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Der Orden Bne Briss · 1935-01-01 · Nr. 1/2 - Januar/Februar (1.1935) · p. Seite 15

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1935
Issue
Nr. 1/2 - Januar/Februar (1.1935)
Date
1935-01-01
Page
Seite 15 (sequence 15)
Language
German
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Um einen Nachwuchs den,' Logen zu sichern! stellt er den Antrag, daß die geistig houhstehenden Brüder in den Logen eine Art „Magisters-Rolle^Für junge Leute übernehmen sollten, welche in einer Organisation als „Famuli*4 zussmrnetigeschlossen werden müßten. Ein jeder „Magister“ hätte eine Anzahl ihm genehmen junger Leute, auch wenn lie ver heiratet sind, um sich zu'scharen, sie gesellschaftlich herauzuziehen, sie zu betreuen und ihr geistiger Führer und Leiter zu sein. In monatlichen Zusammenkünften sollten Führende und Geführte in .gemütlicher Weibe die gemachten Erfahrungen austausenen. Ein Bruder derselbe! Loge, Alexander Dohäny. bezweifelt die Ausführbarkeit dieses Vorschlages mit der Begründung, daß die Jufgend di< Auto- Ist doch nach Meinung der Jugend die ältere Generation Irrwege gegangen und habe an den schier trostlosen Verhältnissen .Schuld, die die Lage der Jugend so hart und bitter geitalten. Das Heft schließt mit einer Würdigung Theodor Heizls aus Anlaß des dreißigsten Tpdestages und mit > einein kurzen Nachruf unter dem noch’ frischen Eindruck des Hein ganges Bialiks. September - Okt ober-IIeft 193 4. Im September-Oktol« das Jugendproblem fortge er-Heft wird die Erörterung setzt. Der Großsekretär B -. E n g e 1 h e r g schildert il der rumänischen Jugend, die bisher schon gcbellschaft ich zu rückgesetzt war, und di ren Lebensrauin auch jeti t sehr beengt ist. Infolge dei wirtschaftlichen iKrise h it sich diese Lage geradezu ka astrophal zugespitzt. Viele führen das Leben von ..Luftmc nschen*4. Der politische Ridikalismus der Verzweifelten lildet für den Bestand der rumänischen Judenheit einen Gefahrenherd, der mit allen Mitteln Fit Jugend in der Form von „Magister und um so den Ni chwcchs für die Loge zu sic nung nach müsse die Pflege idealer Gesj Methoden mi dem;r Psychologie in die gepflanzt werden. Jugendbunde! in Aegide «1er «I »rti für «len Loge Dann 'orst -würde diese scfin und. -auch in Zeit«- ihres - Lebenssch n und Brandungen führ« zu leisten der Zeit gef« it Krisen fest < as Steuer stürmischen ’^oge Solche Erziehungsarbeit^; gäbe der Logen. Hierauf ölgl eine Übersicht, wie sich logenberichte De Jtschlands utul «1er Tsch Jugendprobien ä ißern und über die Arbe.t Wiem .Dieser Jugendbiin;en Bruderlogen und bild ■ mulus“ eingreift. Hern. Seiner Meinnung nach den rzen der Jugend gegen die Stürm«; wirtschaftlicher flfleins durch alle He -i «lie hohe Aufiniachwiichs. Die Räume «Irr über denen «lip Pf« rte 30. Lebensjahr blind blickt liuii zurück. Bei «I eine groß angele e Lage Weise «len U jüdischen Jiigendhundes. Veranstaltungen und Vei Mitgliedern des pel, stets zu lassen. Die Log« ..Massadah“ in Wien r«jkrntiert sich *chon zum großen Teil aus den Mitgliedern «les Jugendbiiudes. ii «ler Loge geöffnet -wyr«: «■ erreicht habeiy. Der ^titrier jiid. Jugciidauf ein fünfundzwanzig jähriges Bestehen die letzten Großi'ehoslowakei zum eil des jüdischen d steht unter der t die Avantgarde Logen sind den bis auf den