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Der Orden Bne Briss · 1933-04-01 · Nr. 4 - April (4.1933) · p. Seite 41

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1933
Issue
Nr. 4 - April (4.1933)
Date
1933-04-01
Page
Seite 41 (sequence 5)
Language
German
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Aus den Logen anderer Distrikte Polnischer Distrikt (XIII). Der enges« Geschäftsausschuß des Verbandes jüdischer Humanitätsvereine B’nai B'rith in der Republik Polen hat in seiner Sitzung vom 25. Januar u. a. folgende Fragen bzw. Anregungen behandelt: 1. Entwurf einer Geschäftsordnung. 2. Gründung von Vereinen zur Bekämpfung des Antisemitismus, denen nach dem Beispiel in Westeuropa auch Nichtjuden angehören sollen. 3. Äußere Propaganda. In Czenstochau ist die Gründung einer neuen Loge bzw. einer Logenvereinigung in Aussicht genommen. 4. Studentenhilfswerk für im Ausland Studierende, deren Zahl gegen 8000 beträgt. HÜfsverein der deutschen Juden > Aus dem Korrespondenzljlatt — Februar 1933. Der Bericht des Hilfsvereilis der Deutschen Juden für das Jahr 1932 ist soeben erschienen. In gedrängter Form wird darin ein Überblick über die Lage der Juden in einer Reihe von Ländern und über «he Tätigkeit des Hilfsvereins gegeben. Im einzelnen wird über die Arbeit und die Aufwendungen auf den Gebieten der Auswandererfürsorge in Deutschland, der Jugendfürsorge, des Schulwesens, sowie über die bei Katastrophen erwiesene Hilfe berichtet. Der 'Hilfsverein unterstützt Kinderhorte und Volksschulen, Mädchenheime, Waisenhäuser und Ferienkolonien, Fachschulen, höhere Lehranstalten und Berufsberat ingsstellen. Aus den Mittlein der Haffkine-Stiftung wird eine Anzahl von ■ Jeschiwoth bedacht;'für Handwerksunterricht, der in eini-, gen Jeschiwoth erteilt, wird, wurden besondere Zuwendungen gemacht. > Die überseeischen und kontinentalen Länder j haben sich im Laufe .der letzten Jahre Regen die Einwanderung immer mehr verschlossen und auch |die Ausübupg vpn Arbeit durch ausländische Arbeitskräfte immer stärkeren Beschränkungen unterworfen. Dies gilt von «furopäigehen Länder^, die stark bevölkert, Iwie auch von überseeischen, die Größtenteils jiünn bevölkert sind und gewaltigej Reserven an Land und Rohstoffen haben. Die Reitriktmjnspclitik, die) seit einer Reihe von Jahren in ununterbrochenen Wachsen begriffen ist, hat veitchiedenartige Tendenzen, die auch miteinander kombiniert sind, ethnologische und po besondere bei den Vereinigten St «ater nada, Australien und Südafrika in Ersc wirtschaftliche Tendenzen ils Fo gen pression. j Aber wie sehr auch gegenwärtig tischen und wirtschaftspolitischenj Gegensätzen beherrscht ist, und wie sehr auch die einzelnen Länder wirtschaftlich zu kämpfei und zu leiden haben — -'es kann keinem Zweifel itische, wie sie insvon Amerika, Kaheinung treten, und der weltweiten De- ' t die Welti von poliunterlieger, daß . der Einw Bahn erol weitere V« wie sie greifen. 1 fnet werden wiijd, auch venu Kurze Obersidit In Rom starb in hohem Alter der berühmte jüdische Pädagoge Professor Davide Levi Morenos, der Leiter der italienischen Kriegswaisenerziebung; die Spitzen der italienischen Regierung und der Armee nahmen an der Beerdigung teil. Mussolini sandte der Familie eine lange, tiefempfundene Beileidskundgebung. ( Der Berliner Wassersportler Werner Großmann, Mit- In Bu Sportorgar i Verstorbei mme Bela Kojmjadi; der .glied des Makkabl nach mehrwöchiger Sportvereins^ und seine Gattin, trafen Fahrt von Deutschland in ihrem Sportboot in Tel-Awiw di»; »ie fuhren die Donau herunter und durchquerten das Slchwarze, Aegäische und Mittelländische Meer. . ■. •; Die Sowjetregiprung berief den bekannten Berliner nichtjüdischen Regisseur Erwin Piscator zum Leiter und Hauptregisseur des Moskauer Jüdischen Staatstheaters. In vielen deutschen Städten versuchte der Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens durch öffentliche Versammlungen aufklärend und beruhigend zu wirken. | Die österreichische Regierung beteiligte sich offiziell an der Beerdigung i des weltberühmten, österreichisch-jüdischen Kinderarztes Professor Ludwig Moll; der Bundespräsident nannte den [Verstorbenen in seinem Nachruf u. a. „einen wahren Wohltäter unseres Volkes“. Der bekannte Pariser Kliniker, Professor Dr. Jaques Segal, Ritter der Ehrenlegion, Wurde zum Offizier der.Akademie Francaise ernannt. Der Gelehrte betätigt sich in vielen jüdischen Organisationen- In Berlin wurde! durch den1 preußischen Landesverband jüdischer Gemeinden eine Religionslehrer-Akademie und eine Zentralstelle für jüdische VirUehiftikilfe gegründet. orgamsatlq höchsten als Organ perlicher Beerdiguni; glieder Verwaltung, den Mitgl hauses an dapest starb 6|) jährig isator und Meistqrschwin e war Präsident qnd Leiter der wichtigsten Sport nen Ungarns, wart im K 1’apferkeitsorden ausgeze sator und Lehrer patr krtüchtigunggvereine gr auf dem israelitischen ungarischen Repierun der Heeresleitung und jeder des ehemaligen österreichischen Herrschervesend. I i Der Bürgermeii Mitglied wählt. Der V amerikanis d Isidor . Str Staaten in Be rl In mende Phif Koigen, wordener V si inderung rschärfungen der B. in Argentinien vom Ja Einreisebestimmungen erfolgen, als Offizier mit den ichn< t worden! und hatte otisch eingestellter, körgeleistet. .Bep seiner Frieilhofe waren die Mitder Budapetter Stadtdifl in Budapest leben- ■lege 8 der im Frankfurt a. Zeitschrift „Die Umi In Nr schaftlichen sehenerregrnde Arbeit über^ den Rückgang L 1 ‘ 1 rats Dr. Ma der deutschen Juden“ x Maschke. - An der Universität Dorpat jüdische Wissenschaften errichtet. glisch-jüdische K iter von Bombay, d|er gesetzgebenden lin starb 54jähri|; der osoph, Historiker und rfasser einer großen Bücher. Sn orsitzende .der New-Yoi)] h-jüdische Großkiufmi ■uß, wurde zum Frankreich ernanii Boti i t. Iiald de wie«ler freiere zur Zeit noch iiuar 1933 ab Platz r ungarisch-jüdische scha M. erscheinenden wissenu ‘ erschien eine aufbe 'ölkerungspolitischen a$s dc[ Feder d$s Sanitätswurc e ein Lehrstuhl für pmmunalp ilitiker "und frühere Meyer Nissim, wurde zum Körperschaft in Bombay geker Handelskammer, der n und Philantrop Jesse ichal’ter der Vereinigten a1 ozi eihje der Ukraine stamt^loge Prof. Dr. David z. T. berühmt ge- 41 I

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