Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1934
- Issue
- Nr. 6/7 - Oktober/November
- Date
- 1934-10-01
- Page
- Seite 79 (sequence 11)
- Language
- German
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Die jüdischen Feste im jüd Von Br. Abraham Lüh. Sabbat und Feste* haben bei un« Juden doppelten Charakter. Kininul sind sie Mikra K-ydesol eine Berufmi" ztnn Heiligtum: sie wirken sieb im Lebeji der Gesamtheit ans. im "eben uns die ladire. dal.1 die jüdiselie Aufgabe uns verbürgt. I)ariil>er aber w Kräft der Gesamtheit auf der Berufung 7.11m lleili Feier in der Familie, in jüdischen Festen «ribt «li« und die & stark macht und feierlichen (Gottesdienst. Hiilfiahc an (Gott um uns Dam rd n.icht \ermessen, daß dii der Familie beruht. Neben turne stellt die weilicxollt 1 jüdischen Hause. Alloi eier im Hause das Gepräjii Durch sie untersebeidet sinh jüdische Festesfreude \ou jeder anderen Art der Fri der Feste ist das jüdische das jüdische \ olk fieword Noch ein* der Sahhat iidt*'. (Gerade durch die Feiet Haus eine Kraftipielle fiiij | beginnt, verwandelt sieb derj jüdische Mensch, verwandelt sich das jüdische Haus., Aus der «ictpiältcu. fdelret« len Kreatur wird ein iiiuer- \\ eicht der Zauhe Mensch mit mense lieln freier, seelisch jieliob» 11er Mensch, l'nscrc äuße're Flr.«olieiniui<i nimmt festFulies (Gepräge an. wenn wir sonst noch so mühselig und beladen sind. r.1 ..Allere jeden F reit ifiuhend, ln der Dämmeruit!£sstlinde plötzlich. und der Hund Wird aufs neu' ein menschlich Wesen. blichen (Gefühlen. Mit crhoh'ncm Haupt und Herzen, Festlich, reinlich achier «lekleidct Tritt er in des Va :ers Halle.“ Heine: Prinzessin Sabbat.» Strahlend ist unser H;us, auch die ärmliche Hütte wohnlich, «leordnet die Gei äte. altes Familiensilher ziert den w eißjicdeckfen Tisch. Feierkleider und F'estmah uns die Kraft verleiht, dii •seins vülli" zu‘vergessen. Schöne Zeremonien h Sabbats und der Feste 1111 mit religiöser W eihe und F'estes. aus der Syiuifiofie jn und Hawilalali sind die M Finde stehen. Dazu komm 1 die F'rau des Hauses entzü^i y F'rau ist sein Haus, so Ia Schrifttums. Die Frauen «lebend für den (Geist, der Das I.icht i»t Symbol für sowohl Yerkürperims: der wie auch Sinnbild' des fiütt die mit Gott verbunden isl des seelischen F.rlebens «re; rks ,icht' durchflutet die Bäume. jiehen eine Stimmung, die- Welt und die Misere des Dann Bciiinn und Schluß -de.» kleiden die Feier im Haii-c führen den (Gedanken des das Hans hinüber. Kiddusch tcinc. die am Anfang und der (Glanz der Lichter, die det. „Beto so isclito." Seine iftet ein alter Satz jüdischen und Mütter sind riohtium- 1111 jüdischen Hause herrscht. Vielfaches hei lins. Fis i-t Lohre und religiösen 1 bim«: ichen Glanzes und der Sech'. Die Innigkeit und Zartheit it von, der Prall lind Mutter aus. die ain sehe n Hausli Lichte ent? inilet 11 ml ihr (Gedanken j: ‘islijicr In dieses Hjui« tritt ■Manu. Ff i« W eihe. und Gesan«! de* Sefineijd Kinder«' aus Hauses i«tj Hand. Flrf •Irhebiu der w< ry 1111 Ha er he«:r Schul au rktätifli / im Lehe 1 stehende i.