Issue
Nr. 3/4 - März/April (3.1935)
Date
1935-03-01
Page
Seite 27 (sequence 7)
Language
German
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I Aus den Logen des Vlllj Distrj Sitzung des Qeneral-K<j>mitee i . Am 24. März 1935 traten komitees zu einer Sitzung in die Vertreter Berlin zusamnf sammenkunft diente weniger der Fassung von Beschlüssen, biete fortzufahren hat! cts des General-i :n. Die Zu: jetzt gebildet' halten; st in solle. Meinung, daß die I.ogf als der Möglichkeit der Aussprache Uber alle betreffenden Angelegenheiten.! Die Berichte der Mitglieder des Präsidiums der Großlogei die Berichterstattung dep einzelnen Mitglieder des Generalkomitees ül er die Logep im Reiche, sowie die daran atiges^hlossene Aussprache er-j gaben ein Bild, welches unsere Auffassung von der Pflicht) der Df eiterarbeit bestätigte, wobei die örtlichen Verhältnisse selbstverständlich Berücksichtigung finden müssen. Von formalen Beschlüssen ist nur zu >rwähnen. daß Br. Expr. Dr. Albert LeirkoVitz in Ireslau in das Amt eines Vizepräsidenten «Jpr Großloge einstimmig bc« rufen wurde. Die Ergänzung der durch Ausscheiden gesunkenen, Zahl der Mitglieder des Generalkomitees wurde dem geschäftsführenden Ausschuß übertrag ‘n. der vo rher Fühlung mit den Logenverbänden zu nehmen bat. litt übrigen wurde die Geschäftsgebarung und infbesondere auch die Finanzgebarung des gnschäftsführend?n Ausschüsse^ durch das Generalkomitee gebilligt. | In der Aussprache, diä, wie bereits berichtet, dal Wesentliche der Tagung sein sollte und demgemäß den größt ten Teil der Sitzung in Anspruch nahm, wurden alle Fragen gestreift, die im Logenlebeneider Gegenwart fsich bemerkbar machen. Dabei wurde insbesondere die Frage erörtert, wie die Abgrenzung der geistigen Tätigkeit der Logen gegenüber Vereinigungen, die sich zuf Vermittlung jron Gütern de ■ Kultur an unsere Glaubens! und Stammrsigjenossrn gerade unsere Logen arbeitet haben, xind dis gegenüber n deren Vereinigungen dahin abzugrenzen Sei, laß wir nicht { < legentlich geistii war überwiegend der n in dieser iE«: iehung auf dem Ge', das sie bisher erfolgreich he. ges Gut utisern Brüdern vermitteln,^oi d frn in jeder Sitzung Wert auf die Förderung geistiger' Arb rit in der geschlossenen Art legen sollen, die inetnepi J$le inen Kreis von M. sehen, die einander na fiestehenv idöglic i sei, und daß, oh ic eine grundsätzliche Bej chränkiing,'in unseren Tagen namentlich die Vermittlung jüdischen Kulturgutes notwendig spi. Es wurde daneben d e Mitarbeit der Frage kommenden V< reinigungeii und fohlen, um deren Programmgestaltung ‘Seite hin beeinflussen zu können. Die Aussprache ergab weiter, daß I Logen bei den ün Kulturbünden empnach der jüdischen s in manchen Logen gelungen sei,{ auch juf endliche Menschi nl neu unserm Kreise zuzuführen. Das yei hinderte aber n ent ' die Feststellung, daß in vielen Logen’ lie-Möglichkeit eipes Nachwuchses dadurch genommen sei. daß ein großer Teil, der Jugend aüsgewandert sei. Einmütig wurde als Pflicht Iler Loge bezeichnet, sich der jt dischen Jugend in nehmen, auch wenn lie Werbung junj er Loge nicht möglich sei. Einmütig war auch das QenerolJ.011 i fassung, daß jeder jeder Weise anzu-, Mitglieder für die itee in der Auf- ^Peg in dieser Zeit beschriften werden müsse, um in uirsrrn Kreise und dur ibei ’ hinaus dafür Zu daß das dei tsebe Judentum f)ist|rplin und