Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1934
- Issue
- Nr. 4/5 - August/September (8.1934)
- Date
- 1934-08-01
- Page
- Seite 53 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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Matten vcrschlicB ein ßildungswcse /eiten <les Gliett» in «ler alten Forn» richtsw<*rk erneuCi allerorten die All Dieser \\ iss«*i sdrung muß auch in der kommenden Generation äußeri Hindernisse überw uulen.1 In seiner soliweron Lage braucht der einzelne Jude difc Hilfe der Gesamtheit. Der Lebensdrang fordert, von dieser ein Erziehuiigswerk f ir die F'.rwaohsenen. Unabhängig von öffentlichen Sein len müssen sie lernen können, was lz*hen und Beruf von ihnen fordern, und auf die Dauer mit denen Schritt halten, denen kein Gesetz die Bildungs- Jeschiwah; im Belli llamidrasch, und damit die frühsten überwunden. Im alten Geist, nicht , muß unsere Gegenwart dieses Unteri. Aus der Natur der Dinge wachsen ätze heraus. Die F'ühruug von ohen Ziel gewiesen, die ßihlungsarhc M e t h o d e d e hildung geschaff das ,.L e r n e n und Talmud au:‘gebildet j worden und in seiner reinen (Gestalt an diese i Schrifttum gebunden. Das ..Lernen“ erforscht die letsteil Quellen; es nimmt, im Gegensatz zu dem raschen Lesen, Wort und Form ernst und führt damit zur Einsicht in den wunderbaren Zusammenhang blanken und seinem Ausdruck. Es verrger Trichter in jeder Form und nimmt zwischen dem G wirft den Nürnbi' wie der Richtet im Hin und II«. Erkenntnis des tat. Hier findet eine Aufgabe, lohnt. Unsere den Lehrstoff ni dit passiv auf: es verhört ihn vielmehr. den Zeugen vernimmt, und wägt ihn . r der Diskussion. .Am Faule steht eine Problemi von unvergleichlicher lntensidie jüdische \ olhshochsclnilpädagogik lie jede! Anstrengung rechtfertigt und Lehrer müssen - lernet», in diesem unseren ureigenen Stil «lie neuein Gebiete der Erkenntnis mid des Studiums zu he arbeiten und zu übermitteln. In der Erforschung und 'herliefet-ung von Bibel und rabbinischcr Literatur, in d r Erlerniimg des Hebräischen, von alten und neuen Sprachen, iii d<*r Behandlung von Literatur und Geschieht»* kann diese unsere echte i-Forni des Lernens wieder epvcekl, werden. Gelingt «ltjr Versuch, dann genießt («ler Jude eine eigentümliche,' großartige Schulung des Geistes. Er, hat damit ein kostbares Erbe wiede'rgewonnen, das die jüngst vergangenen Generationen in Leser wird et eil Winkel gestellt hatten. dann ein lernender, und nun kann er Aus mit Beltinimtheit aus eigener die Zeik il m versagt. Das alte Judentum hat im Lehrhaueigenen Charakters geschliffen* in der i oriihe iriifl l Wer soll uns künftig lehren'? No j . i Lehferl uifd Akademiker. Afyur! dj< och wenige besitz« ForthillluiAg unser«*r Massen h haben w ir v ich* Zeit ist nahe,, da r Vcrlen. Dann wird die i tis jeh er pädagogisch-techniseheij zil einer sittlichen Fr igi*. 