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Der Orden Bne Briss · 1932-10-01 · Festnummer zum Ordenstag ; Nr. 8 - Oktober (10.1932) · p. Seite 113

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1932
Issue
Festnummer zum Ordenstag ; Nr. 8 - Oktober (10.1932)
Date
1932-10-01
Page
Seite 113 (sequence 21)
Language
German
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überließ es dem Anreger, ken einzusetzen, um daun mit seiner Unterschrift zu Unternchrift nicht genüge, und er einen Betrag nach eigenem Gutdüt l den Zeichnungsschein anstandslos versehen. Dieses Beispiel charakl erisiert die Persönlichkeit und d >u Geist eines Oscar Tietz. dfssen Andenken in unseren Kreisen niemals erlöschen wird.; Geh. 19. 4. 1858. ges . 17. 1. 1923. München-Loge, Montefiore-Loge 1901—1923. Rudölf Mosse Von L-M.-Berlin Rudolf Mosse wurde in Grä Arztei. einer von vielen Kindern, wandte er sich dem Buchhändlerh und dann in Berlin in die Lehr« Mit jener Klarheit, die sein?n Blick das ganze Leben hindurch auszeichnete, erkannte it bereits in diesen jungen Jahren, daß das schnellste und bi ligste Mittel, Angebot und Nachfrage auf allen Gebieten aus; ugleichen, das Inserat darstellt. Gestützt auf diese Einsi« ht. gründeteer im Jahre 1867, 24 Jahre alt, im ersten Stock eines Hauses in der Friedrichstraße die Annoncen-Ex; ledition Rudolf Mosse. Der Zweck dieses Unternehi »ens war, die Vermittlung von Anzeigen für sämtliche Zeitungen und Zeitschriften der Welt durchzuführen, und zw-ar; u gleichen Preisen wie sie die Verleger im direkten Verke lr berechnen. Interessant sind dieersten Geschaftsbedinf angen. die Rudolf Mosse Neujahr 1867 herausbrachtc:*) z geboren als Sohn eines Aus der Schule entlassen, i 'ruf zu und kam in Leipzig T, 1. Mein Grundprinzip ist, die mit übertragenen Ordres auf da* prompteste und reellste zu edel filieren, d. h., nur die Originalpreise zu berechnen, welche t on den betreffenden Zeiltings- - . Expeditionen seihst notiert we den. — Auf besonderes Verlangen wird die Originalrerlmu lg präsentiert. 2. Porto oder Spesen werden untc keinen Umstünden berechnet. 3. Bei grölseren Aufträgen entspre dienden Rabatt. 4. Belege'werden in allen Fällen fü 1 jedes Inserat von mir geliefert. 5. Die Einsendung einer einmalige ■ Abschrift des Inserates genügt auch bei Aufgabe für mehrere Zeitungen. 6. Sämtliche eingehenden Aufträg * werden stets noch am Tage des Eintreffens nach-allen Gegenden hin expediert. 7l l eliersetzungen in alle Sprache i kostenfrei. 8. Reklamen in Begleitung von Inseratenauftrügen werth n in möglichst alle Journale gratis I ewerkstelligt. 9. Bei Annoncen unter einer heli diigen Chiffre werden die mir zugebenden Offerten ohne jed - Provi.-ionsanrcchniing un die resp. Auftragsgelxr pünktlichst übermittelt. 10. Strengste Ceschäfltsdiskretion b 11. Kostenanschläge werden bei un bereitwilligst auf Wunsch vore 12. Anfertigung von ZeitungsklisCi ices zu billigsten Preisen und in kürzester Frist. 13. Annahme von üruckaufträgen j der Art, inshesond -re Prospekte. Zirkulare, Preiskurant.e, Adrelsk irlen und Etikette zur hil.ig-ien uml sorgfältigsten Ausführung 14. korrespondi nz franko gegen franko. Meine Unternehmen dem samten Geschäftswelt ganz hes< mich desselben würdi; zu bezeig [«schätzten Vertrauen der pelidrrs empfehlend, werde ult n stets bemühen. Berlin, Neujali^, 1867. Il< Zeitungs-Anntjncen-Exped; _ , (nächst der *) M ir g -ben die angefüg historischen Crüiulcn ungekü zt w i eines Veltunternelune is geworden?wahre ich in allen Fällen, fangreichen Inscttionsaiifl rügen st aufg stellt. hnthtend und ergebenst i Rudolf Motsv tion Friedrichstr. 