Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1934
- Issue
- Nr. 6/7 - Oktober/November
- Date
- 1934-10-01
- Page
- Seite 73 (sequence 5)
- Language
- German
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weisen, ob die Erfa an unserem Geschlecht igen unserer Geschichte sich auch werden wiederholen können. Wo aber sind!nun g“' alle mit t: wir ihr Herz mit pflegen könnten? |n von uns. Wir können können sie nicht b^l ihr Ohr. Unser riaus Schule geschickt, ajier und können ihrer nicht eine Quelle der Egneiu nicht dajsind, die Tträgf aus der Quelle zu wurzelt, aus Heimat u neu werden oluie das durch die sie wuchsen)? unseres Lebens ist;es] Und dennoch! unsere Söhne und Töchter, da t en Worten bewegen und ihrer Welt verstreut, leben sie fer i kein Auge auf sie haben und n, keines unserer Worte erreicl it ist leer. Wir haben sie, in die wir sehen sie nicht heimkommen pflegeii. Wie kann unser Haus crung bleiben, wenn diejenige n r der Erneuerung sein sollen, u en? Auf zwiefache W^ise ent- Berufsweg geworfen, spllen sie Erdreich und olme die i Quelle, Das jüdische Haus, ejie Zelle ji alten. , ' nd es er: Wir haben es | erlpl jede andere und ji Trägerin und Verkjirp Grenzen ihres Bereich i Quelle der Emeue^un; somit ihr Haus, aufhö sein. Nicht die äuß< häuslichen Funktionen sondern der Geist, den Bestand des Harf wahrhaft jüdische Fra all das jüdische Hatis. Seins wird sie immer Leben erfüllen, unij jetzt wieder eine Qjuell das ganze Haus Jalfobi. Denn, zurückgefü Lebensraums, w-ird 4i J ht, daß die jüdische Frau, v d en lirt aus unbegrenzter Weite der Ruhe und Enge all das wie sichtbar uni fühlbar erstehen, was in der Ausbreitung sich zu ver uns selber Denn wohl ward Mo'ses geboten, zuerst mit den Frauen zu reden. Aber wanmi mit ihnen? Jona bei Ahraham Geroiul? sagt: „Darum, weil sie ihre Söhne in die Schulesch.ckcn; weil sie ein Auge auf ihre Söhne haben, auf < aß jsie sich mit der Thora beschäftig geh; weil sie ihrer pflegen, wenn sic von der Schult heimkommen und ihr (Herz mit guten Worten bewegep. daß ihr Verlangen auf (die Thora gehe und sie hchütcii daß sie nicht müßig, gehen, statt Thora zu lernen; weil sie Furcht vor Sünde lehren in ihrer Kindheit schon ieren drohte. Von außer zu besinnen, worden wiederfinde 1, 'die unserem eigenen wir den Ausdruck jüdischen Seins. Wir w Aufgabe Moses zuerst zu ihr gesprochen, zu ihr! D;. di’i anknü i früheren Ge; und was < i ic in besonderer Verantwortung, crung des Hauses, die räumlichen verließ, daß aber nurjdort die versiegte, wo diese Frau, und rtc im alten Sinne jüdisch zu Frau, sie Bereitschaft!, finden un|d Eigenart Dann Scharen hii nicht zügle wenn aucl i bar bleibt duhg, und ob und ai|f Kreislauf iieii 'erfüllt mit eigene n u Kraft werden^ wenn die heutige. G meration, Mann und Erleben, mit der r bebung in ihr zu der Erfüllung ihrer Generation, die in entfernt, dennoch Loslösung der Frau vun ihien löste zugleich die Familie auf, sie verwirklichte,- war cs, der ses sicherte oder lockejrte. Die u war zu allen Zeiten i^nd über- Aus der ewigen Quelle jüdiscl en wieder ihr Haus mit jüdisch :m dieses jüdische Leben wird auch e der Erneuerung bedeuten für des ler Geist verbir jüdischen hsen, daß hier vor allen er jüdischen Frau lieg! 't an die Bindungen der Vergangenheit, der w Rückkehr zur Familie, und von jeher die Aber wenn' auch sc doch nicht nur zum jüdischen Haus, schlechter, an das, .wes gelebt, .kann nur dar Freude, Trost und die eigene Seele in eder stark zu machen ird auch unsere jungi auszieht, dem Elternh.i eh die Quelle ihrer Kraft verlieren. Denn diese räumliche. Treimp; wie jede .Zerreißung c enii wir auch noch niil] gedrängt, uns auf wir auch die Form Sein Ausdruck gibt, sdruek verlieh. In dip von je ler jüdischem Wesen Au: def uralten Ausgestaltung der jiidiscjlien Feste,.die der häuslichen Eeier durch ihre köstlichen, sinnvollen Svm- 1 i [ bo|e soviel Raum gehen, in der allv kehrenden Weihe ,des Sabbaths, c Freitagaben Lj in den Sitten und .jüdischen Lebensweg von der Gehn gleiten, in ler Innehaltuug all dri bote und (LesetZe, - die das Lebens seinen Äußerungen dem-Ewigen'zi öcheirtlich wiederc( unvergleichlichen ßräufhen, die den bis zum Tode be- Hiuiderscliönen Geiles Juden in kll. ui enden, dort finden rl ihnen heilig war, eine Quelle neuer d. ‘i ilep Gesclil *chter durchpulst, sic i ausw irken wird an den getrei i geiist i g< jeher und maß die*- führte, dajs daß die schienen, läßt, wird als Juden meuerung ' icrschüttet ie limte das Haus verer Kraft des Willens, iift des alten jüdischen Geistes, de r i as jüdische Haus erfüllt; und dieser jüdische f 'uellcn jüdischer E Unsere Jugend aber, inausgefuhrt von leben, derselben zu Hlus als Quelle jüdischer Erneuerung. det sie, wo immer sie jjg schmerzhaft fühlleg organischen Rillet übersehen können, Welche Weise der solliegart unterln-ochene s Lebensstroms, der < ie aufeinandcrfolgeniten Generationen, sovi 1*1' w issen wir, daß die Trennung, die innere Entfremdung, die von in den jüngsten Epochen in erhöhtein Ausbeiisalter voneinaude. riß, ja gegeneinander jüdische Haus so ' unheilvoll bedroht hat. weilen, mit dem 73