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Der Orden Bne Briss · 1932-12-01 · Nr. 10 - Dezember (12.1932) · p. Seite 142

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1932
Issue
Nr. 10 - Dezember (12.1932)
Date
1932-12-01
Page
Seite 142 (sequence 6)
Language
German
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1 Redaktionsausschuß 1928-1932 Der Redaktionsausscbuß hat sieh besonders bei*üht. auf eine prägnante Darstellung sowohl in der Gestaltung der leitenden Aufsätze wie ilcr Mitteilungen uud Berichterstattungen hinzuwirken. Klarheit der Ausführung sollte init möglichster Kürze gepaart sein. Wir haben nicht, ndr Logen1 Vorgänge und Ordensfragen; sondern audi allgemeine Themen. besonders von aktueller Bedeutung, wie beispielsweise die Themen: Siedlung. Auswanderung, unser Rech, auf Arbeit. und ähnliche gebracht. Vi ir haben alle Fiagen. sowohl solche der allgemeinen Öffentlichkeit wie > liehe aus dein Gebiete der Kunst behandelt, wenn dje \ ora nssetzung einer parteilosen Behandlung gegeben war- Von drin Preisausschreiben der Moritz Manheimer-Stifturig. das pacli längerer Pause in eingeschränkter Form wieder aufj^enommen wurde, hallen wir in der Januar-. Februar-, und März-Num- Hier 10.11 durch Abdruck der 'preisgekrönten! Arbeiten Kenntnis gegeben. Wir haben in dem Zeitraum de - Berichterstattung folgende Festnuminern zum Ordeustag lierausgehraelit: ..Das jüdische Buch" 11920). „Wirtsrha: t-fragen" i 10.101. ..Jüdische Nobelpreisträger" (1931). ..Persönlichkeiten aus dem ersten Halhjahrhundert des leiitseheii Distriktes" (1932). Außerdem haben wir anläßlich «|<*s zweihundertjälirigen Gedenktages der Gehurt Moses Mendelssohns im September 1029. eine Moses Mendelssohn- G e il f n k n u m m e r . ferner aus Anlaß des 11 ii scheidens von Franz Rosenzweig eine Franz R o s e n z w e i g - S o nd e r li n in m e r veröffentlicht. Besonderes Inter-sse fand im Leserkreis die Rubrik: ..Briefe an den 0.11.11.' . — Der Druck unseres Organs ging im' Januar auf d e Firma M. Rosentlial über. Die unter der Redaktion von Br. Fritz Kahn stehenden Sammelblätter jüdischen B issens \ iirden in der letzten Zeit .dem Großlog^iorgan durch Anbei tung hoigefiigt. — Trotzdem die irtschaftsnot auch f ir unser Organ eine Raumnot bewirkt hat. war es unser Bestreben, das Großlogenorgan möglichst wie. bisher als geistigen Mittler zwischen der Großloge und den Logen und Iliüdern zu erhalten. , . * Sonderausschuß für die geistigen Interessen 1928-1932 ln der Berichtszeit, kam ib-r Arbeitsausschuß zwölfmal zusammen. 'Die ausführlichen Protokolle wurden : ußer den Mitgliedern und korrespondierenden ’ Mitgliedern des Sonderaus-rhii-ses den Logen, z. T. auch den Logenv -rbänden. sowie Mitgliedern und Stellvertretern des G.A. i ml Gen.- koin. gesandt. Beratungsgegenstände: l.tb dipung' eines Preisausschreibens für Merkblii Irr über ■ Ordensfragen. Die Tlie-e des Br. Großpräsidenten auf der letzen Grqßlogeutagimg:. Der jüdische Menschl erbreitung cor. Publikationen , über Juden und ludentumin nicht jüdischen Kreisen. (riiindunp t on sozial-ethischen .