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Der Orden Bne Briss · 1934-01-01 · Nr. 1 - Januar (Fragment) (1.1934) · p. Seite 14

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1934
Issue
Nr. 1 - Januar (Fragment) (1.1934)
Date
1934-01-01
Page
Seite 14 (sequence 10)
Language
German
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ii w t-nlcmle In<I<-ittkim in den jiidisc 1.1 iel|«»n M-i. S|>rü«*11 ' tntah-p Blockes die theoretisch w ie' praktisch bald sehr wichtig werdende Frägc erwuchs. wafür eine \rl von icn Menschen eigentlich iiI»ri<» m;jn—jetzt \oit Religion. sT> -meinte man jedenfalls etwas weniger Min dein Gts.Vmtkomplfx alman vorbeiver-landen und gehl.t halft-. I nd ~<) war meine er-te Aufgabezu zeigen, wie au.- jiidi- -eJiem j (n -amtlehi-n einj- Religion im Hone- <h--en wurde,) waman im |0. Jahrhundert damit meinte. I kjrum . w idmet da- Hueli eilte einleitende l ntcr- -uchunig dem l’n.lilem \<u» Religjon-gesrtz’und Lehenslorm. 'Hier wird gezeigt. worum e> »ich im Kampf um die innerjüdi-e|ie Reform eigentlich gehandelt lial. An tvpi-chjrif IVr-dnliehkeileii w ie S. 1L Hirsch und >. I). I.uzzatjn auf der einen und \. (»einer und >. Hohlheim auf dej anderen Seite wtrd aul’gew ie-«-n. welelie Ge-tait das Ji^lentnm naeh \u’-chmelzumr der überlieferten MateriiJ in den'verschied men fülurendeu Geistern nunmehr bekam, wenn naeh der Analyse die Arbeit einer neuen Fvnthe«e einsetzte. I Ks stellt sielt heraus, daB das I! _ Firstrente nie wdlkominei erreicht werden konnte. daB S. R. Hirsch >o w,‘Hin d i« ein-tmuligc TotaHtätsjudcn- IiUn t yj-inem ..Ji-ror f-M «Mischen" einzuv erleiben vermochtij wi>- V. G«-igcr ■ fertig brachte. alle ihm an- -töl.line(i ...nationalen" B--tandstiivke zu. eliminieren. Hier d)i es niemalim la ben und gewiR schon nicht im gci»tige|ri Streben auf da.« erreichte Zielankommt. sondern iufiner l.lol.J auf den K eg. ergeben sieh auch hei der Rctruijjtimg solchen Ste-keuhleihens höchst reizvoll«- A-pekt^ grol.Jer Persönlichkeiten. Wettiner erfreulich sieht Caus. wenn man nicht mehr die einzelnen GroRen reden hört, sondern wenn man den W iderhall ihrer Worte |»ei den Mittlerem oder gar in der Schar der Namenlosen beobachtet. Her Versuch, das jüdisrh-religion.— lies« tzlirhe Ia hen von einst unter neue Normen zu stellen.: es zu mildern: es ..zeitgemäR” zu gestalten, wie“ der Lie-lding.-au.-druck war. muRte iiaturgemäR zu allerlei -Verwirrung führen. Das wird in der Darlegung der - ’ . . Kabbim rv er-ammlungrn «jer vierziger Jahre und der ein Mensel», naher später stattfindenden Svnoden geschildert. Ks war eiten auRerordenflieh -rltwer. einen Weg der Praxis gu finden, ib-r das alte .jiiilisehe (.eben, daman im a llii ‘meinen weder bejahte noi-h verneinte, mit dem moderifen Kurqpäertum. > zu demman unbedingt Ja ,-agte. Organisch verband. \ i^l ungehemmter lind widersprui-hsfreier gelang es den Philosophen des Zeitalters, ’im freien Luftraum des Gedankens Systeme zu er.-iiriten. welche ilie religiöse Idee lies Judeiitums. seipe Lehre von Gott und ilem Menselten, seine grundsätzliche Haltung zur W eit darlegten. Hierüber bande|t der Abschnitt „Philosophie mul Weltanschauung". E» i»t merkwürdig. vv ie längst die Nattn-n dieser geistvollen und durchdringenden For- »che:- tjines Samuel Hirsch. F ornist«;cher. Sleinlieim fast vülli" jh-r V ermessen beit .anheimgefallen sind. Sic'werden \:,)i mir v.ic.in dem. fast gleichzeitig erschienenen Buch vjn:i Julius Glitt mann1 „Die*Philosonhie des Judentums” bieder auf den Platz gesetzt,, «len sie in unserer geistigiin Geschichte verdienen. Sie sind ilet eigentliche u J tu Ie Ausdruck (les Zusammk den Systi-men lies ilentsp Hegel: und wenn ihr phiereu kein Iaut(-s -chweige gar bei der sehuhl daran das allzu zipationsbedissenen der GröUe ihres eigen« bat. Viel gröReren Ki und in populären Aldu t.