Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1934
- Issue
- Nr. 6/7 - Oktober/November
- Date
- 1934-10-01
- Page
- Seite 83 (sequence 15)
- Language
- German
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I waltiges — sie bedeutet weisuiig im biblischen durch den Vater selbst Altvordern durch picht da sie durchweg «pter tcn, da-ein öffentlicher Kinder noch viel weni allenfalls der Allel d Hofmeisters kannte, hi« 'hegiiterten Häusern vor a|lcm <*iiig<*h«»fulstc Unter- Mii«l daebbibliscbeii Schrifttum , un«l doch ließen sieh unsere ilavoni abscbrecken. Zu Zeiten, u lsaglnjrcm äußerem Druck leb- L»terj*i«*htszwang für jüdische g^r als I für and«*re bestand, da Einrichtung des ,sog«;naiiuten Vater selbst sich Zu «l«*ssp nicht für fällig hielt, jüdische Haus auch mit seine Kinder innerlich verhältnismäßig, dann oiler allgemeine Schule rfistet«*r stünden wir je Male für sämtliche jiii Sabbat gegenüber! Doch fehlt es glück I jüngsten Entwicklung weiten 1. r< der licili'<-ii liehe Lerneifer ui d Fassungskraft <l«»s Kinde Ferner'sind har zu V'*rni«*rk« t mail »ft sogar in keineswegs Ipe» <*jg<*n«*ii L«*hr«*r, weil der n Antt aus irgi'iulciner Ursache ätte bis auf unsere Tajie jedes annäl|ernd ebenso 'gewissenhaft festigt, wi«> hi'deutungslös wäre loch Vor kurz«*m die unserer gangen, s des Sukk Lullbeitsgem neu \ejausi Elternljiti nelien Parteisuolit so willkomi icne Frage gewesen, ob jüdisch«» W i«*vi«*l einheitlicher und g«*- zt dem Problem d«*s mit einem ischen Schüler frei gewc>rd<*in*n dien Hauses für (| as Griuiit wie für Ohr und Au liegen. V ij» h«>gi iißeil darin'auch das AN « eipgew Urzeiten Vorurtei Sprach«.*, das aus falsch verstau nie Anregungen an «He ( Izt itocli eine solche zu allgenM otli-Fesli-s. •I, vom Preußischen Landes« nicht auch für «lie Iz-Jirl iiiüchaf :cn, wi« sie jetzt so viel.» tulten sv st he tlllid 1 daran «lenken, Gruppen matischnach dem Kal« hesehloS..,i’ii hen ein«-» in gegi'iiiiher Jener Elteruunter-ehät/l. rhaml dankmeinih ii «*rjnerer I*Vier iirs<> um 1 \rm Ereitag-Ahetid so mannigfaltig d.cs jüdisch«*»' Hauses [*rn würden dann in lichervfeise g«*ra«le ang«*sichts der licht du Zeichen des B«|sserwerdens. Ganz im recliteii Geist! vertrat so kürzlich in «ler jüdischen Presse ein Familieävater das ■ Recht und vor allem die Pflicht, den vimlerp «las Erlebnis des Freitag- Abemls zuteil werden zu lassen, auch für denjenigen, «ler sich in seinem Gescliäf Isheruf den W eg zur eigentlichen Sabbatruh«*' noch nicli hat erkämpfen können. W eiin dabei auch ausilpick! ich ailf die Sahhatliclitcr, «len Kiddusch mul «las. Singen der Sabbatlieder hingewi«*- den W’j schule»!' Solclie Elter Jahrcpietäiijdiger Wiederholung; sobald il: re friih«*stf» Alter zum Ghiiiniich erreicht liahpn, außerstand«) seit so Vati' freudig« pfliclit, , ihm*u <»iu«»ii solch«»» zil In «Uid Mutter «*rst einmal die ^\j< g! n V| ahr lehmung dieser ridigfiis« u Avil wachsiiiple» kipd<\rn immer 'mehr «len yi iilpn und das Generation Häuser b«> dreifachen W isse» I zu | «*nt vickein, -d«*ss«*n .