■irbcitsgcmeinschal len. Bilualftagen. t brr Musik bei Logenceranstaltungen. Sammlung t on Aphorismen über Ordensfragen anl ißlich des SOjähr: Bestehens des Ordens auf deutschem Beden. (Das gesamte Material der Monatsberichte — alte imd neue Jah rgänge — sowie der Festschriften wurde gurchgearbeitet.) Manheimer-Stiftung. (Vorschläge von Themen lind wertvolle ^inke bezüglich der Veröffentlichung im Großlogenorgan und Herstellung von Sonderabziig« n.) Zuwahl, von Brüdern, die im W irtschaftsU'hen stel en. in die geistigen Ausschüsse der Logen. U2 Flugblatt-Thermen. Kurzreferate. Schaffung neuer Propagandaschriftqn. | Wiederbelebung der Arbeitsnachweise, eitle Anregung, welche später vom G.A. durch Bildung von Wirtschaftsausschüssen in den Logen übernommen wurde. Handftvtigkeitsunterricht (nach längerer Beratung dein Schwesternverband übergehen). , Schaffung einer Art Galerie hervorragender Brüder. (Die Logen haben nur wenig oder ungeeignetes Material geliefert. In dankenswerter Weise hat das Redaktionskoinitee den Gedanken in die Tat umgesetzt. (Festnummer zum Ordenstag 1932.) , Belebung des Logenbesuches durch Vortragszyklen, Vorträge über ..Ernstes und Heiteres“ aus dem Leben der Brüder, durch Buchbesprechungen, Kurzreferate über Tages- und andere wichtige Fragen, über jüdische Organisationen u. a. in. Vorschläge für Ausgestaltung des Großlogenor/funs. Ai bcitsgemethschaftcn' in den Logen, — nach dem Vorgang der Alemannia-Loge — und Heimabende.j Hednernustausch im Kreise der Logenverhändit sowie sonstiger benachbarter Logerigruppen. Korrespondierende Mi t g I i e d er wurden auf Grund von Vorschlägen der Logenverbände gewählt. Einige dieser Brüder haben sehr rege mitgearbeitet Und Wertvolles geleistet. Der Sonderausschuß hat vielfach den Logen d_es lu- und Auslandes gewünschtes Material übersandt. Auch die neuhegriindete Loge -Argentina" in Buenos Aires hat Material erbeten und erhalten. Der S.A. hat ferner. —» neben der Namhaftmachung von Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt, Hinweise auf Gedenktage — den Logen und Schwesternvereinigungen' \ ortragsthemata und fertige Vorträge zur Verfügung gestellt, und twar: I i 1929 30: 61 Vorträge, 23 fertige Referate! 1930-31: 50 Vorträge, 17 fertige Referate. 1931 32: 40 Vorträge, 13 fertige Referate, 1932-33: 62 Vorträge, 15 fertige Referate. In der Berichtszeit hat der S.A., im ll|nhlick auf die Finanzlage, ferner da dringende Aufgaben, welche eine Debatte aller Mitglieder des S.A. erfordert hätten, nicht Vorlagen, eine Plenarsitzung nicht ahgehallen. | Der Arbeitsausschuß und das engere Komitee liielten den Verkehr mit den auswärtigen Brüdern des Ausschusses, sowie mit Frau Anna Levy, dem weiblichen Mitgli'ede des Sonderausschusses, schriftlich aufrecht und haben manche Anregung mit Dank entgegengenommen. | Kunstausschuß der Großloge 1928-1932 ' Dem Kunstausschuß gehörten folgende Brüder an: Julius Baerwald-Berlin. Alfred Goldschmidt-Berlin (Vorsitzender). Siegfried Lahoschin-Breslau — ejn tragisches Geschick entriß uns Br. Lahoschin-Breslau gerlatle zu der Zeit, als er sich anschickte, zum ersten Mal seineil Sitz im Kunstausschuß der Großloge einzunehmen'. An seiner Stelle wurde der Komponist Br. Heinrich Schalit-München gewählt- — Dem Kunstausschuß .gehörten ferner an die Brüder Jakob Nußbaum-Frankfurt a. M., Jacob PleßnCrrBerlin, Hugo Wittenberg-Berlin, nach dessen Ausscheiden der Violinist Br. Alfred Wittenberg-Berlin, ferner Dr. Dora Edinger- Frankfurt a. M. Eine vom Kunstausschuß veranläßte Ausstellung von Werken jüdischer Künstler des Ordens hat große Befriedigung ausgelöst. Die Ausstellung durchlief zwei Reihen von Logenstädten. Zunächst: Coblenz, Fulda, Dortmund, Zürich, Basel, Nordhausen, Halberstadt, dann: Braunschweig, Göt-

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