1 )ie-heutige Situation st ein '.Notruf an alle geistig a wir ziiriiekgegoge der Kitltijr unserer I'crsünlic muß (In seiner Zukunft den \or|iehm z i «Iii hat einges«*tzt. Mit Hilfe der Reichsvertretiuig der deutsclicn Juden hal Martin B u h e r eine Mittelstellc für Erwachsenen >ildimg geschaffen. Ihre erste Tagung in Herrlingen, \om 10. lds zum l.'k Mai, hat Weg und /\n dieser Stelle soll kein Lehrplan für entworfen werden. Nur der kostbaren Stil «l.L.u m s sei gedacht, die «las Judentum im I.« hrhause ausgehildet hat. W ir sind ein Geschlecht von ] .esern geworden, von gründlichen oder «dierflächlichen, von leidknschaftliehen «nler flüchtigen L«*sern. Aber die klassische F’orm, die das Judentum für den Sclhstiaitcrrichh wie für die Gemeinschaft.«- •n hat. ist nicht die - Lcktür«*, sondern Dieser tl <*g ist im Studium von Thora au.-, seine lehrer w< Judcntluiifs: Ein«* Menge, nie reu und ausgcsJdili i lkeli't liibei iriiek hohen Sehülen des eil. von dem frei« schaff,-alier w is«<*n«diirstig uml ihr «lie Besten, getrieben von di eine (len einschäft \on 'Schüfe nicht t'iii Examen., wohl innen [kommend«- Nötigung zi Verantwortung für Gegenwart mächtl Uber ihnen aber jene. |lilkrjaft der gl eiehi'ii lu-iligtpi Verantwortung ah ler«j silildeti, die si«'h so den liüehden «las Judentum zu vor; Lehrer unserer .Lehret. horchen dem. <jie in I i>w i: liraueliei unserJ'iu Auto W «irte lösen sich i dem «lie C<*schichtc «de einst sich iki das Gewand unsere! hrell Forilerungen. Gesfaft I h'ihen sie die erl ■les gewinnen, was Lchcudi; r Einsamkeit heran •lr«.*ib[*n. rd< n. So ist «las Z ikunftshi «1 des deutsehen 1 t. zu gelassen zii «len liülnstk afest in weitem Maße lingswesen der Gi-sell- L<*hen lang lernend; geil. Die Zeit i-t!*igi*iieii' Bildung und leb?n 'durften. Jetzt dcpi Judentum und geilen Gebildeten F’.tmuß \ olkr Leiden! cliaft zu lehren. riij i|nd jheri die;.«>n Li'hrern. «lie elementare, von hcjfiMi ui ul die hrenneiide und Zul Hilft zu Lehrern n |*ihr« hi*ii irspriinglieh erwach sienheit schmählich wir ein neuheleht« täglichen Morgeng« für nnameii verdienen. hat llerk, «hfß wir v<*r*>t«.-hon im «laß )lw Stiidfynn In den S-lniton hören, lerneu liiid lFliren ■^Deiner Thora.“ I dos«-^ (Gefahren, mit den« n -uh de mul Universitäten unzweifelhaft bedroht-, zeigt T.lt«Jijn im L Kinder mögen dennoeh zuvor-, Jude verwundet null ijehpe-r geschädigt aiis «fit>er jüngst i-n Epoche seiner ihroehejier Kraft es uns < <*n rettenden Weg. in ihr sieht! iel Schweren. begründ *ten S'orgef sein. Sielwr wird «Üer d<| its«;lic (»esc! lici lto hervorgehen; ä*«*r ni ui g«t des Geiste!«, stellend äuf «lei Hülm «ler' ihresl W issens, kann er mit GtJtteS* 1 jenen Triumph feiern, mit nl ter lliifte und « Kampfi*,. dem Engel, mit hleilien.,geh«{t:: ..Ich lasse dein gesegnet!“ den Unterricht mori* mori'rtii, s «fein Zusammenhang, ingeprägt hatte. Sie hüllen heililingt-n Zeit und gc- \Iut‘ in uh W aiuli-l der >rp|*liiilg des Geistes, aus in djul. Wir wollen nicht zugrunde gehen. Deshalb s, vgrjiinglt's ..Lernen”. In bet ilieißt es „Gib uns ins 1 aif«feren Verstand geb«*n, alle WOrte des Geh« t ist ein Gebot. Ausschluß von Zeit mul kundig ilfe trotz all« in Stammvater, mit (lein schweren dem un •rsehrt von dem Iler gelungen hatte, zu Dich iiiicht.. Du, habest mich 53