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Der Orden Bne Briss · 1934-08-01 · Nr. 4/5 - August/September (8.1934) · p. Seite 52

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1934
Issue
Nr. 4/5 - August/September (8.1934)
Date
1934-08-01
Page
Seite 52 (sequence 16)
Language
German
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und U n i v c r ei t ä t s b i übergangen werden, die d Jahresschrift ..Kirjat Sefer' b 1 i o t h e k“ J erusalem nicht ireh Herausgabe der \ ierteh init bibliographischen t ber- Judeutums liefert. Reiben sichten und Spezialarbeiten auf vielerlei Gebieten, überhaupt höchst bedeutsame . Jeiträge zur ’S issenscbaft des wir endlich iij diese Übersicht auch noch die wissenschaftliche Arbeit des „W aad auclü* an die , ernsten S. K i s e n s t u d t , der Rechts bedeutsam geförde M. M e,d z i n i und A. K sensebaft wichtige Werkt: verdankt. Reiht man all diese eiterbildung der hebräischen auf dem Gebiete der PI ege jüdischer Wissenschaft in Halaschon” ein, der die W Spnyiche nach den Gesetzen des hebräischen .Sprach freistes und dem überlieferten Sprachgut zu lenken versucht, sowie endlich.einen Teil der Arbeit der „I, a n *1 - wirtschaftlichen Versuelisstatio n‘" in Rechobot, tleren Aufgahei Zwar auf praktischem Geihren Forschungen zur Lanalästina geistige Arbeit auch ■Palästina der Bibel leistet, Palästina von heute zusa gesagt, wenn wir hehau|iten, daß im .neue Palästina ein Zentrum ji biete liegen. die aber mit deskunde lies heutigen I für tlie Erforschung des entstanden ist, das den I.i istungen der jiiilis* seliaft in den Ländern Leistungen an die Seite Arbeiten von Forschern wie die Kenntnis dei jüdischen •t hat und von A.Drujanow, ei n’, denen die jüdische W iszur Geschichte des Zionismus Bemühungen und nmcii. so ist wohl disch-w issenschaftl man dem Manne, dem dieses lleüt als (iahe so rundet sieh ein Bild von der .jüdischen Wissenschaft-- liehen Arbeit in Palästina, dessen Ausdehnung und \ ielfarhigkeit. insbesondere angesichts der Jugend der jiidi- «ehen Heimstätte, iiherrasehend ist. nicht vollständig, wollte it-li ' f * nit Stillschweigen übergehen, der jüdischen W issenscbaft Ine Gelehrte und Forscher ohnc_offizielleii Auftrag nehmen. Wir‘denken hierbei an er-ter Stelle an die hervorragenden. Arbeiten Biat z k i s auf dem Gebiete der uni Publikation des haggadi- I).i- Bild wäre jedocl den ’ hedeuteiiden Anteil den an der Fntw icklung in : Palästina heute einzl i k - \. und R a w h r-v -tematischen Ordnung steil Geburtstage gewidi seines Lehens im Dienste steht, an diesem Tage. Positionen.des Judentum sagen, als daß das neue j der Diaspora würdige, neue u stelleti hat. Vie let ist. und der v der Wissenschaft de ngesiclits der Beil roliung aller i in der Diaspora.; uch der wi seiischaftlichen. nichts E: Treulicheres und Erwünschteres ich das.Erbe barer Verehrung für sei nung dieses Bildes, au s -inem Geburtstage -eben Stoffes der jüdisch* n Trailition: wir denken aber „knüpfend, in die Zukunft weist. Im \-|»riI ' lü.i.t i-t l' b e r f ü 1 1 u n g d e u Ho c4i s c h u 1 e li ergan machen -ich bereits besieh mit Sicherheit voran wis-enheit Ohnmacht, ileutungslo-igkeit und ajs Folge unztilänglichei vor dem, deutschen Judqn sie nicht. Un-ere scliwi werden, wenn iler Insti l nwissend und üngebild W ir können trotz aller ä wettmacben, wenn unser die alte jüdische Freude nierkh der ue "i stinkt W ir g* ••lenken unsereV Generationen. L’nsere U sind auf dem Gebiete didakten gewesen. Die Ü bereitet zu haben, das. Lernen als Rettung. \ on Br. Max F s c h e 1 h »eher. Düsseldorf. n die Arbeit seine it der Zeicheine Freude s Lehens ^Ulla- Gesetz g e g e n il i e t s c h e r Schulen u n d n. Seine nächsten W irkungen >ar. seine weiteren lassen ssagen. W issen ist Macht, Un- )ie Gefahr der völligen Behoffnungsloiseii Armseligkeit Schulbildung steht drohend tum. Aber ^unabwendbar ist ige Situation kann erleichtert der -Selbsterhaltung erwacht, hleiht. wer nicht lernen will, ißeren Einschränkungen vieles »estes Erbteil lebendig hleiht. am Lernen. schlossen. Unter welch* n Miil^salen und Knthehrimgeii sie sieh ohne die Hilfe des öffentlichen Unterrichts selber gebildet haben, zeigt das große Beispiel von Moses Mendelssohn. Von unherühmten Männern aus den ihm folgenden Generationei: gilt das gleiche. Aus 'meinen Kindheit sind mir imponierende Gestalten in Erinnerung, hervorragend in il rer nächsten Umgehung, darüber hinaus unbekannt. Siq hatten die heinjatliche Volksmit vierzel schule besucht und v aren Erwerbsleben getreten. W issensdurst haben sic ihr Lehen lang sehe ich in der Erinne Vorfahren vor vier und mehr •großväter und ihre Voreltern der modernen Kultur Auto-!!clMilen waren ihnen noch verübertraf es an Original sie dem Durchschnittsa kailemiker überlegen. Aber mit einem n Jahren ins unersättlichen gelernt. Noch -iing auf dem Regal über ihrem Schreibtisch dieLehrhüi her ihres Faches, die „Geschichte der Juden1" vonGrätz. dis fiiivfhänrlige „System der Volkswirtschaft4' von Roschef. Diese und andere Werke haben a Rate gezogen, stand an Umsie studiert und nachhei hei jeder Frage z die ihnen das Lehen sl eilte. Ihr Wissen fang hinter dem der Lochgebildeten nicht zurück und tät. An geistiger Energie waren Leistungen nicht zuviel ii jüdischen eher Arbeit heil W issenlleicht kann nun sechziglerzig Jahre s Judentums idischc Palästina a •der' jüdischen \\ issens* haftspflege von i er Diaspora übernommen hat. Der \ erfasser dieser Zeilen, der Dinar Elbogen die erste Bekanntschaft mit der is*enschaft des Judentums ver lankt. glaubt jedenfalls in dunklen Lehrer, ihm n 52

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