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Der Orden Bne Briss · 1932-10-01 · Festnummer zum Ordenstag ; Nr. 8 - Oktober (10.1932) · p. Seite 115

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1932
Issue
Festnummer zum Ordenstag ; Nr. 8 - Oktober (10.1932)
Date
1932-10-01
Page
Seite 115 (sequence 23)
Language
German
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die er gesät hat, eine köstliche Ernte konnte er einhringen, die Liebe und Verehrung seiner Brüdeg, nicht nur in seiner Vaterstadt, sondern in ganz Deutschland und weit Uber seine Grenzen, hinaus. An seinem 70. Geburtstage danken mit den Worten: konnte er seiner Loge Fürsten und fühle mich len Kindern.*' igt den ganzen Menschen ner Stellung in Loge und t. 3. 2. 1909." [887—1009. „Ich hin geehrt gleich einem geliebt, wie ein Patriarch von sei Die Pfägung dieser]Worte und seine hohe Auffassung von se Orden. Geb. 21. 12| 1834, ge: . Henry Jofies-Loge Ludwig Cahen j Adolf .Apfel, Emil Blumertau Von Ludwig Rosenthal-Köln In einein Gedächtniswort. «I is Ludwig Cahen. in unmittelbarem Eindruck seines Tod-s nachgerufen wurde, ist gesagt: „Er war wissend —'jlas Buch des allgemeinen Wissens war vor ihm ausgebreitet Und unter allen Büchern war ein Buch, das er immer wieder mit der ganzen Inbrunst aus dessen Born er gesicli erquickt hat —- die seiner Ehrfurcht sich erschlossen schöpft, an dessen Wassern er Bibel. — Er war gerecht — und in seiner Gerechtigkeit aufrecht und gerade, stark und v aller Kraft. Willig folgten wir ihm, weil jedes Einzelnen liecht bei ihm in treuen Händen lag und jedem das Seine er nicht nur den ehrlichen ill.cn. sondern auch den feinsten Takt besessen hat; weil t, ah. Anwalt des Hechts, für das Kecfit sich erhoben hat. wo es gefährdet und beleidigt war. und nicht zuletzt für das Hecht des Judentums, sein 'Ansehen und seinen Adel, seine Echtheit und seine Ethik. — Er war gut -r~ aus seinem Auge drang, aus seinem Lachen klang die Güte seines Il< rzens: aus seinem Herzen kamen seine großen Gedanken; ein Bruder ist er den Menschen gewesen und ein Vat"r den von ihm betreuten Unmündigen.** Wenn heute die, Erinnerung an solche Totenklage auftaucht. so kommt damit Izuin Au: druck, daß die damals gesprochenen Worte Ludwig Cahet s auch in seinem Wirken als Ben Briss und in seiner Beieutüng für unser Ordenslelieit ungewollt gezeichnet habet. Ludwig Cahen gehörte zu den ..Persönlichkeiten aus d/llt ersten Halbjahrhuudert des Deutschen Distrikts*' in dieses Wortes eigentlichem und wahrhaftigem Sinn. Er-trug seih-r Persönlichkeit nicht nur als eigenes höchstes Glück, sondi i n auch als restlose Beglükkung der im Bruderbund mit ihm Verbundenen, denn er hat diesem Bruderbund Realität und Wirklichkeit verliehen. Inhalt und Lehenswärme. Er war w'i isend. gerecht und gut. Das ist mehr als edel, hilfreich und | ut. Das fügt zur Zedokoh noch Knies hinzu und Mischpot. >o wie Jereinia den Gottesschwur verlangt (4, 2): ..ln W ahrheit, in Recht und in Güte.** So hat er es mit seinem Bruderi chw ur gehalten. Und hat darum in seinem Führertum de über hinaus ins Qrdensganze hit wirklichen können, das der Pro iliet unmittelbar an seine fand. Er war damals 1 eferendar uiid ti Weisung von Entes' Mischpot ..Brecht euch einen Neubruch urd sät nicht unter Dornen. Neue Wege hat er gewiesen au <|er Ordenstätigkeit und, unter Aufgabe von Veraltetem und Verbrauchtem, der Logenarbeit erschlossen: in der Verfassung. Streben, im Aufbau der Sehwesi füllt sich an ihm und seinem Rheinland-Loge und darein. auch jenes Wort verweltgeschichtliehen Weite, auf Menschenleistung und Einzel- Schicksal einzuengen: .