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Der Orden Bne Briss · 1935-03-01 · Nr. 3/4 - März/April (3.1935) · p. Seite 25

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1935
Issue
Nr. 3/4 - März/April (3.1935)
Date
1935-03-01
Page
Seite 25 (sequence 5)
Language
German
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Mpimonides-Feiern Jahren anläßlich des ' r aller Sprachen und fanden, so begingen in April d. J. unzählige ationen und Institute in Ähnl ich wie sich vor ieinige Spinozajuhiläiims die W'issen^chaftl Erdteile zu Gedenkfeiern zu^ammei der zweiten Märzhälfte und I Anfai Gemeinden wissenschaftliche (Organ verschiedenen Ländern den 8100. Geburtstag 'des Ma monjdes. Die spanische Regierung erklärte jlen .50. März < . J. ginn Staatsfeiertag und eröffnete offiziell eine Mapinonltles- Woche Die historische Synagoge spanischen Natioiialdenkmal erklärt an ihr eine Gedenktafel und hegi würdige festliche Veranstaltungen .Vertreter vieler europäischen Gen Hauptreferat in Cordova hielt der versität; ihm folgten die bedeutendsten spanischen Gelehrten. Ein Kardinal sprach iiher ilie Bedeutung! der Religionsphilosophie Maimons für : alle Religionen:| Span eus bekanntester Mediziner, Professor lose Goyanes die Leistung Maimunis als Arzt und medizinischeil Korse ler. Im Rathaus Cordovas veranstalte neu die Bürgt-ripe iste r spanischen Städte yine Eriuneruilgsfeier. hei de aus Amerika. Holland, England und Japan zu % Zu der eindrucksvollen Sichlubve rsainmlun monides-Woche in Cordova haltegi Staatsprä Die jüdischen Gemeinden und die jüdischen Kulturen in Cordova wurde zum die Regierung enth^llte g in ihr mehrere ilj-nkan der Rabbiner {und inden teilnaht teil. Das ektor der Madrider -Unieinigungen in Deutschland Feiern veranstaltet. Aich Laufe des Winters duryh Werken dieses groben besondere Kundgebung« Unsere GroUloge, < zu den Maimonides-Feie Sendung eines besonder«' ein herzliches| Glück w illsttet. das folgenden Wort Au das verehrlicl i Maim Me!« ters beschäftig •feiert oin Zentralkomitee in -Cordov ngeladeu war. hat von der En der Gelcbrti «i(rlr kauten. ler ^lailejnt Zaiijora und Ministerpräsident Leroux. die infolge der Ministcrk nicht erscheinen konnten.: he/zllch gehaltene 1'elegran me gesandt. Zu Beginn dieser Veranstaltung wurde u Gnibbot schäften hervorragender Person! teilen verlesen, darunter von Ijlo Ansprachen hielten der Bürgern Zivilgouverneur der Provinz und Die ■ägyptische Regierung « Ramhatnfeier im l'ni versitatsgeli Unterrichtsminister sprachen. I Ichkeiten aus fd George und leister von C Iller frühere Ge [■ranstaltetr uiitlf. wo der offizielle F'eierp tat. die kana in ferner die Bukarester Ufnivdrs meindevertreter in MonliTal. j alle Gemeinden Universitäten in Amerika.'in Mexiko, in llollani in Wien, in Saloniki uuil it| London. Eine eigene Woche' beging die Columhia-l (liiycrsitüt in New allen W! ven II rdova. andte J Kairo [{ektor begin ischen und 1 "Zuin biindertsteii Male jälirle sich Wilhelm t Todestag. Als einer der. Iclzle er in diese unsere, inzwischen in den Grundlagen erschütterte und Ganzheit eines geistigen Kf gerade in der Ergänzung so ßli ckliche briider heit ..Alexander und Wilhelm'1 N'aturforschung, hier nicht Geisteswissenschaft. Was heut'itpnicr mehr zusa eil in diesen vt in Dorpat. Hpinio'nii| l ork. Wilhelm zum . Ilimib tur. an die groben Meist die Bne Iiriss haben -ehenfi lls Maimonidi haben sich ii i ertrüge und F .effrate mit de und ihn ilurcli legierten abslie ii müssen uni chreiben nach Rat: dinitce für die cs-Jiihiläu in« Sehr geehrte Herren! Für Ihre freundliche Einladung z Feiern bitten {wir Sie, uusijru tiefgefühltpii Wege ent ge getii ii eh m en zu wollen. Ihre Feier in Cordoya hat eine gar tung und ist von besontlri er Prägung, <Si i erinnert uns ijn <lie Glanz- und Blüteperide der spaniijcl>jiidisclicn l.itei Cord ova gerndes in Cordova. den Maimonidi Dank auf diese besondere Beib?