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Der Orden Bne Briss · 1933-08-01 · Nr. 7 - August (8.1933) · p. Seite 79

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1933
Issue
Nr. 7 - August (8.1933)
Date
1933-08-01
Page
Seite 79 (sequence 7)
Language
German
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ein besonderes Weik von sozialer Wertigkeit zu scharfen. Es stellt dem Opf rsinn der Brüder ein gujcs Zeugnis aus, wenn der Cliro list errechnen kann, daß in| deutschen Distrikt in den let: ten vier Jahren über drei) Millionen Mark für Wohlfahrtsausgaben aufgebracht wurden. Ah Kuriosum für unsere Zeit darf erwähnt werden, daß voi dem Krieg eine clujUtliche Dame einer U.O.B.|B.-Loge in Deutschland einen Betrag von 10 000 Mark fijr jüdische Wohlfahrtzwecke zar Verfügung stellte. Selbstverständlich sind in der gediegenen .{Vrhcit vtm alle historischen und statistischen die für das Werden des jdcutscliCn tung sind. Der geistigen ünd kiintt- G o 1 d s c h m i d t Angaben enthalten Distrikts von Bede lerischen Arbeit «l«h sonders instruktiv Aufhau der Loge ist vielleicht wünschenjs bände im Reich Jugend- und Frauenarbeit sind br*-!?Bchriebene Kapitel gewidmet. Der eingehend geschildert. Nur wäre cs vert gewesen, daß die L o g e n v e r|- i licht nur aufgezählt worden wären, sondern daß man ven ihrer Sonderarbeit, die sie in der letzten Zeit geleistet Aber das kann ja Jni der nächsten Neubearbeitung, «lief von dem gleichen Verfasser besorg! & holt werden. , a »gerundet durch eine injeressanti \ r t h u r Loge1 sen, der ja eigentl hoffentlich wieder werden kann, nach Das Bild wird 'Studie des Bruders „Soziologie Inhalt, sondern die Mit Recht wird auf einzelnen Persönlich ceit durch den Orden hingewiesondern von allen Angehörigen der Loge aktivste Anteilnahme an der gemeinsamen Arbeit verlangt. das Ausleseprinzip gewillt, sich solcher Wenn die Logg ei ic werden, die einem lums tuul der Mensch «n«l Die Möglichkeit^ ler wurden eingeh daß Bestrebungen jüdischen Gemein 1 Künstlerhilfe erinnje: und Aufbau eing£ deutscher Juden jüdischen Künstler lung aufnehmen solche Fühlungna Ehrenpflicht der den, je nach dem ] iahen, etwas näheres mitget|eilt hätte L ö w e n s t a 11 . liier steht m iihe laicht der Debatte. I Form des Logenlehens zur die besondere Beanspruchung der cli keine passiven Mitglied« r kennt. bereits gegeben, «leim nicht straffen Disziplin zii'untc Exklusivität beans|M-ucht, Damit ist jeder ist rwerfen. so darf es ihrem Charakter entsprechend nur eine eth sch fundierte sein. Mens du n sollen in ihr zusaiiiiiieiigefiihrt s Juden- ■d daher gleichen Ziele zum Besten de leit dienern wollen. Es wi en «ler Förderung jüdischer Kiinst- K" Aus dem Sitzung rei immer nur ein intimer Kreis von Gltichgesinnten unel Gleichgestimmten sein, .der sich i i freiwilliger Gefolgschaft eien Weisungen des Führen, des" Logenpräsiden ten, iinterorilneti Nicht übcreinstl •dem Verfasser, wenn er meint, schlossenheit di« Erhaltung «ler Lo nerlnuides u lhe lingt erforderlich'»?!. Es will mir vielmehr so vor kommen, als oh eh‘r Orden sich im ganzen viel zu unhe*perlich in «len 1 in. der K«‘it der geriihsanien entstanileue-ii äußeren Rahmen gehalten eleiie-n Recht zu verschaffen. liniC'ii kann ich mit laß zu solcher Geje in Form ele»s Män-~ Biirgerl ichkeit •unel eler in unserer Zeit liegenden , wenig Rechnung zu tragen-verstaue Bel mehr von elekn heiligen Unruhe“ zu e-n habe: Auch elie rtrachtungs irl ele*s Bruelers läiwe istamm scheint mir m Vi unselie* getragen : u sein, elem- Geworzu geben als elenv Neu inelrängenelen Raum mli'ii wäre mir, hei aller Achtung \or elem vielleicht glaubte elem Bestehei Geleisteten, i«*ber gewesen. Abeir Bruder Löweiujtamm mehr schildern zu sollen wag ist, als was sein soll Der; Arlh Groß löge für Eine kritischerer-■Einstellung gegenüber itskreis des Sonder;eistige Interessen hat JuhiläumswerU Aphorismen aus ‘der Ausschuss«^ der als Beisteuer zum gesamten. Literatur des U;O.B.B. r|es Distrikts Vlll "es; mniclt. Br. Paul R o s e ii f e 1 <1 hat sie als ,,Bru«le: Worte aus fünfzig Jahmi“ zusan liengestellt. Eine Solei e ganz h-icht zu treffen. Es sind \iorlf Menschen zu , würdig“ erscheinen werden. Aber es sind «loili so viele kluge Seutenz«*n dicram gegriffen, daß man nicht versäumen sollte, sie in einer überlesen. M inclic von ihnen seheim-ii mir als I.eit- Wir dürfe zum Jubiläum schenkt, hat. Ia'istung inner stärkt «len Mul goiincim Werk! ruhigen Stunde zu worte für feierliche Logensitziingen zu sein. der Großloge daukh he’sonders geeignet r sein, «laß sie uns «les deutschen Distrikt es dieses Buch geirrt nslauss Dionstad ouß | »rochen. behandelt. Es wird ausges| dieser Art an erster Stelle Sache der wäre. Es wir«! dabei an «lie die vom Reichsausschuß f ir Hilfe et ist, ferner an den Kul turbund 1934. Es ist erforderlich, e aß «lie mi^ diesen Organisationen enge Fiih- Es dürfen keine Einzelaktiomrn ohne stattfinden. Es muß «ils eine jüdischen Gemeinden angesehen wer- Maßstab ihres Könnens einen Etatsen rt, i iclil Es -gibt Zeugnis ' von lall) der deutschen trotz der Ungunst fortzusetzen. der Gr dem 4. Juli 1 < ßlogt 133. posten für jü« er klein ist, w tischer und jiri 1 scl»e Kiifistler emzust« ürde seine Aufstellung nzipieller Bedeutung Bei allen Kunst und Köi Nur dadurch n [die damit v {Kunst, insbesoi das Schicksal erbi ui >nde «1,-i e^i Trost, für di; eine Lösung «nner wertvollen J|iulenh«‘it - und sie r Zeiten, das be- •f' eranstaJtungcn muß inen an <Ii«i e*rste- Stelle i chtfertigt sicli «lie m ulen sein muß.' Mit re «lerMusik verhin r Künstler;- in ihrem vielen seelisch leide ihj-er Stimmung Suchen Auswahl ist nicht «lahei, die jungen llen; seihst, wenn von programmaie Forderung’ von gerückt werden, aleri'elle Forderung, der Förderung «1er let sich nicht nur!? chaffen liegt auch n len Menschen, die 79

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