[An ihm segnen fich Gemeinschaften und rühmen sich seini r“. Geh. 26. ‘. 1868, gest. 10. Rhein! ind-Loge 1895—1)9: Ludwig Cahen itn sein treuer Freund ijn gleichen Stunde eingeft der Ludwig Cahen gewri Sproß der rauheren E Wesen und Temperanu in der Stellung . n und Einheit zu veriehmel Apfel wohl d< Führer der Rhe nlandiu seiner Leitung, dem Geschlossene. W esentl i'te aus all seinem [Glieben Einfluß von Ilr kreise ■— bat eunter stärkste Wirkung ausgi Ludwig Galen iin Noch steht die ganze Heimganges dieiesj Via jüdischen Genie Gel . 20. R bei uh li Tode vorangegan ul Bfrufsgenossr hrt. Dem Sohne ■sen, gesellte sich fei. Diese Ver: nt ihren sprechen spir Loge selbst zii Nach Ludwi I rucksvollstn und Loge gewesen- El man sich - nute licjlie. auf den Kei haben herausem qder zu Bruder - allen Pnäsident übt. Ilde: sin idealer W eise vdrkprpe das leben dendf erst rechjt Element wollen und Freund sein ft. Daß dort faeli in feingesciliffeilen, wohlabgewope stimmt gar gut ausgewogenen, di den Persönlichk >it. iGeb . 19. 1 Rhein l.üdwig Cali dreifach geschlungene und Pathos der Order gewoben empfiii :le|n Orden Bne Briss Max Loeb Von Max Freuddi Als ich Ma:c der inI seiner Heim im Hause seineit I Iteri und Zedokoh allschließt: Einjährig-Freiwillig en. den wichtigsten Gebieten heißung unseres Jeremia-Spruchr s, die wir wagen-, von ihrer keineswegs. Fr >h neuen, fruchtbaren Boden im geistigen lind sozialen ernscliaft. l ud darum er- Gedächtiiis alle!?' die lernen h iba w urde lilini mit Gestalt nicht lelchl. eil e Bcfördcriing I I versagt. Das i 50ti ist Adolj des sonnigen in Adolf Apfel der -s diiedenheit fand in iden Ausdruck, um einer barniünisrhen g Gaben isjt Adolf bee indruc kendste was Zwingendes lag arf, weil nah das der Dinge' gerichipfand. I111 [persöii-> im ganzen Logenwolil die weitaus . 1866. geht, 27. id-Lege 189öf’-| Tode nacbgefolgt Gemeinde üutci plies. der. ein jü und jiidischg|u ■t hat. Darum lusgleichriid mit seinem Gern ser 1111 tie fslt •n Jniwelt hu Gleiehklai la ml . 1856. gest. 1 ' -Loge 1900 — olf Apfel. Eirti hnur der Erinnr sidee mag man {wird in der Rin il nicht reißen. ntnol-Nürnberg kennen lernte. Loeli al Worms das Gym’ii: allwöchentlich Welt Rennen leint ', st! nd mir dieses B zeit stt-ts als Sit u! ild liir den-ganzen? heißen! Vaterlandsliebe und seinem-1111 für Kr|rht und Gerecht gkeit vor Augen Seiner stattlichen, aber r tat Als ich später d llei schmerzte ilitt. ' v •r seinen Diepst I. . 1927. 07 - und mit ilnn zur Apfel. Rheins. . 1920. 20. ist £mil Hlttmonmi. dem Zeichen des lischer Lehfersohn, G.emeitidew jllen in Ute «r imi Logenammelnde und ’binit voll Liebe. Wohline Rede biindertuen \ ersen ertönte. Grund rhythmisch g der Seele ordnen-^ 1932.1. 32. Jüumfnaii! Diese rung -f- Ethos. Nus in ihr zinammeiinlanibLoge und im rar ich »*11« Knabe, sium besuchte und tastliche Aufnahme rug die filiform des 11 Malm ujid seine Id aus der Jugendnselien mit seineritwegten Eintreten Der Militärdienst was dehwerfälligen ich ihm als Juden (rbitti't'te ihn aber und Sein vaterlän- ,Me I 115 /

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