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Der Orden Bne Briss · 1932-12-01 · Nr. 10 - Dezember (12.1932) · p. Seite 140

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1932
Issue
Nr. 10 - Dezember (12.1932)
Date
1932-12-01
Page
Seite 140 (sequence 4)
Language
German
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I a r b e i t befassen, ratsam sei. Dagegen ist £inr V erbindung mit Organisationen, deren Ziele mit denen des Orden* im W iderstreit’stehen können, zu vermeiden Studentenhilfswerk — Von der Arbeitsgemeinschaft der aiißeramoriki nischen Distrikte war die Einrichtung eines S t u li e n t e n h i I f swerks angeregt worden, durch das der Zustrom au*lätidi scher Studierender zu den einzelnen Hochschulen und ihre eventuelle Unterstützung geregelt werden soll. Br. :.xpräsi dent Gronemann ist als Referent bestellt worden. Hie er* forderlichen Rückfragen iji den verschiedenen Ländern >ind gehalten^ das eingegangene AIat»‘-rial ist‘"Br., Gronennnii' zur N erfiigung gestellt worden. Hei der gegenwärtig! i finaiiauUeror lentlich riltii zu /ielien Situation in D«*Ht-i*lilan<l wird M*bj\er -ein. dageplante Hilf-werk wirk-am wi la^-en. Die F ragen, mit «lenen sich da- Generalkomilee itul der G#‘«<*Iiäft-au--cliuL» hefaÜt hat- '»ollen hier .nur kur/ Lrw ähnuug linden: Notgesetz In der'letzten GroLilogentaguhg wnr«le ein Volt e - e t z I ii r B rüder aud n a h g e t r e I e n e n ( e h i e t «* n an 2<,nomni«,n. durch da- <lie Grpülojr»* eri lächtigt wurde. <li»* Ahgang-karte fiir Rrüder. die eitler .nidit mehr hewtehendm oder iiiclit mehr zum Distrikt* gehörend *11 Loge •uigi hört dtalien/hi- /tun Srhfuli «los htat-jahr«*- 2 dd al-o hi« I ä 11 g - t e n - /um .’i l. März 9 Ö J /u verlängern. In der gleichen Richtung bewegt -ich eine Lmpfehlung. die «len Logen heziiglitdi «|or R e c li t e - a o u Lxp r ä - i d e n t e n a-n derer Log e u . di»* in ihr«* l.oge irhergetrefen «iml.'/ug«vgang«*n i-t. Sie lautet? Die \uflü«ur'ig oder Ahtr«*nnung von Logen »I -eben Di-triktbat' \ erliältni—e hf*rln*ig«*führt. »Ij «len* Re rück-ich I i gong erbei-elieii. (th-chon «*> gerjnri-ti-eher Aiulegui^g zweifelhaft -ein kann einer amler-en l.oge iihvrgetreteiie L\prä-i«l«*ui eit R e r h t e d er K x p r ä - i d e n t e n ile'r jjeu - Deulb«*-on* «trenol»' aih die Loge n der halten, empfiehlt der G«—«*liäf t-au-xjiuü an- Griird Brüderlichkeit den Logen die Zuziehung mit Stil unrecht >ek /ii «len Lhreiirat—it/ungen. zu «len Bramf«*nratinsoweit, al« überhaupt Lxprä-identen zugezogeit Die« «oll für jeden hxprä-identeu gelten. «olrln'r vzii einer anderen Loge ühectritt. Dat»eneralkonytee i-t «li«*-er Kmpfeliluiig in seine .Milli 1L April DtJQ heigetreten. Das jüdische Buch In der gleichen Mt/nng «!<•- Gencralkomitres w Re«< IduU g«*faüt. «I e ii I. o g e n «t i c P f Li r h t e r I •* g e n für die Hälfte, i Ii r e r B r ii « j e tl e m Jahr ein j ü «! i s c h e - R u c Ii . z ii n c Ii ni e ii . (I a - «* t w a 6.— Mark k o - t «* n I.« galt vor allem. «Ii»* -Forderung ..Knn-t um! \fcis-«' zu iinter-tüt/eir* zu \erwirklielten und so «len R< »lern “Goi-l /u l»e*z«*ug«*ii. der in früheren Zeiten «ler Judenli«’it etwa- Selb-tverständliche« war. \ K«>mmi--i<ni -<dlt»*!i etwa 5 Bücher «len Logen zur ge-tellt werden. Die Kommi--ion einigt»* -ich R ii h «*!*,- R o - e n / w e i*g - c h e Pcntateuc h - e i / u p g. \on «lem V orschlag weUerer Büch«*rr w » - -i«*!i um die Ri hei handelte, ahge-elien. Der 1h «ler «lie begeisterte Zu-tiiiimung «ler Or«len-l«*ituug keii Vnklang in «len anderen Distrikten gefunden Lat. auch zu einer Stärkung des Ansehens «les Ordens Bne Briss in der ( inweit we+eiitlich heigetragen hat. hat. in «len I,o$e re- Distriktzum Teil nicht ganz «li^ erwartete Bei e trefunden. 