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Der Orden Bne Briss · 1934-08-01 · Nr. 4/5 - August/September (8.1934) · p. Seite 45

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1934
Issue
Nr. 4/5 - August/September (8.1934)
Date
1934-08-01
Page
Seite 45 (sequence 9)
Language
German
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der Hundertjahrfeier diesem Zusamniciiliai igj das vom Oberrat der Israelitischen Rcligionsgemeiiiftehaft Württembergs aus .Anlaß herausgegebene \\ Gotteshäuser und Friedhöfe in ^iirttemhi' sonders zu nennen. S ir nennen ein Gesamtarehivj der deutschen Juden, da^ Waldreiche arehiva lisch«* Schätze von jüdischen Gemeinden birgt, unser eigen:] wir] besitzen seit 1929 wiederum Fine Zeitschrift für Gjeschilrhte der Juden in Deutsclilatid, seit zehn Jahren eil e Gesellschaft für jüdische Fa^iilienforschung, die beide $ehr interessantes Material zur Geschichte (Ter cleutscjhen Juden veröffentlichen, scliaft des Judentum schichte der deutsch« alledem fehlt bei die wendige Zusammenarl bedarf ni. E., um die |Oie Akademie für die Wis^enhat wertvolle Arbeiten zur Ge- Juden in die W ege ter Forschung das Vr icht gste: 'die systematische Pflege dep jüdischen Geschichte,! die liotiejt der verschiedene Geschichte der Juden jn Deutschland gedeihlich förder t zu gönnen, der Zusammenfassung aller auf. diesem Gebiete vorhandenen Bestrebungen und aller zu Gebote itijheiiden Kräfte. Das dürfte am zweckmäßigsten durch die Bildung einer historischen Kommission für (die Qeschichtc der Juden in Deutschland geschehen, die der Gesellschaft zur Förderung der W issenschaft des Judeiptiims angegliedert werden könnte. Der Aufgabenkreis dieser historischen Koijnmission wäre iin allgemeinen: Fördepung der systematischen Arbeit auf dem Gebiete der land; im besonderen: Geschichte der Juden in Deutsch- Herausgabe der jüdischen Quellenschriften in einer t en Anforderungen der Gegenwart entsprechenden Form, gen Inschriften. Die Juden in Deutschland Sammlung und Veröffentlichung Staats-, Stadt-, Privat' und Gemeindeartliiven bezüglichen Materials, der hebräischen Grabstein- und sonstiwerder. den — auf il re jüdis acht zu haben und die Ordnung ihrer. Bestände, ihrer alte n Archive, ihrer Altertimer, ihrer zweckentsprec hender, moderner geeignete Per>önlichk< iten vornehmen zu trauensleute , wären vopi der Kommission sehen Ländei nicht bereits 1926 hat der in anderen 1 -andestei! geschehen ist. Preul tische heute eine historisch : : Kommission für lung und .Ausführung] all der Fragen land, die i -li Werke, da> gcscbrieb rk .Jüdische scher „W ttei bae.h“ rg‘f, 1932L J»esehen Jud.m, Moritz St Juden“), wendig, gänzung Ein „Cor »ns wenigstens Fern la lein selJ .V. i traun yorgcschweht geleitet. *1’ e; M - Deutschem cs gesell ri iiiung siclu große Akt schaftliche «fheiji wiird r sein, ich lalität hea \iheit, d r agen ter Sei ins li l e: Zukünf: n ihm wirk und heiligste Träger gehört des auf die Geschichte der Juden in Deutschland in Gemeinschaft luf dem Boden, dtji:! Zeitschrift für die Geschichte der müßte auch regelmäßige Mitteilungen über^ die Bestände des Gesaijntarrhivs der deutschen Juden bringen, damit eine regepe Verbindung zwischen diesem um l