Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1934
- Issue
- Nr. 6/7 - Oktober/November
- Date
- 1934-10-01
- Page
- Seite 87 (sequence 19)
- Language
- German
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das Gefühlsmouient Oppi-nheim, der he-kaunten „Bibi-rfolj! zum Ausdruck bae-lit« äußi-rlirhi-n, rcip steVkcn, so «laß und leer unmuteji. Tiefe und Beson jüdischen F a in 1 i e Israels mit seinei|i voji mahle ..Jüdische selltimeiitalischen tfns lä-iiteseine Bilder \ orjzan^. da der 1 >ränt!i<ram der Braut den Bin;; ansteckt. ist nur angi-«I«-ute Hintergrund, aller einander, die unter sind, «prie-ht deutlich der heiilen Mensc mul Verantwort!! ig e|ner jüdischen Familie meiiisam zu trag« i. die der G«-;;i-nvvart den jüdischen .Menschen und lie a: ICH gi irung. Cher seinen Ge-sta schwcrmütig-müil« Unabänderlichkeit nehmen nicht dii tages zum Vorwur Alltag mit seiner aller vor allem d c Kaum ein Bild, w Alter in engem Bei«' Schicksals dokuiiient Vater und Sohn, ein scheinbar iinii lie iinlösharcr Prohlejne es wenigstens bis v es, die düstere Reihe er Vater und Sohji diese! wirel stärker hetom. Moritz Auffassung als erster in seiner zum jüdischen Familienleben' hleiht aber deich noph in der allzu peiseuihaft I as reifste Werk, elas die ganze lerhe it eler jüdischen Viel, und «l«-r wielerspii-ge-lt, hat uns Joze-f Ge-fül Ishetonimu llocli leise-r Mystik liz«-it“ beschert. iimvviihcncn G.e- Del die Iloe'hzl>ilsgästl, elip le-ichte Ne-igung <1 cm Tallith kaum der äuße-rlieh eigentliche1 dchthar im Köpfezuve-rhuneli-u vein eler inne-re-n Vcrhundciihi-it len, (diegewillt «inel. elie ganze Sehwe-re de Osten stamme-nele-n henelige- Kraft stärke-r mul schöpf«-- lat uls es in \\ este-ureipa in den le-t/te-ln ie-it zui i h e äst ausschließlich zum ge'iiomme‘ii hahe-n, ela ja im Oste-n fortai jüelischeu Thema für h^elarf wohl ' elas jüelisclle Daß Künstler eliejüdische- Farn ihre- Kompeisitien i kaum eine-r Krkl i Familienlehe-n seine le risehe-r bewahrt ve-rgangene-n Jahrf Die Be-soneler! e-s liie-r eigentlich w irklich j ii el i je-ele-m elie-scr ostji eler stillste unel z: riete \em ihnen ist Joseph B u el k ei. teil eler Fall war» ihre-s jiiilischeti F.rle-hni i ersten Male erlaubt, Kunst i^ip spreche-u. sse-s, ■ - elie von e-iper --- ist von elisi lie-n Maler ge-stalti-t weirele-n. Weilil te*n lie>gt wie-.cin le-ichter Sedileie-r eine- Hrsignation. e-in Sie-h-Krge lie-n in eliee e-s Schicksals. Buelkos Ge-mälele* wt-nige-n lichten Stuiielcii eh-s Fe-re-ri ui packt eler Alltag, eler ihn packt Kyge unel Frcuellosigkeil.; nnige* Verbundenheit eie o nicht Vater unel Sohn, J r Familie-, nge-nel unel inanile-r elie* .Cleirhartigke-it ihre-s cre-n. lie-i eien meisten moelernen Ve'ilkern ■hriiekharer