Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1935
- Issue
- Nr. 1/2 - Januar/Februar (1.1935)
- Date
- 1935-01-01
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 80% known words query
- IRI
…/6727475-6029211-6074904--3133-4869699- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
„Sprüchen der Väter“ müssen wir di ihnen auf Kosten der Allgemeinheit und sie mit Sti|iendien so reichlich ai nicht zu darben brauchen, Werkstudenten . sich ihren Studien sorgen Neben den geistigen Berufen für «i gabten darf aber au :h der fahruiig und Erprobtlug e und daß wir auf diesem leistet haben, wird fein ' llntei ohli daß durchi chlagen gen kühn müssen, ürtneron unter studieren lassen sstatjten, daß sie einmal als sondern ie besonders Bo- K a .u f m al n nj s s t a n d hei unserer jungen Generation nicht vernaehliL'jsigt werden. Daß wir Juden gerad f für «liesen infolge <|er langen Errede stellen wollen. Schaftsführern in den sieh Juden in ansehnlicher erinnert, «laß auch der K; hohes Ansehen penofli. So berichtet, daß er infolge .Nähe von Phönizien ($vdor ne groß«* Ejignung besitzen, Gebiete Beagli,teilswertes gerernünftiger Mensch in Ahden hervorragenden W irtversc liedensteil 1, Zahl. Es sei iituh rn befinden hier noch daran iifmannsstan 1 im Judentum wird vom seines W ohn ) sich dem Hand lind Akailemien w Legate großherziger konnten. Und noch eins und Reichtum dabei erwarb. ‘Zugleich wiril aber voij ihm rühmend lierViE rgehoben, «laß | er seinen Bruderj stamm Isgchar, «ler sch mit dem Torastmjiuin befaßte.) reichlich |Uiiter»tiitzki*. W ir. wissen;, daß auch in «h*fi späteren Zeiten die Pllegestätten der Tora und dei) jüdischen;W issenseliaft,' miscre Jescliiwüth, lloehsrhiik'ii r-entjijchdurch die Stiftungen und üdisjdlcr Käiiflcittc'erhalten werden (ei zum Schlüsse bemerkt: W clcheij Beruf aiufh immer j innere Kinder Jx-i einer gewissen] haften ujid sachU immer werden Wir jüdiselK'in Geiste i nd jüdischem Wissenerfüllt werden! damit sie, wie es « Stam ne Sebulon igeln i‘tcs in’ «ler Tatsachllic les Die schicksalssehwli'rei haben die deutsche Juden «ler Berufsschiehtung nid merksamkeit zuzuwend i*n. Die früher von Kreis getragene Erkenn tnii von der N’otwi Änderung und Normalisierung der beruf übe 1 zuwaudtc heben und weihen Zeit wieder llaii« leute erziehen, «1« I achtmig findet. .indi^en Berufsberatung ergreifenj darauf achten müssen, «laß sie mi^ m Ethos des Judentums entspricht] «las Materielle durch Verbindung mit dem Geistigen'er] Dann werden'W i wie in talmudisehei 1. . Ereignisse <|< lieit gezwunge Izten Jahre len Fragen Umschichtung erhöhte Aufdie jüdische Benjfsumschichtung werker, Bauern reu Stimme alle S. A «11 e r - H u «1 e 1. maßiiahmen erre Jahrzehnte währeikilen eilt winden,- sond« einem kleinen ein! gkeit einer icheil Struktur der in Deutschland lebend-ii Juden' schiifi zum Gemein gut des gesamten Judentums gew<>r«l«>n zu sein. Anstelle der jahrelangen thec^ret sehen Aiisoiniuidi'rsetziingen über die Möglichkeiten] einer beruflichen Umschichtung trat die drängende Notjwe inligkeit praktisch« r Maßnahmen. Tausende Menscjheti aller Altersst|ufepi und der verschiedensten Berufe] « ihrer bisherigen Tätigkeit die jüdischen Geniein«l<jii forderten Rat und Hilfejbd «ler Umstelljnig; uf eine verantwortlichen Stellen es aber schon hei Beginn ist wiederholt ausgesprocli les deutschen dieser Arheii. klar, und war dies en worden, «hiß di »fe aus der Zeit geborenen N'otmaßliuhmen nur ein Teilgebiet «ler großen Aufgabe einer wirklich«*!! Ber ifspn schichtung können. Denn sinnvolle Berufsut istihi-litung mit der gesamten Bcrufsstruktur, kann nielit dnr«rh Notstands- I i; sein dem Ziel einer Änderunpi der «leutschen Judenheit «lere. herufliche Tätigkeit. Unter «lenj Massenandranges wurdiiii mit größter Beratungsstellen und Alis lihhingsstättei: wenigstens-einem Teil d«r zur Umschi«-hiain «len Menschen eine Mügl clikeit hierzu ie durch die, brekgiiisse aus eliminiert wurden, bedrängten und zentralen Organisationen, an- Druck dieses eschleuniguug ges« baffen, um g «lrängen- Zii g« ‘heil. Den Jiuk tung der jüdischen schule zur Erfassung und Beratung Kinder und deren Verteilung und mit Juden bislie ■ nicht Zugang zu diesen gesperrt ist — verläuft. Ein derartiger erfnlgversprevh'' tiefgreifenden B *r ifsu des K rieges lschichtiing ei u ai|ch von der keit wenig, heaclitet liissen des Jahre« Energie sind «lit Aushau von Beru namentlich in B« W inzer und Kauf in I.ehrhaiise B« 1 li Schule, der Lermichuhin «li«- Arbeits- Prozeß, «h-4 von der Umgestal besetzt«*!! Berufe uiiausgCscl: :t bis zu den Ereig-j J 933vjlurchgefiihrt worden, Mit zülx'r üemeiii<l«*n zur Errichtung und zum ['s Dcrajuitgsstellen gedrängt worden, sin«^ in Tausende von. Kindern handwerk liehen und laiidv'irtschaftliehen B« rufen zugeführt worden. Von Jahr zt fahr ist «lie £ahl manuellen Beruf *n zu sandten, ge «lerer, «li«» sich "iir klufmännisch entschieden, zuriiekgeg ntums hier viel eher <l|c Entscheidlmg für praktischer Arbeit viele führende M« Frage ein(*r beruf Ipcdiegi Umstellun Stadium tlieoretis« Diese* fü& die Ereignissen des J rli nur durch einen. der schulentlassenen Einordnung auf die soweit (h*i durch gesetzlichc «Maßiuihmen nicht oder Versuch eiueii ist seit Beendigung jüdischen Üffentlich-i <h*'r Kinder, «lie sich fliegen lind die Zah e «xler freie Beruf«] Die jüdische Jugend hat Zeichen der Zdt erkannt und eine .hre her« u*r wirtschaftli« he Zukunft im Sinn« its zu einer lisch en des deul rwagungen sehen Judentums si lieileutungsvolle Arbeit hat nach «len,. lirefc 19.5.1 «*iiiei Zeit getroffen, als fiii sehen J udentums di« g noch nicht aus dem lerausgekominen warj wirtschaftliche Entwicklung des «leutstarken Antrieb j«*r- I