Würde B. W . sorgen, wahre. Aus anderen Distrikten fi'nni B'rith-Monatsblätler jfer Großloge für tlfn Tschechoslowakischen Staat. . jjf Dezember 1934 bis cinschlict- . lieh Mär: 19.35.) I, Bruder Konirsch schreibt unter anderem über die Bekämpfung des psychologisch zwar verständlichen, aber doch gefährlichen Geltungsbedürfnisses in jüdischen Kresen; im Falle wirklichst Begabung. Tüchtigkeit und Leistungsfähigkeit könne gnan schwerlich verlangen, daß jemand sein Licht unter clfn Scheffel stelle. Doch selbst in diesem Falle gäbe es Gebete, in denen der Tüchtige das Gleiche, ja vielleicht mehä zu leisten -und seiner Sache zju nützen vermöge, ohne an exponierter Stelle zu stehen. Vielleicht wird gerade mit Rücksicht auf unsere Verhältnisse dieser Mahnung gedacht fjterden. Die Hefte befassen slbh mit mustergültiger Gründlichkeit neben der Darbietung von Aufsätzen über Fortschritte in Palästina, über Möglichkeiten in Biro-Bidschan, über soziale Welthilfe, über djas Leben unserer Vereinigung Sn Buenos Aires — das uns durch eine Darstellung unseres Wiener Bruders S. Thiebärger nahegebracht wird, — hauptsächlich mit der Frage d4j" Berufswahl und Berufsumscbi« htung. Die Tagung des Gd^eralkomitees und die Tagung <ier Großloge lassen für diesig so wichtigen Gegenstände einen weiten Raum. Auch hier scheinen die Ausführungen unseres Bruders Dr. Friedrich Thjeberger von besonderer Bedeutung, in denen auf die psychologischen Einzelheiten nachdrücklich ringegangen ist. Bruder Thirberger hat ausgeführt; ..Berufsberatung geh* vom Individuum alns und hat t ur die Eignung des zu Beratenden im Auge.. Die Berufsqn Schichtung geht von und verlang^ Peradf ner Richtung zum beratung bandelt es den Bedürfnissen i zu ein Abbiegen Nutzen der andetji sich iftn eine telli der - Berufsumscbicl itung um einen Veg, weiligen Zeitlage i hhängig . ist’. - 'Es^.f ehe. n Wert liegt, ziim Betätigung schon e Beruf und im Lelu ihren Wert ßnden. der Gemeinschaft aus des Einzelnen von seien. Bei der Berufs- ,enzfrpie Methode, bei er von der je- Crufe, in deren Beispiel im ärztlichen und zwar entwedei oder in ihrem Ertrag. Ersteres sei der aüs Liebe zu Palästina auch Steinkloj fer wi treffe zu. wenn j -mand einen Beruf träges willen, mit dem fr sich daun es im Grunde an tarne, /aneignen Fall, wenn Menschen rden. Letzteres ausnlie um des Ejndere W erte, auf die könne. Platze Oie Berufsumwenn gerade Schichtung sei Selbstverständlich durch sie dem vc rliin - gekannten Li-besäqui valent Genüge getan werden könne, zum Beispiel bei der .,Hachscharah". Schließlich sei sie notwendig.- wo die Lebensexistenz eines Individuums gefährdet und durch die Umschichtung gewährleistet sei. Eine Berufsumschichtung in Massen und damit auch eine;eplante Einrichtung zur Berufsumsobirhtung bei den Jud. 'n sei nur dann sini voll, wenn es sich um eine Umschichtur g im Beruf mit e. nein Liebesäquivalent handele, also, vor allem für Palästini.- Bei der Be'ufsberatung müsse man* unterscheiden: Welches sind die Proajeme, der Berufsberatung? Welche noderne Formen .hält tn sich entwickelt, um diese Probleme zi bewältigen? Ist < ine spezi Berufberatung notwendig? Die ■ Fr: ge. ob ratungsstellen en ipfehlenswert seien. isch jüdische jüdische Besei.zu bejahen. Der 27 erberuf, und Bet*uf|e. die außerhalb ihrer in der Voraussetzung

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