140 werden. <1 «■ r al* Sit/unu irde der u f r. u - i n überii r d c. nscliaft kt vor iliuerlialh m einer Auswahl auf die ( b c r - lirde. da liluU. ind starii linseitschaft Gesetzesänderungen Die Schaffung eineg Disziplinarverfahren^ neben dein ieJirenrätlichen Verfahren ist in der letzten Tagung der Großloge dem Generalkomitee übertragen worden. Eine Verabschiedung des’ Gesetzes war bisher nicht möglich, da sieh starke Gründe für die Zurückverweisung an die Kommission ergehen haben. — In der Zwischenzeit i*t dann die Anregung an die Grofßloge ergangen, die Gesetze d e s d e u t s c lt e n Distriktes d e tl. gegenwärtigen Zeit Verhältnissen a n z u p^aji s e n und den I. o g e n v e r b ä n d e n eine stärkere Verantwortung zu übertrag e-n. Die Referentenentwiirfe sind den Logen und Logenverbändrii zur Stellungnahme zugegangen. Diese ist jedocli nicht in der voVgesrhrieheiien Zeit erfolgt, so daß die Bearbeitung der ciligegangi-nen Äußerungen noch nicht beendet werden konnte. Die Plenarversammlung soll das Geiieralkoniitre ermächtigen. die Gesetzesänderung auf Grund der V orscldäge der i.ogen und Logcnverbände vorzunehineii. Maasier * Die Anregung der Marcus H o r o v i t z - I. o g c he- ~treffend die f r.e i'w i I I i g e W i e d e r e i n f ii Ii r il u g des ..M a a s » e r~ ist dem Generalkoinitee überwiesen worden. <las in der Sitzung vom 24. November 1020 den fa-l einstimmigen Beschluß faßte: ..Angesichts der Schwere der Zeit erachtet es die Großloge für die Pflicht einer jeden Loge, die Brüder auf i> die besondere. Verpflichtung eines Ben Briss zur V\ alirliaf tinaeliung freiwilliger Wohltätigkeit (Zedokoh) im Sinne des alt jüdischen Maasser ' hinziiw eisen." Parteikämpfe Die P a r t e i k ä m p f e innerhalb der jüdischen Gemeinschaft haben Formen angenommen, die es dem Gesehäftsaiisschuß. und dem Generalkomitee geboten erscheinen ließen, den nachstehenden Afifruf ini O.B.B. (Nr. 12. 1020) zu veröffentlichen; er ist in Nr. 4 des 0.11.B., 1*1.12 wiederholt worden: ..Vorkommnisse, die in der letzten Zeit der Kampf des jiidiseli-politisrlien Lehens gezeitigt hat. haben lins mit tiefer Sorge erfüllt. W ir halten uns ihnen gegenüber fiir verpflichtet, ntit aller Entschiedenheit folgendes zu erklären: Es ist bisweilen unvermeidlich, daß der gebotene sachliche Kampf auch in scharfer Weise gefülift wird. Es ist das gute Recht eines jeden, der öffentlich für seine ( herzeiiguiig eiiiztitreten hat. auf das bestimmteste fiir sie einzustehen. Aber es ist die sittliche Pflicht eines jeden, selion um der Würde seiner Person willen, aber auch [der Würde der Sache wegen, die ihm am Herzen liegt, auch im politischen Gegner den Menschen zu achten, der für seine Sache kämpft. Die eindringlicljfte und eindrucksvollste Antwort auf Maßlosigkeit des andern ist eigenes Maßlialten und eigene Vornehmheit. Ganzbesonders ist es so die Pflicht, wenn ein Bruder Sich an die Öffentlichkeit wendet. . j Beim Ausgang eines jeden Logonabends’ wird esj als Gebot ausgesprochen, auch außerhalb der Lopim I^jhen die Zieleunseres Ordens immer im Auge zu hehaltenl. ln diesem $mne sollen wir wachsam sein und wirken. ’W ir sollen über uns seihst wachen, daß unser Temperament uns nicht fortreiße, über uns seihst wachen, daß die Aufgabe unseres Ordens uns nicht zum bloßen Wort werde, sondern eine bestimmte. W irklichkeit unseres Lehens sei. I

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