Mannheim
Compact Memory

Der Orden Bne Briss · 1934-08-01 · Nr. 4/5 - August/September (8.1934) · p. Seite 39

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1934
Issue
Nr. 4/5 - August/September (8.1934)
Date
1934-08-01
Page
Seite 39 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
73% known words query
IRI
…/6727475-6029209-6074898--3052-4869618
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

gebende Rollo. K ima, geographische Lage. niss«! sind dafür wisentlie Gebilde treten anl icrdem Einfluß Entzogene« in.sic der Menschen nielit geschichtlichen l’aktorcn ic Faktoren. Fiir Abstammung, Begabung, S«-ßals voji gewichtigster .Bedeutung bin auch Naturercigdic sozialen hier, daß .die Sclih'ksale «1er dazu auffjä l.iger Weise als geschlossene Personen reiben i . oitti r. . . u i 1 T i...' iki .L. .1 •. _ baftigkeit, Konnex zu. Fs zeigt sieb Völker, di<* man Geschie lte nennt, (liebt ausschließlich '«in ilinen selber l:e«tiniii lieben Mcnsrlicng9 schick. \\ eltg«'sehi« ht«; not h «'inen enu« engting tit(er«;n Si pi. Soleli eiifler« man aber:: ireli am eri'n Gestalt« in der jüd|seb«'ii (Ri-sehielite in im personills W ege in :t wi-nh-ii, da LS, wie von ilinen gh'ichft ein außerbalb ihrer liegendes Walten binausfiiliren oder umgekebrt, daß ein Höheres, Alfsolutes, menschlichem bineinragt. Daß die Gesebiebte i usschließlieb von inensehenbewirkt wird, i^t ein«* zwar sehr iiiiebt<Tiie, a »er eb >nso zuverlässige' Beobachtung, wefebe sieh der ( cschicl tsforsrhung biclclj. ill dies«' ((her nielit bloß i lichter le Ih-sehreibung, Sondern auch sinnvolle Erkenntnis geben, so muß sie irgtjndeinen Sinn hinter «lieser Beol aebtiui g suelien. Will sie .diesen Sinn aus der Geschichte selbst bereits vorgefaßten Ans« kann er «loch nur «larii: nominen alles £ub spec siehtspunkt der Ewigke sebiehte nur Sinn bat großen \\ eltgeseliebens. Daß Von bitir «1er ■n auftreten. soplien. «I« zelgestalti'i treten ein« aus «lein 1: um ihn «1 hinaus de jii«lis«'^ie ( hin nicht entnehmen und nicht aus eitler hauiing in sie hii|u‘jn tragen. stilJei B.- de My in dii Silin Talnludlel rern, Ge 1(1 dlirrh «lie-e Eiu- Siniiliaftlgkeit wird zu billigen müssen, die jtvpiacher Art und noch ra«le 11- 'rsönliel r jiidi.- \\ eltlre 'sehiehtr uilx'deut ie großeil ijeben. «len n lind Zeitli« hen Gcsan ti «^sclim-hy1 ebi«'ht«‘ 'f\ izi i wessen. einen amen Au bestehen, «laß iüi Grunde gee aeternilatis (uikter dem (Jett sieb vollzieht. daß die als . ein«' Toiloffpnbarung \ Weg Geiles zu einer r «• 1 i g i ö s e n Weltanschauung hinfühht, «laß auch die Ti-schicht«* zu einer Offenbarung G o 11 e s wird, ist « entlieh. Fiir .«len Erforscher «li*r jüdischen Geschichte ist «lieser Weg ganz gewiß gegeben. Kanu man naeli einem Wort I. a in jircclita univ 'rsalgesebiebtliebe i; Problemen nicht anders nahen als in dem '«dien Ernslte religiöser G«'ftible, so trifft «las erst r«'oht für «lie Probleme der jüdischen Gesell. e.lite zi . Alle Persönlichkeiten, denen sieh hier die historische Forschung zuwi'iidet, sind schon an sieh religiöse Typen, und von den größten unter ihnen, «len Propheten,' iVird ausdrücklich als Glauben«- «atz erklärt, «laß sie direkter göttlicher Offenbarung unterstanden. pnbestrpitbar ist in j«‘d< m Falle, daß Tu ihi cm f Jesebiebte