der Öffentlichkeit hergestellt werkle. Die jüdischen Gemeinden müßten erneut veranlaßt dir Kleing ‘ineinden durch die Großgemeinhen Altertümer mehr als bisher und Provinzen zu setzen Friedhöfe in Forschungsart durch lassen, Verin alle deutsoweit dies In der Novembertagung Landesverba Kommission lafür eir gesetzt worden, wie solche auch en bestehen. Dage zeit he gehört, unsere Zukunft. Ich 1 losen Ausl die ja Gemein J uden angedeutet habe. - Eins der-notwcfidigstcn „Aronius“ d selbstvei stündlich der Fortsetzung mit Bezug auf die (Grabinschriften schon 1 geschaffen werden. 'Ein Werk dürft o, wenn längst der inscri] itionum Hi “hraicarum", Faktoren.: Ks sehen Jud'iitiims fü die deutsche Umwelt n worden isolltc, wäre ein jiidiy eine Quefltl igescliiehte der deuttrotz der . nützlichen \orarheiten von sjchncider („Die G "schujlitslilcruiiir der ler wäre ein Begestenwerk dringend not Berichtigung und Erbedarf. hat, 'müßte für ganz sicherlich glaube sOgaV, es könnte e ispruchen, lieh meine eine wissen-- e die sozial Fmanzipalion dauernd wir haben wichtigere und Mau sage nicht. Aufgaben in der Gegenwart zu lösnapoleoiiisehei Macht fand einst land zuriiqk zu den «leiten A o Ursprüngen kstuni. Erst tum, daß o sieh stet^ nur durch den Geist erha nicht durc A ucli das i (äußere deutsche ■ r äni Bestai ^t. . I Auf» Macht und dicht durch R Judentum wild in Gegenw dicicg Geistes sind. fu die EwejifciPos auph die Pflege «ljt*r Gesehiehtt wir seit der wohnen. So diu Gugenw art 'befruclifcji :enliejt ein lebendig nuuer dc$iind für die * Verwirk! ieluinjg das tatkrä :tigsl e Interesse Bewieset i ad jüdischer aiinehiaen i erehri schrift <lcr W zeichnet I in einer sprecb mache t. der „Sikni fjüliri ngei im Sinne der icli denke nur au Gemeinden meinen Antrag auf Schutz der jüdischen der gerannt, d*r Weisheit erwor^Jei Altertümer ir Preußen angenommen. Es ist auch eine gen fehlt bis die Behandin Deutschen 19 nd nur Weis hat nicht seines W’L < Möge i t c aber zu seiiieni 60. (in zu pflegen. >e. So ehren allgemeiner Zustimine sehr Leistung d -s deutit den festhält. ‘n. Unter dem Druck leutschdas. geistige allen schöpferischen recht gilt vom Judenestaiid haben, wepn jüdischer Geist in w ic es ernstere teil hat, iehtuin. art und ist unsere wichtigste Vir die Männer, die Sen Aufgabenbereich unserer Römerkann das', waf. der Gesehichle an- und gestalt -li, wird er Faktor fiir unsere die Hoffnung, " <(a 3 meine aiispruchs- Großloge gesagt sind,, das von ihr [mit (lein begründete Gesamtarejiiv der deutschen 1 heit zi Weisheit, vim Kfaft zu Kr: ft. eine Anregungen im Sinne der Philippson-Fest-' icliaft zur Förderung Jubilars sind, der ja jn 6 es als cini,* der Ges4ll isse fisch; ft <les Judentums würdige Aufgabe heilt, die 1 ehräisehen Bijri-lite zum Jahre 1096 den wissenschaftliche^ n Form der Öffentlichkeit zugänglich zu M t 60 Jahren tritt!man in den Abschnitt (i es Alters) ein. .^b*r „Sakeif“, wird nur l hat. Unser Jubilar iieit erworben] solidem aus dem Born derartiger Aufgaben hat. lelr djarf auch unseres in reichem Maße! der Mitwelt gespendet. — so laute mehl |ie -zlicher Glückwunsch ^eb irtstag — weiter schreiten von Weis- 45

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