Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1932
- Issue
- Nr. 10 - Dezember (12.1932)
- Date
- 1932-12-01
- Page
- Seite 141 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 83% known words query
- IRI
…/6727475-6029206-6074875--2882-4869454- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
nung von Zeit Zeit Eie Gesetze unseres Ordens fordern es so von einem jeden E riuler." Der Brüdern Präidenten ist nahegelegt worden, diese Mahim Anschluß an das Eröffnimgs- oder Schlußritual zu verlesen. — Falls d lese Mali nung nicht Verständnis finden iollte, das erhofft wird, so müßten diel Maßnahmen, die .die1 Gesetze vorschreihen. getroffen werden. . Mitgliedschaft bei den Schwesterr.vereinen! Die Frage der Mitgliedschaft hei den Sch w e - sternvereinen d e r* U.O.B.B.-I.ogen hat das Generalkorhitee wiederholt beschäftigt. Es handelte sich um die Entjsclieidtiiig darüber, oh 1. die nichtjiidische Frau eines Bruders in die Schwestern. .(Vereinigung auf genommen werden m u ß . 2. oh die geschiedene Frau eines Bruders in der Schwestern- Vereinigung bleiben kann uiid wie die Schw'esternvereinigung sich hei einer neuen Ehe des betreffenden Bruders zu verhalten hat. 2. um die Aufnahme Außenstehender. Die Entscheidung über die Frage zu 3 wurde in «las Ermessen der einzelnen Srhwesternvereinigung gestellt, die Fragen zu 2 sind, von der1 Schwesteriivereinigung in ('hercinstimmung mit dem Beamtenrat der Loge zu regeln, während die Entscheidung zu jl'in jedem einzelnen Falle von dem Schwesternverhande dier U.O.B.B.-Logen getroffen wird. Dem Wunsche des Schwesternverhandes. den Scliwo- 'ternvereinigiingen auch das Recht, der Pr iiff u n g ii b’e r die Eignung im Einzelfall eiiiziiräumeii. ist nicht entsprochen worden (G.O. vom 15. 6. 1930). Jüdische Jugendliteratur Die J u g e n d s c h r i f t k o in ni i s s i o ii hat in der Berichtszeit ihre Arbeiten, die sich besonders auf 'die Prüfung, und Herausgabe, von Jugendbüchern eistreckte, fortgesetzt. j Der Jüdische j| u g e n d k a I e n d e r ist durch die ('bernahme einer bestimmten Garantie in den ersten J41I ir«*n gestützt worden. Die weitere übernähme der Garantie war angesichts der starken materiellen Belastung nicht mehr möglich, ebenso mußte mit Rücksicht auf die EM ii s c h rjä n k u n g der Ausgaben die weitere Herausgabe der jüdischen Jugendschöffen (unter Mitwirkung .der Jugendschriftenkommission) "für zwei Jahre eingestellt, werden. | Preisausschreiben Manheimer-Stiftung j Die M a n h e i in ej r -S t i f t u ii g hat im Jahre 1930 eip Preisausschreiben v^ranitalt^t'. Von der Verteilung eines l.,| 2. und 3. Preises wurde abgesehen. Es wurden drei gleiche Preise von je 300,—- RM. verteilt, und zwar für die Arjbeit: Von Herrn Dr. tned. Ockel mit dem Kennwort: ..^ er «'ine Menschheitsidee ümsetzen will in die Tat ....** ' von Herrn Richard Päul Frank mit dem Kennwort: ,.Realismus*4 * von Herrn Dr.. Adol^ Jacobur mit «lern Kennwort: ..Die Zeit ist gekommen*4. Ein Anerkeniiungspreiä von RM. 100.— ist der Arbeit Vnit dem Kennwort: Ich wünsche Starrheit aufzulös^n . . ..