di«' (Jeseble bei ilineii baftigkeit, miingsw irt «■ «er Komp artige un« her liinili merung d ker,. mitti cintritt, V los sein, Sehieksalift'inliriieli Io«, daß dien «li« \aturalw einzigai t •s Aatioi lalterlicl iederauf <p n o m i s c h ip«,hell Vol cep« die den Keligionsphilo- Einfugung der Ein* Ilien wird ihrem Aufbi,: torisehe Forschung heu berausheben kann. und darüber von der «lie wipzifc'cn: aber «loeli immereüiiiti «larstellt. . I e in Verlauf zeigt die djisgleiche Bild w ie übrigi'ii fiilnrenden Völker. Es i«t ileichi' Folgii deF Entwicklung: Seßirtseliaft, ^<|d«lw'irtsebaft, Unternehn*r sdion « iej \ tjrbinilirngslinien die-, i im j(i«l s«{heri Volk durch, eigen-' '<■ Schick «algos altüngon von außen '(Ionische. Grfangensidiaft. Zertriimftreiumg. unter «lie \ ölni'iizeitli«di«'r Kidtiir- ■Daskaiin nicht, sinnälUaates, 2 er; e! Isölierung. Palästi uij salsmäehten, denen alle unterworfen sind, deutlicher als sonst bar wird. Denj Sinn ntir darin erblicjken zu das Wesen und Wirken der Propheten nicht durch rein verstandesmäßige F.rkei ntnis zu ersehöpf«|n ist. daß hier «Imse I.elieus e r h i 1 t u ^i g jene Abhängigkeit von liülnsren 'hriebkräften und Schick,- t u n g. .iler jüdise icri- Cjepi.« gescbiehtliehen P 'rsünlichki'iti'ii irgendwo siclitelier Gestalten kommt «‘ine man sieh sonst les Auftretens so 4, wollen, «laß sie Vorbilder für di« lirde sieberlieb nd sein. Ihrem Auftreten in der Meiischheitsgeschicht« ganz besondere!Bedeut mg zu, und wenn der aplgemei len, aber unangreifbar«'ii Formulierung zufriedl'ii gehen muß, daß der pinn der Weltgeschichte in djep Offenbarung der Mittel liegt, die ein höheres W altei^ fiir «liesen menschlicher Abschnitt des großen gesamten Weltgeschehens verwe doch wohl diiycli die Sendung solcher h«>mmend<'ii Gepehlech|er sein sollen, w «Ich Propheten gegeniil er nicht ausreich«1 gciuls sollet jm liir (lie hi li'reili und Von kölke: G« jegenhi'it i a I ll ii n g ih ri'iA \ er Wn< i?n obwohl äußerlich Kommen und Gehen inh't, so erhält Menseben die w lew eit in iler A.! liehkeit. dieses W maß wii« zur Erk|< Sinn überbau | kanti-n ni«*iglich l.ebenskr wirksau schicv seeliselu > Volk wie kein a ulrres so gewaltigen n linierst«' lt, unjd noch Weniger.sinnüberstellt i, «I«' er lWcltgep«'hicl|te fortilauert. Hier «ler Geschichte ein torische. Wissenschaft, «lie üiiflcrcn L rsaehen fiir «len ' fesltzustcllen sucht. Sie Gründe für «las \ Olksgemeinsebaft iuijilepilreit mit allen Natioihr «ligeui'S. sjtaitkes Leben zu bevVahird ijmtei smilifti miisseit. inwieweit ioii jaus ■ der I.elxins h a 1 - nis|-h|ifiw('rklären läßt, iu- .illger^ieii eil Jgelstigen Prinzipien, die i'hiehi«' v irksajii sind. R«*Jigion, Sittissepsirliaft, von Einfluß auf 'iitlichen Aufgabe ge- 1 die i :l)tluig|.W ir«T epg f irtM’hreit« laltung' pu . ielleicht. tbi i «H'rj bloßeir Beselireihung t»,;«i w«'itergeh<'n«l di'titen haben, soweit wild sein iften wer Rolle sp < s a 1 s m a Begabun;. «len «lies :. iisei «jipem so besomlers maraus «lenji gtol^eai W eltgi'scbeben. eher l’nhrjflien Einfluß übenden len jeilorh «liejenigi'n w ieilerum eine len. «li«i (ler1 Jüdischen Gemeinschaft ß i g '«'«lielufn sind, wie geistige mul \npassi ngiflihigkeit, \ italität. Aber / 39

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.