Teinsauiniliingen iiber- ■r,, lubiläumstaguiig hielt Br. "gte Ansprache, jn welche^ er in geistvoller iterschied zwischen' ariscjlier und jiidi- und Weltanschaiiiiug bcfleuchtet und den' Lebe (Gegensatz zw, seien jüdischer und hellenischer Gei,stesrichtuug kennzeichn :t. Ein größerer Auszug pljeser Rede ist in ungarischer übe 'Setzung in diesem Hefte jaufgetuVinmeü. Br. L i g e un«l Norweger Stellungen üb« bekämpft werden muß.Die jüdische Jugend müsse zunächst ,ic„ verschied« nen Ländern folgen zu lassen. ung soll die um entpolitisiert werden. Eine Zentrale «ler Berufsberat mit einem ausgedehnte^ Netz geschaffen 'werden Heranwachsende Jugend zu beraten und zu betreuen Seiner Meinung nach sollten die Jugendlichen zunj großen Teil der landwirtschaftlichen Arbeit .zugeführt werilen, damit sie dann ,in den landwirtschaftlichen Koloniep Palästinas ein Unterkommen finden. Da der wirtschaftliche Lehi'nsraum für die Juden in Rumänien immer enger werde, üo biete sich kautjn ein anderer Ausweg, um der großen Jude steuern. I Einen hohen idealistischen Flug nehmen die Aua gen des Br. B i h a r i aus Cluj, der in die Diskussion «ler Kupfer-Dohüny im letzten Heft über «|ie Erzieh Nach ein Giskalay über Miniaturen“. <1 lichte, und das in ungarischer nnot zu führunr Drilling «ler de stantinöpel gibt ng. Walter Fischei bespricht die Lage, der Jüden in Frankreich Es ist in Aufsicht gcnoi^imrn. «solche Dar- «lie allgemeinen Verhältnisse «ler Juden in kurzen. Notjz über den ..Jüdischen Weltkongreß“ in Genf und über die Universität in Jerusalemfolgen Bücher >« spreebungen.,: Die Schriften von Johann «las wunderbare Leben Akibas“, ..Jüdische, «ler neugegründete Pharos-Verlag veröffent- ,,Handbuch der Judenfrage " von Hillel-Danzig Sprache werden eingehend gewürdigt. Den Schluß «les He Fl es bilden Berichte iib«|r .das Leben in den Logen der ausl i idischen Distrikte. Eilten interessanten und eingehenden Bc 'icht über einen Besuch Dr. Engelbert, in welche «ler Loge in Konin er besonders die Tätigkeit des C oßpräsidenten Joseph Niego und «les Großsekretärs J. Shi «i rühmend hervorhebt. Briefe aus der Fer Rio Ncgrn .Argentinien). Oktober 1934 ... So trostlos eji hier ist. so gibt Joch sch >n allein die Tatsache uns Genügtuung, daß wir hier für :ine Zeit wenigstens das verdienen werden, was wir bramclieu. Im übrigen 6tehen wir den Dingen abwarterd gegenüber. Hier fehlt ohne ZW'cifel ein Zahnarzt. Auch « ie große, 'ganz in der Nähe liegende, hochfrurhtha re Insel mit etwa 2000 Menschen ist seit Jahren ohne richtige zahnärztliche Versorgung. Ich fand* in den ersteh viertehn Tagen reich lieh Arbeit vor, konnte manchen von Schmerzen befreien. Choele er rer ne Choel Jetzt allerdings gewöhnen, daß handelt als «lrü nur mit akuten dings bin ich a Auskommen fi Kamp hier und Viel zu erzähle gutem Willen Das Wetter v B. E. st die Praxis tot. Man* pnuß sich eben daran fs sich hier um Menschenj anderer Mentalität üben. Die Leute, zudem Inoch arm. kommen Sachen. Da die Honorarsätze gut sind (alleruch Armen-Zahnarzt), werde ich wohl mein v|den. Wir leben hier eben, im Kamp, und Dorf drüben sin«l meilenweite Unterschiede.- ist von hier nicht. Es gibt nichts; aber mit iwöhnt man sich ■eben auch an das „Nichts ", löhnt mit vielem, .alles grü,nt unter «ler be- 15 i«

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