*4 von Herrn Paul Poppe zugesprochen worden. Die Arbeiten sind sowohl als Broschüre ^ls auch in dem Ordensorgan veröffentlicht worden. Sfe sind Bibliotheken und anderen . öffentlichen Anstalten jmgeführt worden. I I .1 Wirtschaftsausschuss > Die Weltwirtschaftskrii e hat iltren Nietl «lers auch im Bruderkrci*e Bruderkreise, ein w,jenig zu Logen und Logcnvcrhänden ■eingesetzt worden. Von schaftsdezernenten abgesehen worden. I ehejiso Br auchenver zje i c li n Loge für sich ein solches I amlschliftliches stellen. gefumljii. Um steuern, sind h< Wirt sic Ii a f t Etatsabstriche Durch «lie allge nein« Mitleidenschaft gezogen wo in ihrer Fiiianzgebiirung ttprkc müssen. Sie hat Abstriche au dem da sie,mit Mindereinnahme /einen Loge entgegf nZiikon i 'einer Sitzung«vom Jl. Oktp! ilie «teil Großlogenbeil rag voi auf RM. 10.— zu g<-st<-hen. daß sie pflicht zur Loge logenheitrag von Weiterhill wurde soll RM. 4.— in diese Ersparnisse ,\ot sind die Logen s<’ihst stark in rden. A ichdie Großloge hat eich tjtgrke Beschränk ilng auferlr gen Briidhr, die von der Beitrtigssiml, |einen er näßigten Großermäß für befreit UM. 6, der Be;nigsprejs für d Jahr i in den des Generalkomil ees <|az und sozialen Not Der Aufforderung des Ge h i I f e. des vergangenen bereitwilligst und mit sc i tiing in Höhe i iirlehns des Ja geiüeinüiitz ige- Woßlfahrtsai i Hilfskasse für worilcn. ' Rabbiner- und Lehrfernachwüchs Die Aufwendungen für reriiach w ucli« haben halten. Kulturarbeit Für die K u I hainles und der Es zur Verfügung geti Uin die Arbeit «I i a j u d a i c a Garantie gegenüber der De Seilschaft in Höhe |von 2300 der Sti «tines der . B hei' von i s s e erschlag lies. Inder Notlage im den 'einzelnen a u s s c h ii s s e ■Stellung eines IV i-ii t - «ler Großloge ist der Fertigstellung ei ies Dagecen sollte j'■«!«', Ver/.eichuis 1 er- Etat vor lehmeii iiius; n rechnen inußtr. Um «ler tuen, laut «las Gqneralkoniilei I lier 19C11 hesclil« sken, RM. lb,— pro Jahr iin.i an «lie Großlo;c abfiibren. Großloge nor gau uf RMj. 2.— herabgesetzt. Alle I.olgeJ sollten n ii dn'iieu. der :1er Ge;enwarl zu steueri. ralko|nitees. all der Wi' int * r - Jahres mitzuwirkenj. sind die Ligen hö|neiii Erfolggefolgt. ■ I ■ I en. 11in n.d Briider gen uu|d ferner « en Logen zi zuich dem Wi len wirtschaftlic heu cs a in t a r c h j y «I er «L Irr subventioniert.* hat sie rzogen. <l«>r ■ | - . . I / ii r s o r g e - ■ u f li r -- D*e u t s en Gemeinde l d W a i s c h I a n <1 Berlin übernomffa den R a b h i ii e eine starke Ei ii t - reu her Gesamtarchiv Da «lie Großlo;;«* «las ' e Ii e n J u «I e n licht VVrtreter Br. Expr. Schindler -s—zurüekg für seine Person dqm Kuratorium aut1!! wei|te*rhin augeljört Waisenheim Das J a f f a s c h heim «1 «vr Gro I) I og.« .1 .Odl.B. ist von dfr Jiidis|rh men worden. Das Vermögen ist zur Abdeckung ii - Vlll on 5363.— hei nies hei1 stallen heUi pM. der utzt ii ii d I, lsrlirünkiing Bellen I.ogel ver- Großloge Wittel ii r a r I e i t des Hess •a-Loge lind seitens der llt worden-, an iler 1 lerausgabe der Encycjop Großloge für die Wiss ten ein Eintreten n & c h a Her Großl slicherzusfellen, hat die Grottloge eine ntschen Bank und Disj-oiit«-Ge- ,— RM. ühernomnen. Der C roßloge sind dagegen eine Anzahl der bisher er chienenen Binde der Enzyklopädie übereignet worden. Die sehr schwierigen V trhältnisse hei ler A k a «I e in i c ft des Judentums njachoge notwendig. ha e 141