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Der Orden Bne Briss · 1934-08-01 · Nr. 4/5 - August/September (8.1934) · p. Seite 51

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1934
Issue
Nr. 4/5 - August/September (8.1934)
Date
1934-08-01
Page
Seite 51 (sequence 15)
Language
German
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aalen Hcimstjätlc in <ler Umwandlung des und diese mit Kampf Lehen war stärker ah halb mul auLierlialh die Frage <l«*s Lehens weitesten Siniie diese Gerade angesicl interessant zu sehen, Jüdische Wissenschaft m Von Br. Georg Herlitfz, Jprisa Der Streif, um Inhalt und Aufgabe iler jiidiscli-natio« Palästina, der «len Zionismus, seit Chihhat-Zion-Gedanken begleitete erfüllte, ist heute ver/Uiunnit. Das die Theorie: heute gibt es inncrdes Zionismus kaum noeli jemanden, der von den nacli Palästina strömenden Juden nur «len Aufbau eines ..geistigen Zentrums“ erwartet, heute weiß jeder, «laß Palästina für Zehntauseiule von Juden selileehthin im primitivsten und . « \\ ortes — ist. | its tlieses Tatbestandes aber ist .es vie dureli und neben «ler Schaffung der materiellen Grundlagen für die Existenz von 'hausenden von Jtiden in gen jüdischen Lebe Bedürfnissen des tag Gemeinschaft an al die Menschen geistig zugliedern, wie das findet. \\ as in der I jüdischer Menschen, sebaft war, vyir«l liier und vor allem duj-eli Volkes liinoingetrag W’ege der täglichen |L liebem Lehen Besi Palästina ein Zentrum neuen geisti- * im Land«1 entsteht, wie aus «len iclicn Lehens, .aus dem Lehen «l<*r u Enden «las Bedürfnis erwächst, in das Erbe «ler Jahrtausende ein- Bcdiirfnis Befriedigung sucht mid iaspora Besitz einer kleinen Schicht «ler Träger der jüdischen Wissendurch Vorlesungen, Vorträg«*, Kurse die Presse in weiteste Schichten des n, wird hier auf dem natürlichen ektüre, in Schule, Haus und ölTeiit- Iz des ganzen Volkes. Aber dieser" in den Besitz des ganzen Volkes vollziehen, wären nicht wieder die Prozeß der j Verlebe lidigung jüdischen Geistesgutes und seiner Umwändlun könnte sich nicht Träger der jüdische! W issenschaft «1a, die ihr Lehen «ler Erforschung dieser Güter widmen und die Ergebnisse ihrer wissenschaftl! Jien Arbeit in Wort und Schrift ins Volk hineintrügen luzim, «len Bauern, ten auch die jüdischen Gelehrten und Wissenschaft l«*r ins Land kommen Lehensgüter «len stellen! sehen Geistesleben? des alten Kulturbqsitzes gemäß die Heb salem und an il schaftliehe Fakultät' kannt voraus, daß im Jahre 1925, als» den ist, und daß «1 is Gemessen an «liesei Welch ein Glück, «laß mit «len Cha- Handwerkem, Kaufleuten, Fabrikat!- «lic dem Aufbau der matefi«dlen er geistigen Kultur an die Seite Den Miltelpun tt dieser Arbeit am Aufbau des jü«lidurcli Erforschung und Weitergabe unseres Volkes bildet natur-, äische Universität Jcruim besonderen die „Geistrowissen- oder, wie sie früher hieß, «las Jüdisch-wissensclu ftliche Institut“. Wir setzen als bedie Hebräische Universität Jerusalem vor erst neun Jahren, eröffnet wor- Jüdisch-wissenschaftliche Institut“ an ihr eine noch geringere Zahl von Jahren