«li«»*«* Heue il«*reinl'l wiA'lerum zur Begründung jüdisc her sen war, so z«*igt si«*h genug ist, «lie loh«*nsw< ästhi-tischen W «*rt«*, «li e dürfen S«*geiisj,' »er nicht nur, was allein wichtig rte Flrheniitnis der beträchtlichen wird -j Zeiignl s«*in«*nk «1 G in «lim Bräuchen des jiiilisclieii Erziel^ Kunst1 und Kunstpflege im jüdischen Haus es ihnen auch gelingen, in i iren heran Orgauisatio- :auz junger er für dis' Vv «'derkehrenflürmlicli zu li ein paar Kinder das nicht mehr len. Hahi'ii i«*hkeit zur Erziehung— ird. Erst «las Zusammentreffen «ler! «letii achttägigen, eben iii «len Lund Abra W liams aufgijnon menen Knäblei» in die „Thorah, '.Hausstand und gute W erke vvälir für «las, was, «Jas Judentum zu Bestände braucht: die ewig siijh v ungskraft «les jüdischen' Hauses. Wenn im Anfang Von Babel \V i Schnitzer- «ler Kpiust «1er Gottkult st«*ht, und der Sakralbau «lie erite Erfüllung einer holidii kiinstlerisclicn Aufgabe bedeut«*!, *o hat hei «l«*n Juden neben der Synagoge auch «las Hays Anteil am kultischen und künstlerischen Ausdiuckswdrt. Eine Reibe religiöser Handlungen sind an das Haus gcbun«len, offenbare n ihren Sinn in «ler Hausandaclit in der Abfolge «lei* Festfage, der W'eibestimilen des Werktages, der Familienfeiern. ' Schon durch die Mesina, «len Pergamentstrcifen am Türpfosten, «ler «lafe Haus «les Juden kennzeichnet, erhält dieses Heim in Gesta t eines aus Holz geschnitzten oiler in Silber getriebenen Behälters einen feinen kiinste 7 J lerischen Akzent. | Er erlährt eine weitere Steigerung durch den Misrach| an der Ostwand, wie man ihn in den östlichen Gegendeii Deutichlands und insb«?sonilere in Osteuropa im Ha^ls und luch in der Laubhütte findet 1 l\ ' ' li«*h«*p B e r i ege crjiingend«1 t e i n. eiiu* Bihltif«*! zur RiclituugbcstiiniiJimg beim häu- Gebot mit Darst«*lhmg«'ii des von ■Löwtjn bewachen Thoratcn Di'i«lschi|l<l«*s, der von Engeln gelrag«»n krönt*, des TiMiipclleiichters, «ler. heiligen Stadt Jernsal«*m,|- - alles kunstvoll in W oll- und P«*rl«*nstiik«*r«*i «wlcr in farbig iililerlegtem Sch<*r<*nsclmitt gefertigt W 'j»ltr,;eicli«*nJ «las di«* schlichte Behausung ei« bezieht in den, Kreis geheiligter Vorstollniig<‘U, dailurch aber auch zwangsläufig ihinaufrückt in «len Bezirk «1er kiinstl«*- riscjien Ausilrucksform für diese. Gewiß bleibt hier «lein schöpferischen Willen «li« architektonische G«*staltung versagt, alles löpt sich «lelfcoiativenj Spi«*l auf,' all «lie schönen Din AJessihg-, Zinnmul Silbergerät, Fayen sinld: StjckiTei«*n I und Malereien, sie erhalten keinen festen den Tag, ■vorgeholt. Standort, sind auswechselbar, beweglich,' für füjr die Stunde aus Truhen und Schranken lie gelegt -7 ist in j;e, «lie da cegeschirr. 83 i