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Der Orden Bne Briss · 1934-10-01 · Nr. 6/7 - Oktober/November · p. Seite 81

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1934
Issue
Nr. 6/7 - Oktober/November
Date
1934-10-01
Page
Seite 81 (sequence 13)
Language
German
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I y jenigen Juden, die länglt von dein, Glauben ilirer Väter abgefallen und fremden Freuden und Ehren liachgejagt sind, im tiefsten Herzen <*rschüttert werden, wenn ihnen die alten|wohlb«'haiiiit<*n Passahklängc zufällig ins Ohr dringen}* Der Seiler ist so recht das Fest des jüdischen Hauses. Der Sklave hat kein Haus, kein Eigentum, keine Familie und keine freie Hingebung! an die lebendige Gesamtheit. An diesem Abend gab (tott uns das Haus und die Familie, «len Geist des Rejehts und «1er Eiche und gli«*- derte uns zum Volk und zur Gemeinschaft. Uml zur ewigen Kraftquelle und ztlm Mittelpunkte uiiser<*r Entwicklung machte er das jiddische Haus. Das Passahopfer war von Anfang an als Fjamilicnopfer geboten zur Erinnerung, «laß Gott iii Ägypten unsere Häuser iib<*rschritten und unsere Familien beschützt und beschirmt hat. An diesem Abend, am Gründungsfeste «les jüdischen Hauses, wird , jedes Haus zum Tempel, ‘jeder Tisch zum Altar, jedes Brot zum Opferniah). Mit ungesäuertem Brot und bitteren 'Kräutern aUen w ir dieses •Opfermahl. Ungegorenes Sklavenbrot I war die einzig«* Wegzehrung, «lie, unsere Vorfahren ai f «lern Wege in «lie Freiheit hatten «lie Freiheit nicht selbst frei. Un«l nicht über Rosen nir Freiheit. Israel wird durch iF und des' Iaddens für seine erzog«‘n. Die laddensstunden unersetzlichen Schatz unser«** L-meinsohaftslebens erst richtig wigkei wir des jüdischen Haus«*? erbaut scheint un Sukk«)tlifesti' Gefahren, «lie von treibt unsiq den S an die \V anderim unseres Voll «>s und an den frohe'u Sin:x von Eandleiitrii, die einst z und F«-igen frohen und au «Imsenl Der schön <li«s prinitti' ander w«*|t«' u|fried«*ii| ein 'jeder unter lauiii Sa (Jen, umgelicn Eiifriedi-nen' Jugeiul. So k est de - Freude di«* Jugpii Selmuick «1er Ianihhii t ifern, iler Eanhhiitte h« mitnehmen konnten. Sie errujigen, Gott machte s<e und Lilien geht der Weg «lie Schule. «1er Bittern hohe ethische' Aufgabe lehren uns den hohen reinen Familien- und G würdigen. Das 'Heiligt im de» Hauses, das in «1er ersten Sedemacht unsere ist auch uns in allen Stü men der Zeit erhalten worden. Licht vofl >"> Und auf daß es für alle Zeiten erhalten bleib«*, habt*u die Kinder in dieser hi uslichen Feier ihren Platz erhalten. „Du sollst es Dei lern Kinde sagen“, dieses Gebot steht im Mittelpunkt <1 rr Feier. Nirgends sonst wird gerade das Kind bei einer jüdischen Feier so .ernst berücksichtigt und so stark herangezogen. Kein Wunder, daß diese Feier sich de ■ Seele des Kindes so tief einprägt, un«l ihr Eindruck den Erwachsenen nicht wieder verläßt. Das So sicher -eine Ve; Seins an der cliarakterv Hauses hängt, verdankt Rolle dem erzieherische) i mag und Jahrtausende darf für das upverkenn ja: kung nicht immer wietjer antwortlich gemacht w vollkommen hentmung l Vätern unversehrt geblieben. in «ler Geschichte mußten sie Haus, das der religiöcei überall sfciii1 bejahung. i*s lebten schwister- Brüilerlic lJkeit u uitze unseres. Gott *s zu allen Zeiten Stätt«* genau solsiirlier sind wie im wir nur ui iinSojter geistigen Aufsein Haus nicht;iul’ mat«*rieMe Dinge Nicht Resignation Erinnert sie do«h au eil Ar-»eiten «l«*r Jiig«jn«| liehen. cht <1 rzuler IV ::um <‘infach(*n. ab« izutrag«‘ii. Im Krlje is Herz <l«’r Elt«*m Kinder zu «len Elte [«*1 auch g<*fall«*ii, n findet so : null das H Ist «uts Hiuligtüin« Weih«* ist i .ns; geh irlx-ii. W «*nn sijuup eilige büßt, «las jüdisch«! <}uejj Auch «li«.*! Jud<*n zum 11 ntancfien Palast zuriickla^ rfiillt n F«*sje, nahmen sic mit.Aic wahrer Freude un n «len Zeit«*n, in.«le Inneren hell, und in ilim alle guten Geber: Eltern-, Ge- und C attenliebe, Freiheit» un«I Rechtssinn,' i ld Gemeinsifin, treu * Hi igebung und jüdische Haus als Em&hungsfaktor! Von Br. Moritz Werner, Frankfurt a, M. liiincrlichung unseres jüdischen len I^bendigkeit des jüdischen das letztere seine überragende Einfluß, den es auszuüben ver- 1 indurdh ausgeübt hat. Freilich re Sphwimlen solcher Einwirallein die Emanzipation ver- :rdeh, obwohl sie in einer oft gewordenen Assimilations- .'tyat. Aber auch Vielfach ii Sege: als in der allzu oft war von der bc<dUvhcnd«jii Heiterkeit ist nicht (in' Pala-t. s«mih*rn die hlichte tndicii. Sie 1 lehrt Sinnbild «ler’tiir'«li«* E Hütte, in di •V ( uns, daß vvir im Sc in der lliicli igsten festen llaijs«, wem gab«* vturzHi . \\ er griiiiih’t. son lern auf sittliches Str«*l «••, üher|U:iii(let all« außen drohen., hatten der Ilütti :. in «ler W üste. «lie Jugendzeit sin« eigenem W cinstock <*i <*iner h«*itercr». mmt u lieh bei uns zu ihrem Recht, von j«*h«*r die miteinfroh^ii Leben iit »eu zu" *• [ I«1 haben wir alb» Haus .mit seiner * Krsidiiitternng«*n andern zwangen, «*n. Das jüdische . ies«*s F«*stes den Kindern i. Es wiinle ihn«*n il heilerer Lebensen nur spärliches unbegrenzt es Got [vertrauen W o wir aue i immer unser Hau uhter dem Schutte «les Allmächtigen, mit jüdischem Geiste erfüllen. Dieses Bewußtsein gibt uns die Zukunft za glauben. » ba ien, steht cs n wir es nur Kraft, an unsere gemäßen Schah, Keime ei Sehen Ha I führten läufiger J Ilgen um de in Entwicklungen, :i wandelten, in der i Ibewegiuig, können, i Ppeis einer Verseil di sticht auch auf «Jiesem* Gebiete Schiint nstes verschuldet ie solchen Fluch njatiqnalen sowohl en jweil «lies nur fung des natur* Generationen geiler Entfremdung gegenüber dem jüdi- 3u8e ve-borgen' liegen. Grolle re Fahrten entals es . vielleicht .zuträglich war, die Uhtersi hiedes zwischen den che: h ä ’f 81

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