Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1934
- Issue
- Nr. 4/5 - August/September (8.1934)
- Date
- 1934-08-01
- Page
- Seite 49 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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- Agen 1× ep/1043981
- Jeremiah 1× ep/1005299
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Erwartungen hervor4). Auf den übrigen dogmatischen Inhalt des Achtzehngebets einzugehen, liegt der wissenschaftlichen Untersuchung Eibogens fern. Aber gerade die dogmatische Bedeutung der drei ersten Benediktionen der Tepliilla, deren Ursprung in die älteste Zeit vor Abschluß des Kanons liiiiaufrägt, scheint mir einer besonderen Beachtung wert. Erweist die Prägung und Fixierung dieser drei Benediktionen doch vor allem die ungemein wichtige Tatsache, daß bereits zur Zeit der Männer der großen Versammlung5) dogmatischen Glaubensbekenntnisses unternommen wurde und erlaubt zum zweiten die nicht minder interessante Feststellung,« daß schon unterseheidenden Merkmale des jüdischen Glaubens nit erstaunlicher Diviuution erkannt wurden. I. erhebt sich die, angefan geschichte bi i geschlossen hat und losen wird. wie ein unt« hebt: wie'1 ist Schicksal der Erfolgnicht tätigkeiten. Frommen? hon in alter Zeit «)ie P räge der Theodizee, ,;en von der Schßpfungs-; und Paradies- [ler Heiligen Schrift, ganze Bibel durch- ■ zum letzten Woh egirdischcs Poclien jdie II IC fünften Buch Stellung gehl, Tempelzerstü m ng unter feite -an der 1 Die erste Benediktion trägt seit uralter "Zeit“) die* ließ das entsprechende Bezeichnung Aboth, d li. Väter, was besagen will, daß Elohcnu tcelohe Abathonu unser Gott nur dadurch unser Gott ist, daß er der Gott unserer A äter ist,,der fiott,■ «ler sich Ahrain m, Isaak und Jakob und später dem Gottesmann Mose7) als Gott «ler Väter olTeiihart bat. Fr ist in erster Linie der geschichtliche Gott upd nicht «ler Aaturgott, der 11 mmel und Er«le geschaffen hat. Er ist der Gott, der mit den Stammvätern jcinen ßuiul len Bund der Liehe nicht auf- Gott weg") riesengroß wuc macht Gotte Attribute he Gottes Liehe unt^ Gerechtigkeit mit dem Völker und Menschen vereinbar? Ist der auf Seiten lit ah«*r der Übernü^igen und Gewalt- »uf Seiten der Gerechten 'und Die Antwort auf diese- Frage in den göttlichen Attributen, die i «liktion ange’i hrt werden: ha w'hanora, gnffer, allmächtiger! u der Gott. E i< se göttlichen Eigel i Mose zum pi r iclit10) örsehung G Daun kam is der ,Zwe und man Bekanntlich stellt sophischen Werke „K i besonderes Licht; in«] e im Gegensatz zu dem König der Chazaren v den Vätern offenbar Philosoph von der L Universums anhebt8) Gliazaren sich eptrüs denn nicht auch er begriff angehoben hah entscheidenden Unter offenbarter Religion und überall Vätererb;. Tradition von tausend Jehuda llale\i in seinem philosari“ di«?se Tatsache in ein ganz m er den jü«Kschen Gelehrten, philosophischen I\ehrer, zu dem on dem Gott reden läßt, der sich hat, während der griechische rsache, dem ersten Beweger des worüber denn der König «ler und dem Juden vorhält, warum mit dem soviel höheren- Gottcs- Abcr «ler Ju«le weist auf «len icltied zwischen Philosophie und n. Offenharte Religion ist inm^r ist historisch verankert in «ler Geschlechtern. t«t hi: Der Gott der Gesp Vorsehung, der Gott 1 ets, *) ib. S. 21, 26, 50. s) Über den sehr alt) Geschichte «1. Achtzehngel •) ib. S. 16 u. 49. 7) s. Mechilta zu Exo« zehngebet«, S. 49. ®) Von tiefer Einsicht Benediktion das sonst übli< weggelassen ist. Vgl. Elb« | Vielleicht ist auch das Rezension Kone Schamaj’: Elbogen, der jji«L Gottesdiei «ler Anrufung Götte nach der Hein Führung «1 neu I^tiide, A’elieipia kam preisung Go stellte1*) und mit dieser ttc ft «Limit das grißc irpati ederJicrstelliing als de Achtzehngehet mus damit «1« allem, was Jo zweifeln ha t, bieten«) ist linvc Tu gl«*ic lu inessianiseltc It-i lib'no, b'ru'hyn Kiiideskind« verankerte n klassischen 'Atldd Gegenwart zuj groß und r Gott. Linie Lew rlöstuig, 'die hichtc ist implicitc der Gott der Völker und der Menschen. Da Die zw in wortreich sehen Ausma auf den erbu druck gelef t c er p e r s ö n 1 «ler Gott, •lt« iltat irr t n Ursprung der Tepliilla vgl. Elbogen, S. 14. us 13,3; vgl. Elbogen, Gesell, des Achtzeugt die Tatsache, daß in der ersten che Melech ha-Olam, König der Welt, gen,. Gesch. d. Achtzehngeh.. S. 49. —■ one hakhol, wofür die palästinensisch«; m wa-Arez «hat, späterer Zusatz; vgl. nst5, S. 42 f. vrrinutet in «las Christenl n Nach unsenei selten Zukunl a 9, nia en, asst er m 32 '*) Ber. F|. 3.1 ,0) 5. **) Jeremi *») Danie 13) Nehe *■*) Elbo||i rechte Verau Ae fl flshof lll Et 1(1 pr Exiläc «1er «Jic s in ihrem volle«! rstenntal ])a kam \ehukä«ht|c altes, und \ttrihut las Unjtli ifcl au < ließ die iick der ttc lind «lft ‘gt sielt in <lep . .H'vi Bcncdiktion heißt «I«t Heiligrn Sehii ig, die hilfre ist iiiigsrcichcn als auf «I e G p 11. nicht durch ilc iclie LA. helfet 'iiallniä «1er ljölf1 die ii b; vgl. Elbogei, Mo)e 10. 17. 18. 9. 32. Vgl. M. d. jüd. Gottesd < g, die Zukunfls I [ervorhebung an das at| die ber« fassung handel nung um eine Geslb Joel ienst3,] S hoffnun dieser efits eihgtr es «licli Theodizc e, ' H. 4 I lindet der Midrasch9) dieser ersten Benehaggadol haggibor . ehrfurehtgehietensehaften werden im in dieser Zusammenlie Katastrophe der zar,. und man zweider Prophet Jeremia In -seiner Anrede an über-Daniel, und Vorsehung und AUentsprechendcn zwei weg1*), l»is endlich, u nach dem Heilialte mosaische Lob- Wortlaut wied«n-heronale „und <lennot*h“ Glaiihrnsdogma int n jüdischen Optimisruck verlieh. Trotz agen, zu Deiden, zu ig und ehjfurchtgeder Aiohliek auf die Worten ..i/meici Goöl «ler einen Erlöser senden wird ihren , ztuit Ausdruck Ic«mimt1fl. G'buroth und preist ft entlehnten poetilmaeht Gottes, wobei n Gott mehr Nachächt igen. Er ist der en kann und hilft, niilx'rhrüekbaren Abd. Adhtzehngeb. S. 19 f. festpredigt a. 1867, S. 48. 43, meint, es sei keine g hier zu erwähnen und stelle eine .Polemik gegen tretene Erlösung glaube, auch bei der messiani- 49