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Der Orden Bne Briss · 1934-10-01 · Nr. 6/7 - Oktober/November · p. Seite 78

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1934
Issue
Nr. 6/7 - Oktober/November
Date
1934-10-01
Page
Seite 78 (sequence 10)
Language
German
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Gisotze und wahrt damit die Reinheit de* Familien- Iclx-ii». die Gesundheit von Körper und Seide. Aii"«»»ioht» dieser etiiziu dastehenden Form «Je» soxu«*llen Is-heii» hat K 1 I e n Key das Wort jieprä«t.: daß auf eine Reiiiimniu iler allu<‘m«*inen Aiischautiiijrcu muh Gesohleehtslehen ni«dit zu rechnen s«-i. solange lijclit «ler ..altte-lamoiitari-ohe F.ru»t der Zoiijitui;:" wieder in den . >e«deu Finuanu jrefmiden hat. In <li<*»em Krn-t, leht der, Geilanke. daß jeder «in »einem Tun und I.a.»»eii verantwörtlich ist nielit nur fnr sieh »elh-t. »Ofl«lern für die Gemeinschaft. Hinter dem ..Du sollst'.' oiler „Du soll-t nielit". dem »ich die Glieder de» jiidisehen Hause» freiwillig iiuteruerfen. stellt inisiehthar-siehthar da» Bilil de» Ganzen, da» ihm h die Tat di-» «• iuzehien gefördert oiler fre-ehädiut wird. Au.» di-r Hille fein»ter Kanäle fließt «hireli diese Leh«-n»auffa»»un>: Iim jiidi-ehen llan-e die sozial«* Idee in die Seelen de» Kinili r. Soziale Schranken werden iiherw yndeii. Sie fch en dem \rnien l nter»tützim^ al» »elh»t\er-tändlieh«*» Recht zuteilen und hi-uriißen ihn am Feiertau»tisch als geehrten Ga-t. Die -trenne W ahrunu de» Sahhat^esi-tzelelirt »ic die Khrfureht vor d«-r Ruhe <le» Arhi*i>teiideu. -ei e- Meii»eh oder ’l ier. Hei der Feier jener Trau« r- und j i-ttau«*. die «la-‘ I dten-jm Hau»«* plötzlich «‘in»eluieidenil verändern und in da» individuelle la-hen die Frunieriniir all Taue «ler \ olk-trauer. «le» Zusammenhrueh» heiliuer (.euu-in-ehal (»-tälten. de» \ erhi.-te» eiller Menseln-ii. -K-Jleti. entwickelt »ich «la» How nl.itsein «l«*r Finheit de» oin- /elnen injl dem Ganzen, die Frki niitiii» ili-r Mdiänuiukeil de- Individuumvon Frlehni» und I.ehcn der ihm ’.erhundenen Generationen. Gähe e» i-inen W ahl-prueii für die so anerzo;;eny Heziehiui^ de» einzelnen zur jiiili- »ehen Gemeinschaft.) »o würde «*r* lauten: „Stolz und treu!" Durch Frust jrestärkt. durch Fri-ude fri«-dvoll. Gott i.ml Menschen v«*rhi:jiileii. so tritt der Menseli au» «lern liidisehen Hau» in die Welt. Kr hrin<:t ihr au» «|«>m F.rleheii »einer jüdischen W «-ll <*in seltenes Gut «■uljjep« u. Fs ejl)t einen eieentuinlichcil. viel f:etad«*lt«,'ii Somlerzuj: de» jiidi-ehen llau»os.j «lie iiher-trömeiide, »ieh st illst v«*reesseilde Liehe «ier Fitem zu «len Kindern, di«* fast vjilliue Au-merzuue eiu«in-r I.ehonsanspriicho. «li«* jüdische F.ltern um ihrer Kinder .willen oft vollziehen. Man kann mit Go et he die raulii* Frziohimusmetho«!«* «ler Hvdrio- * . .... ' ten preisen und «lii* restlose liinuahc jüdischer F.lt«*rn an ihr«- Kinder zur Fnltx-huhlij'iinu als »<-hioh»nl.»u«-;:<*hi-n erklären, wi-il dem Kiii»am«‘li «li«* Familie all«*» werihui mußte. W ie da» jüdische \ olkslied «len aruiseli-ieli ver- »oruten Hausierer »aucu läßt: ..Mein einzig Glück auf meine» hinilcs W uii"i*ki: dahi»»el Rot." \her man »oll ilahei ni.eht v eru«-»»<*ii. daß «li«* Frfahrunu »olelii r I,i«*he. liehen inöuheher \ i-rvfkcichlichunu. aui-li ein kostbare» Gut in die Welt mit"iht: «len (Flauheu an l.ii'he iih«-rhaupl. Nur wer Fiel»«* erfahren hat. wird fällig, »io weiter zu teilen von Ge»<‘hlecht zu G<‘»ch!«*<*ht. an il«*n weiten Kreis der Gi-moilischpft. Dauernde bewußt«! Forininiu «I«-» f.vbi-iis kann als Zwanu empfiniileli werd«-n. Dauernde hi-wiißle liilidifnu an (iott i-t fast \ ermes-eiiheit wie «-in Sprung iiher «leu Mi^ruud. Ahef- «ler Zwanj; führt da» Gliaos zur Finheil. und «lie l;neiidliehkeitf»elni»Heht wir«l,«lie Hriicke zur Kultur. Engelsgruß fSrhnlaum nlorhcm.)* * llrim;t uns ihn frieden. ihr fuigel des friedens. fhe uns der Herr lieut zum Sabbat gesandt. Ilrijigl uns dir stille., die heilige frettde. - IHr si*h seit j, mit drtn Sabbat eerband. hiimrnt in das ff uns. d'ts irir lest lieh rutdi sehntiief.ten Knmmt ’iir i-i/s lange erwarteter (.last. bringt uns drn frieden und bringt uns dir Ruht. \ihmt tun ilrm Herzen uns jeilwede f.ast. $ N gnet uns mildr. und lins uns hrdriicf.tr. Kummer und ingstr. *Schmerzen und I.rid. f asset am I osttag zu llmlen es sinl.cn II ir eines II nndrrrrs .staubiges Kleid. I ml renn ihr sihi-idet. scheidet in l'rieden. I.afit einen goldenen Schimmer znriief;. ftali aui.li den grauen I! erl.tag erhelle l ns noch 'bin Abglanz vom Sabbätgliiel;! 0 . i \ * T* ruria \**n iJr.’ ItuMt. I)r. Mav (»ruit« ald-\\ ien. Mm * flicht a a zii n den a m Sabbatanfang Holzschnitt au* „Hirkat hamastfri“ Amsterdam \723 v L . 78',

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