«e findet er B die. eine hinimli-ch«' es F’rieden« .mit dein pricht Familie, stjiri Haus Dienst, de|m hebinm: er 1 unkt ( uns frei infmuchl |i uns die K und' uns Äußerlich' Hasten und und (Gewinn F’reitai: lhonil und \ p -abend de« Festedi» Haus iml ihre Midie dem •I und -dclster F r« ißt die 11 ali*ohi Hi ujicl 1 ln. eru breiten die Fll und an den Tisch.'»d« ritt der Hau-li 'rr mit dem Ke (Gedanken der Ulis zu. t iiab. 11 iporzu ebw iimen So l<i«|en wir 11 1 es Alltags v ierumlzu amiu Stu ulen spät« dämmert ist Kelch, de: Fackel des und aufham uns die Kra heit und <jlie sireift Sinnhi euer« 1 kam 1 I zum i jüdischer |Ai,fftissun«i hat ‘ del met lieus i|i Himmel ciitnetidet H weil Arbeit Feuers nicht deshalb mch ist. rujit sicnt« wir voii Got Hände cntla i^ise s ÜICsC d« al 1 \ erp |,..S iskeji w« Der ii Fest la u de ihn zur K ist das \ Materielle.{ leben aimijlw (Geist erwa|cl leben». D|“r flössen. Zha? im Bereiche und- Trank, diesen (Geniif. Lieder. Ali heliaiien. da« W ohlheha;;eii die ncist'me Soelciir aiien ( .111111 Str.ehen iiaidi Flrfolii und Werden zun Diener am I.icht. l’nd Vwemj der Sal hattafi verliehen dem der Herr .d .materii idine da» iler Mensch nie Arbeit al» Men«ohcnh< In nie der ( Als Woljltat iupfliidit i« lallen wer« e> sonst Sv 1 Ile efirn fiiht ijes 1 »tjiner i \ er« lilriieiji I erst < iler Si den und alle: Hände r uns de Ilde weiht. «eilit über ihre Altar des Ich in der äcli, sei uk was er i'miniieii. höherem B11I11 und ii< ott.;laß er un» au» Ägypten geführt, id uns crjwählt lat dadurch. daß er 1 (Gotte ZU erheben l|lll»ere|l Übet » * \<HI stineii Flralles \ ißere und der l weit, vom de» V.rlaiise» 1 Hell Simons e lind dankt unserem (Go te, daß er Schaff oii. für 1111 « und die (Gc-amlutliält. zur it arbeiten ruf fieii« Mens-h niobf wi< rii-oheii da» und n .kann, mhol d er Säbhalr rden. -j ' atiiiet W ei ic. hen. Nach l’roeuer dem s ihm «icfloben, ohne di * Hilfe des l nd weil es r, täiilii hen Arbeit Aemlirim hi« zu 1 nn Zeitpunkt, da die zi III Werke iin-ert r1 ’.e; lau eluiral teri«lisoheii unserer »I N it körperlicher Arh< W ifrkta r-arboit ruht rijmle i(. dii Stempel aufdriiekt- und 'teil 1 Gedanke wir I v er min de« (Gei-Iij: ■typischen (G der .lud di-ijien. in« I .ebon-f'rcml: ilelt er dnrf W II I« iidi frneiierium in eit inid der .1 ei er dem ■aiiiit, itfipn .di jiher jüdischen lacht. Heu isser Sorire uin- (Gesclläfts- Gemiit und « Familien- 1111« ausji»- ci-e auch!ie»ojülere . durch Speise Vfisilruck. aber ll wFillCMillle. beseelte scliajfen w ir ein äußeres W ohlie Voraus.setJ una fi'dien s«>ll für das eele, fiir vn’iinrhdU iccsi ne/in/i. für die und die alire edle ^remle. die 79 i