Ge-gensatz, ei ie (Quelle- Ist für ele-n Ostjuelen — oeler war kurzem, — eineselbstve-ri tänelliche. unentrinnbare- Bindung unel Untcroreluiuig. Schlicht unel sparsam in eien äut erliche-n Mitteln, in Komposition unel Farhge-huug, ib-r mit ersehiitterneler Kinjelringlichke-it wanele-lt ßtielko iliese-s Thema immer wiedjer ab, ela^l er .ele-n vaterlosen Knaben beim „Kael|disrb der (Preise einbezieht, sei ,An eler Schwelle“ sieht in ihrer ganzen inneren Geschlossenheit elarstellt. — sei in es, «laß en einen an eler Schwelle zim Leben, eien anelcrn liereii s an eler Schwelle eles Grab«, oeler se-i e-s, daß er die Familie*“ •f , Mahlzeit in der Laubhütte, iut MovelH: Leben der Juden in I Venedig im 18. Jahrhundert I Jakeili S t e i'n h a r el t ist Kk-tatike-r: Fr häünit sich auf;[«-ge-n elas Se-hie-ksall Neicli in eh-r Hube-(de— ..Se-hahhat i” am Fainilie-ut.ise-h -piirl inan elie- Hastlhsigk)eit elie-se-i abge-härnile-n Ge-slnlte-n. Auch lie-i Stcinharelts (je-iuälili-n herrscht völligeiflii-ri-histiiuiiiuiig zwisl-he-n i l «Ijer inale-ri se-he-n Stilfeirm und drill Inhalt. Se-ine bps zu «-jvstutische r Aufge-w iihlthe-it Ige.-ste-i;er't«-n Figure-n konnten Imr ii der bizarren Ke-kigke-it älliiepiate-n \iiselruck finele-ii./ l'nel ele-s Kxpre-ssionismus eteieli,'auch iiute-r eli-u sei leiele-nscliaftUe-|ie'ii. wieiinte-r fie-brig-v isiorn gibt e-s solche-, «lie- Se-llilele-rn I ..Vi itite-r”.;mge* gi-schafTe-ne-ii] Bilde elpn eles jiielise-he-n jltaus«-: r\ „In tie-fe-r Narbt“ t. ijnihFri-ud. Not mir] Drangsal ke-iiut auch Halie-I Aber sie ve-rklärt ihre* ige-ill llumeir, «le-r alh-n Ve-jgil.t ni -lit. «laß Du i-iitel jiielisc-l e Ab-chieelsweirte -nu-iiu-s >I die le-tZlcu als ich, k Studium Z stärker cili Hutschläge SchuHen it Ich erleb«! elas ich geh le-idei fast erhaltungs boreiieu groteskem ■ist e-iy I.ac klag n eh-r bstjüe) se-hen liab'i Monate ha|: verst *lu*n (je-stalteu mit liche-- Schmi-rz mildert. Teie-hte-r hist“ war«-n Italic Szalitst Vate-rs. um sie-bzi-hn jährig. in «IiV greiße \\ e-lt zum •ie-li iiKine-in Gehirn g. Dii-se; \\ ortjeprägte-n , als. est sonst (väterliche tun konntcuJ Ja.-mein ganzes Leben und voll diesem «|in«*n Safz Lee-inllußt wJor«Ien... «las Ulles so stiirk. «laß «>fl «las tiefster Ee-leit'l. taltci, mich se-liwe-x <‘rs«-lii|tt«-rt. [ihystsch mit (ilinenU unel tp-ieb heraus gre-ifj* ich «>ft mor unel beschenke in i-anfälli-ii. ..«rief ihre Tragik len «lurcli'Träne-ii. früher in «lit-ser au*«]riicksstaTken Kunst ist-heil Maler v ie-llcicht .t]l n, die Krljebnisse der Hu Krmahniinge-ii unel Ich le-ide- — aus einem Selb-tzii ini-ine-in anget-ine <b-stalten mit milelem. Aber es 'bersteigrrungen ge*- jüngst v ergange-ne-n :>en uns gerechter urtt-ile-n unel auch tiefer gelehrt. i 87 4554