60, I. E. Leipziger Straße). en Geschäftsbedingungen aus ieder, weil sie das Fundament sind. Im Jahre 1868 gri ntl* niederlassung in Mül Weltorganisation des *:h Haqses Rudolf Molsse. Im Jahre 1871 folgt« hlatt". Auch diesem Bl ein eigenartiges Gesiphtj Wochenschrift« n. In Rudolf Mosse ausgeb tu wurden bald z l klein Haus Jerusalemer- Ecke Schützenstraße in Berlin welches xlurchj vielfai lif heutigen Größ|e emp« rw Es folgte. u. a. li« Zeitung'*, die jCberna i Nachdem {Rudolf das Haus stänjlig wei e einem Netz fou eigen Persönlichkeit! von Rttd geschäftlichem Erfolgt n Seine Liehlincsstiftui g Stiftung in Wilmersd >rl 100 Kinder erzogen v Menschen war es sei isl ete Rudolf Mt sse die erste Zweig- Diese» .wajr der Atifapg der i-rljn« r tlie Griindmij des „Be att gab er für tlic damalig* durch lteilcf en von ill stärkstem ■ Temj o wurde «1 Die vorerst, gemieteten üs wurde tlie 2entrale in Erweiterung* und Umha uchs. Gründung tl •r '..Berliner me der ..Berlin« Gründung des „Deut tcLes Reichs-Adrrßbuöh' Mjss£ den Weg [ewiesen halt ausgebaut und •n Häusern die ganze ulf Mosse erscli ipft sich aber Groß sind seiie charitativei war die Rudolf- und Emi bei Berlin, in der auf sein*; urden. -Bei (einer Liebe I verständlich, ( aß in dieser .kein engherziger konfessioneller Standpunkt herrs|ch wurden Kinder aller Konfessionen ai fgenommen. «lenken an seine Elt« rr und in Erinnerung an s«; den Namen seines V it« Dies ist nur he ansgegriffen aus tiven Werk, welches R Seine Kifnstsauun sonders hervoa-gehoht n über war er stark Vorstandes dfr Jiiditcll* Vertreter der Jüdischen f osit Geb. 8 Montie geboren. -Unter seit Aron Hirsch ju. Sohl tende Entwicklung s Is großen Aufscjiwung geschäft von [erster schon unter |ler Lei Hirsch, der im Jahre Benjamin Hirsch betätigte sich auch Fachgebiet durch i Statistiken, sowie ai lies BimetalUsmus. Fingen, seine werden. Aucl\ iv eingestellt en Reförm-G* Gemeinde. 1843, gest. 8. rc-Loge. 190 fi o 'S feilen Frage* gewit'fne jamin -Hirsch in Irie'wechsel mit zwecks Gründung e n« Slina zu einer Zei , nicht vorhanden w ir Hirsch war stellvertretender Vorsitzender des Deutsch-Israelitischen Gemeinde liundes, gehörte Judentums an, den. Kuratorium de;: a i Tage- : Zeit # nitrierten Haus. Räume eigene gelegt, n zur da li tei Vlorgenr Volks-Zeituhg”, die umspannt h :ute irt e. stiftete er iu Grätz ein A inen Vater ein Krankenhaus rs trägt. dem großen ulolf Mosse schuf. lihl Benjamin Hirsch Von Josef Hirach-Ber in Benjamin Hirsch v urdc in Halhi-rstadt im Jahre 1810 iothek dürfi dem Judentu n er w ar Mk;l leinde und 6-- 9. 1920. 1920; u rtle mit Die nicht in Werke. -Mosse- Kosten zu den Stiftung te. Es Im An- I tersheim welches charitaeti hegegenied des Repräs.- Leituiig nahir die väterliche Firma ,- Halberstadt, die bis tlähin fjortschreileütsche Metallhandelsfirma aufwies. ■inein interna :ionalen Metallhandels- Bedeutung-im Welthandel mit weitverzweigten industriellen I iteressen. Diese Entwicklung begann uni; seines Vaters Kommerzienrat Josef 1871 starb. u-ar eine Teriönlichkeit von großer jnitiative, vielseitig* r Bildung, viels -itigen Interessen. Er journalistisch insbesondere - in seinem len Fachkrei* e:i anerkannte Metall-' «lern Gebiet dt Sefne Interessen Bereits im Organisation (Israelit vom der Freien Vereinif!ung für die Interessen des erthodoxen piinars. In der G-schichte der B le Briss Logen hat er j r Währungsfragen und waren auch allen jütli- /jalire 1875 I w^r penenglischen Freunden zum Aufhau Is «ler Begrilf des Zionismus noch ' 18. 4. 77). ferner dem Berliner Rtibbiner-Sevon PaJä- Benjamin Vorstanil m

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