Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1935
- Issue
- Nr. 1/2 - Januar/Februar (1.1935)
- Date
- 1935-01-01
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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I Bienenzucht. Teil in Gewächshäusern Körner- und Hackfrucht bau ist eine umfangreiche \ bewirtschaft vorhanden, «wie eine Hühnerfarm und eine Ferner bestehen Gemüs sgärtnereieii, zum Aber neben cier landwirtschaftlichen Ausbildung wird auch die handwerkliche berücksichtigt. Zum Werkdorf gehört ein Baubetrieb mit Zimmerlguten und Maurern: eine Möbeltischlerei, ein Metallbearbeitungsbetrifb für Schlosser- und'! Kisengießerarbeit usw. . Die Mädchen werden im landwirtschaftlichen Haushalt unterwiesen. Ks wird /Sprachunterricht in Hebräisch Englisch um Spanisch erteilt. sowie selbstverständlich fachlich-theoretischen Unter- Argentinien auf rieht gegeben. — Das Werkdorf' besteht seit über einem Jahr, zählt aber vorläufig nur 130 Ziiglingc. Mit dieser Aufzählung sind die zurzeit in iverschiedenen europäischen LäfidCm funktionierenden : Betriebe für Umschichtler lange hiebt erschöpft. Die Arbeit wiril fortgesetzt, und neue Möglichkeiten werden ausfindig gemacht; andere vorhandene Möglichkeiten konnten zum Teil infolge finanzieller Schwierigkeiten nicht ausgenutzt werden. Die Umschichtler Rollen nach vollendeter Ausbildung nach Palästina um) anderen überseeischen Ländern gehen. Die Möglichkeiten zur Auswt ndcrungj nml zur Ausübung des neu erlernten fiferufes sind aber niebt ohne weiteres gegeben. Sie müssen in zähem Kampf oft erst errungen werden, i Eines steht fest. Inl Europa werden die Umschichtler in ihren neuen Berufen keine Chancen liaheip Überseeische Länder künnenj mit Ausnahme von Palästina von ihnen vorläufig in i nennenswerte] ■ Zahl nicht aufgesucht werden, denn mit Ausnahme :1er ICA-Kolonien in Brasilien, Argentinien und Kanada, die ein 4'ichtige* Aufnahmereservoir für die Umschichtlei sein küinften, und — wie zu erwarten ist —»■ sein werden, sind geschlossene jüdische Siedlungen niefit, oder1 nur in sehr geringem Umfang vorhanden, die; mittellose Landwirte] landwirtschaftliche Arbeiter und Gärtner, beschäftigen könnten. Die Vereinigten Stgajen, wo eine nicht j unansehnliche jüdische Farmerbevölkerung vorhanden' ist, kommen der besonders rigorosen Einwanderungsgesetzgebung wegen nicht in Frage. J Die besondere Eigenart der Landwirtschaft in den überseeischen Tündern erfordert übrigens, daß <1 io Ausbildung veder Einzelbetrieben nehmiingcii, wie sie Deutsch and im .Neuendorf^ und Holland im poldCr“ au|weisen. Lehrfamen müßten in Argentinien. Brasilien, Südafrika, Kanada usy. eingerichtet um diejenigen, die nicht nach Palästina gehen neues la-htfn in der iiberse Erfreulicherweise bricht diese 'Erkenntnis, wenn auch langsam, durch. So hat de,- „Hrlfsverein deutschsprechender Juden“- in Buenos Clioele Clidel, unweit der Bahnstation gleichen Warnen], einer Bewegung Die ,Association for an Ort einer Insel d und oder Stelle erfojt t, enlin solchen Werkdorf „Wieringt r Meerwerderi, für ein ischttn Welt vorzuljereiten. es dort heißt eine iesen Tagen mit der gönnen. eine Werksiedlu lg, oder Lehrchacraj gegiündet' und Ausbildung! jungsr Menscher.‘zu Ohstgärtnern he (Siehe Briefe aus der Feme. Die , Red.) In Südafrika wurde ein ähnlicher Versuch im ßechuana-Land, nalie^ b(?i 'Mäfeking, unternommen, wo zehn junge Menschen landvdrtse laftlicli umgesflüchtet werden. Auch hei einzelnen jüdi tchen Farmern in Südafrika sind jiin jere jüdische Einwanderer eingestellt worden und werilen landwii-tscha’tlich ausgebilclet. Es'ist 'nicht nur im Interesse der eingewanderten Menschen, sondern auch der bestehenden jüdiscien Gemeinschaften in jenen Ländern dringend notwendig, daß die Urischichtiing,niit aller ilurchgefühit wird,, damit ein Massenandrang größeren Städte verhindert wird, und die Einge|wanderten auf den« flachen' I-ande »erteilt werden. Auch im amerikanischen Judentum beginnt man, sich mit diesem Problem, pachdgm es vor 40 Jahren die zu befassen. Geäster bereits beschi Vereinigten-Stat teil stehen im Zurück von der Regierung einen Kredit lion Dollar z|,r Familien aus d< I- In memoriarn gung ergre|ft aiuli die Juten, namentlich die die sich umstelltn muß, da die bisherige Bern'sgliederung des amerikanischen Jüdenlums seine wirtschaftliche Existenz in] Gefahr bringt. Es wurde jüns ewisli Farm Sett Anlegung r Konfektionsindustrie erhalt Br. Vizegroßpräsident Maxi|nilia|n Stein geb. 27. September 1868, gest. 29. Dezember .1934. Durch den Heimgang unseres lieben Br. Ütein haben wir einen unserer eifrigsten Mitarbeiter verlort 6, der vier Jahrzehnte hindurch mit seinen großen Herzensünd Geistesgaben unserem Bruderbünde unvergängliche Dien-te jgeleislet hat. Die Fülle der Bekundungen aufrichtigster: Teilnahme, die uns von allen Seiten zuteil' geworden sinch die allgemeine Trauk*r um den teurii einem Worte unserer Weisel dauernde Spuren hinterlassei Segen spendend in unserer Mi Bei der Beerdigung .am Großpräsidejftt das Bild’ des Aires, im Siic ■s Rio \egro inergie und Intensität die Unteierkdor f en voi i Fluss (Hi, mler 50 ftigt hatte, eingehend Zeichen Lande! Diese Bewe- Jugend, ist eine ement“ gegrürdet, dievon einer lialhen Mil- Hilfsjiedlung Tür 200 hat. n Ve erkep hat. tte fo 1. Jan Verbli iblicheiien lassqn neu, daß sein und daß sein A rtl^hen wird. uar 1935 zeichnete Br. iehenen. nach Wirken idenken