existiert. kurzen Zeitspanne ist es bewundernswert «laß versjität ] gebjete <|u Wejt (ich im*tan<{c und] 11 ui-: Sprjichw 1> S. A s s a f graphie P, chäplogi«); <‘ii.n w ir •' Na li« l'll«; eil i ng t. I - -ns i ta Imudiselies Beeilt) lfläs inas), E. S (i k e ji sef K I a il s n «’ Jml en tu rieseln« m :i n n \ liaru S e ll h.gi«; «1er schien W is: ven-ität Je Wijsscnsch lüijzufiigCi „ gütigen, -jui in den gijoßc sinjhten (> >p und Vortiäg \*<jlk Iiii.a i mül 'Selm) w«|itc|rg<*lx sa|n zwar, Vblkes in. St W il« J< t« Id! <>1 Palästina ein. Wissenschaft <1 b*m heute bere Vertreter, d«-r« liaft ,i, J. W ■. E p'11 i «uispl US ilft . Fritz B aer <(iosefiiclit« i'tipbic mul Be.igi ein tKabbala), /.'t li I tieimeU, so wei ß ■ ebaft, «laß mit di« dem «‘ine Ausles«* des Judentums \ct< forschen und Schii Zentren des Lau« lärwissensebaftludi I Geschichte mul Litera- . Hugo B «• r g - ilosophici. («er- Jii«lenti|ims an der Uni-' fiir fad alle ihrti Teiljn d«*r ganzi'U haben, Forscht ng« 1 ind U«*hre' zu pflegen 1 )a\ iil y eil in W orezvner f He »r lisch« und semitische (Talmudi, Baw , siinmel Klein l Gco- : (palästinensische \rmr -B| ii p p i il iSoziojeder jKeinu*r der jiidi- Mäi Hern an der l'niaß alle «lies«: Män irr sieb nicht damit b«‘- Liingi teile im .'eiterga jüdische Jahren li£t «lie Arbe seihen W i sehaftliclije tors ergäi scjhaft die blähen. \ Jjihre na di «ll y s stcli end «1; er b alters' Zeit ist die Universität Jeru Lande g«*vv«*sen, flie ler Wissenschaft «1« n|twieklinig Palästina: lier eine Änderun ler UnivVrsität auf se isebaft bereits «Itirbll eihe Anzahl wissenllinreielu tu! gleichen Ecit «les Verfasse a r c h i \ das das forscht reitet. Ii: sanimliii iis 'orische Quellenmat' Fial tigsten Gebiete jüdischer Zeit eschiclite sammelt, erun« für «lie Erforscliu jp tragen, und «laß.ili diese geistig«*n Güte so begreift man. da lpr best«,*n \ crtrrt«*r der 2t isjt. Und wenn wir au-äiiliildcn, sondern in t in llumlcrlcn bc- \ oi b*sung«tn. Kursen u den geistigen Bl'-itz «b's J lulentums ins an «li: n, so liegrcilt man. «law in di iber unaufhaltsam d«*| geistige Besitz unseres i ler neuen Gcneratüili wie«ler lebendig wird. ch iiler in Seminaren s neue Geschlecht liesem Lande lang- Institute privaten die fiir Teil- und 5 n li« [ ,üf 'entliehen (’.liarakj«e;;ial«;ebiete der W issen- A rbeit «les Forscliens u äd Le nennen liier an. ers Jerusalem verlegte, e „I n s t i t u t f ii ä i s c li e n D i c h ", dessen Aufgabenkrei gekennzeicl^et ist; rs dieser i Übersieh er Zionistisch p n «liesem Zusammenhang gen «lef „11 rliräi ' 1 salem di<* einzige der Jslrforsehüng iu,ul tulerttums dient«*. 'Die en lctzt«'ii beiden in «;ebracht. Heute 'wir«l (Gebiete der jiidipr inter <1 u ireiis übernommen Stelle das im vorigen Leitung H. Broi el *E r f.o r s c b u n g U g «les M i 11 e 1 - «Infeil seinen Naiptni uni ferner «las etwa zur nach Palästina übe »gesiedelte, unter Leitung stellende „Zentral- C rgauisati o'n“, I iir eines «ler wich». li urch amlere vorlie- «liirf nnaucli «lie Areliiv- National- 51

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