_r der W isseijscfiaft. die die (j|eainten Kiilturwi eitiliu. der; eil. Iire ml;cii schichte Spaniens uns,f Jniien und der ge: geschenkt hat. unter deiirn .Rabbi Moses einer der Bedeutendsten gilt. In bedeutsamen Jab hunderten hajti ii auf spanisc lin Boden Menschen verschiejjener Art und| v •fsehiedenen Glan bens in geistigem W rlteifi r. und gegenseitiger \\ ertsrhätzuii Inder angeregt und befruchtet u liieren Einflub noch nachfolgen rn. nebeneinander gelebt, ein Werke geschaffen, unter. Geschlechter, stehen durf W ir senden Ihnen ai •Möge der Segen des Volke, ruhen; möge tflte eie Gi ibloge für lau B a e e k ben Maimon als richtige, herzli [liminels auf de »röbe. w jeder. V he Wünsche, u edlen spanisch bendig werden! Mit vorziiilichcr Hochafli tmig iutschland \ jl F i n k von Humbpldt 3. April 1935 dts menschlich ansprechend l groben 11nun nisten grlibt Sympathie, ja Begeister aiisendfach gewandelte und nett iiher jiijilisches Wes' Wrelt hinüber. Zur Einheit smos schlicht s ch uns dl zusammen. Dort umfa'ssel iniler umfassende eile Israels": pcctische mg iche Doppell O.B.B It iiberung — ein «lull nes uuil erfülltes So- *(.. Die Jungfraur I J ii d e ii f r a »le in men wütlist, rnehinen lind hier ist es noch vereinzelt und {dac hochstrehenden Geistern geschwisterlich angeu ilicrt. So [gehören die Humboldts, so seht sie in Zeit iipd Geist der deutschen Klassik wurzeln, d i linocli zwei Zeiten an: der schlägiges Gutachten vi ihrigen und der unsrigetl. Auili Wilhelm von Humboldt ist eine, historiscl e Grübe. Zuhendig oder sallte es doch uns iftuner noch mehr als nur mal uns Juden ist er noch I sein; denn seine theoretisch-gr indsätzliche wie seine staats zum Judentum verpflichtet »ein Interesse f|iir das Judrn- Wir besitzen ulende, aber männisch-praktische Haltung uns ihm zu dauerndem Dank, tum ist von Jugend auf merl würdig stark, /von ihm sogar eine künstleriich nicht heil ingegnbi II uuil Schiel, Früh bat ei sich -mit de schäftigt iiii.l die. . \ oi Icsiingen Dam Friedläuders. il Vorkämpfer^ der Fanauz ipatioit preuÜ isbher r Juden, be-nelit Für Henrietle Herz, mit der cfeine 2 ejt lang in hebräischer Kurrentschrift korrespi ndiert empfand er (schwärmen «che eine Freundin" bezeugt n). -— minister (lpO*)) versucht er Juden in did Tat umzii etzen. hat er sich! einige Jähe später auf für eine glückliche Lüning der den 1 historische iund so me rkw iiriJi;;t- ' E s von nicht schlechten F öpfen laezwe f sich iiherlilaupt auf blob mlciisc lasse.■* Wie nahe ko iimt er (hier religiösen Sendung bei an! dierte.- ilesg eichen für die R; i-rehrut A'ls pi i die < I Denk m 17. ,’uli 11 (]*)• Mit gleichem F!ifer gesetzt. Iliin ist die lagt-aler Jüdin ..eine^kirchlich-w i; (wie die ..Briefe an ubischer U’nterricl Iseichherechtignng ile'r nrdig bleibt sein iiulem W iener Kong'el! eben Judenfrage i in- It- ■bciiiiing. dab lier itflt worden ist. oh che Weise erklä -en n den Gedanken lei K.W.C 25

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