-mle religiös ji«-färbt*| Formulierung vielleicht Persönlichkeit wie tische lüid soziale merkw iirtligcn fiir sehen Optimi-mus liehen Grund für Kcfonp suche ich aus dem W klären. ntiangs jüdischen Denkens mit hen Idealismus von ^Xan t bis au yraftv olles und ermttes Philoso- F. Im bei ihren Zeitgenossen, g« ragt Haupt Vachwelt fand, so t aesehäftiiii- Tasjeslelni der i-man l.udb Ans das Kine weitere Filters Judentum- Gewidmet. Michael Sachs. Ahraha tische Absicht ihrer w herauszustellen.' Scliw Idee in Gestalten wie Zi philologisch-historischen klaubten, auch diesen \ ersueli mit einiger An Krfide waa-n zu solh-n. wie erbte vorurteilslose Iforsrhiin-i will, im besten, ja im tisch wirkt. I)aR vvir injs lieb beschäftigten, das durch die' l.ebemlieki-it. nbeit. die. für die Aii‘ehauun (»Utes kein offenes Alice fieliab Iruek machte da die c -predifit« ndlimcen alli-r Art siel vi-rbrei Lebensbetraehtunc. f.iiv derer niemand typischer war als cim ic Philippson. Wi - hier poli -hten ymd llofl'mmcdn alt einer liberah- Zi-italter el ta -akteristi anh-hnten und einei i-inbeit icr wie Konservative h "ti-n. vi-r ii <les Zeitin-istcs Infr; us zu .er ii-hiinc ist der W issemehnft des Bei Männern wie Jö.-t. (irai-tz. n .Geiger ist ilie letzthin prakssenschaftliehen I.eistnnsi leicht lpriger ist die. positiv nz und Steinschneider Arbeit iierauszilschalen. W ir religiös« uipl ihrer ssielit auf um auf diese W eise ku zeigen . gerade weil t ie es nicht einzig richtigen Sinne apologefnit (iraetz besondcis ausfiibrrsrhrint nicht nur gereeldfi-rtig die sein •GeschicbtsWerk bis ziinj heotigen Tage besitzt, sondern vor allem auch dailurd daU «-r neben Frankel der eigentliche Führet der mit leren, der sogenannten historischen Richtung gewordc l ist. Dieser ..mittlere“ Standpunkt bedeutet picht Ido I.J Distanzierung von, links zeitig ein Stellungnehm! i .Männern und Zahllosen uml von rechts, sondern, gleic! i n mitten in dem. wgs 'von dies« n um sie und unter |hjien als u 1 mittelbare jüdische Wirklichkeit empfundch vjvaril. Es ist fühl ausstrahlende |Siihstanz d -r religiös und zugleich natiom 1. rinnerung geweiht I uimI mit Zuilie Totalität - d|es| jüdiscln-n dieser Gcistesschiclit li«*gt, sein.- elhst noch nicht bewutt geworden, der Kpirn des nati« naleii Judentums vom linde «les 19. und vom 20. Jahrhundert. |ene auf Willen und G( jüdischen Realität, ilie. durch ilie historische kunftshoffming erfüllt, .Menschen umgreift. In Solcher unwägbaren). Realität spürt dann d •nat-li, der in Gestalt«! RieRer die versehieden (»cfiihls“ festzuhalten tung dieser „L’nzünftig waltigem Lehensclan d; jede bestimmte F'ornm und wo eben hloR ühri alter doch sehr r letzte Abschnitit wie Heine, Moses ebensvoll l-ii lies Bucl es cR, Gabriel getönten -Nuancen lies „jüdischen iclit. Gerade aus der Betrai hgeht hervor, mit welch geil s Judentum auch lerung eines „W ejsi gbleiht, es als eine Grundkrift vo- «Ja wirkt, ■ns“ versaht

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