Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1932
- Issue
- Nr. 6 - August (8.1932)
- Date
- 1932-08-01
- Page
- Seite 77 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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10. Band des „Großen Brockhaus“. In Ganzleinen 23,40 RM, bei Rückgabe eines Alten Lexikofs nach den festgesetzten Bedingungen 21,15 RM. Mit diesem Band, der trotz aller Nöte und Schwierigkeiten der Gegenwart pünktlich zum angesetzten Zeitpunkt erschienen ist, liegt die Hälfte des großen Werkes vor. Der Verlag hatte beim Erscheinen des ersten Bandes ein Werk versprochen, das ganz auf die Erfordernisse des Menschen von heute eingestellt ist. Wenn wir die stattliche Reihe der vorliegenden zehn Bände daraufhin durchsehen, müssen wir eingestehen, daß er damit nicht zuviel gesagt hat. Die Vorzüge' früherer Auflagen des Brockhaus sind heute in glücklichster Weise 'dadurch ergänzt worden, daß man sich bewußt auf die praktische Verwendbarkeit des Werkes im täglichen Leben eingestellt hat. Die Artikel über die einzelnen Berufe, durch Umrandung hervorgehoben, bringen genaue Angaben über körperliche und geistige Voraussetzungen, Ausbildung, Berufsorganisationen, Fachzeitschriften usw., so daß aich Eltern ein genaues Bild über die Berufswahl ihrer Kinder machen könpen. Dann etwa die rechtlichen Artikel: für jeden Laien verständlich, bilden'sie einen sicheren Führer durch die Gesetzbücher, für unsere Zeit gewiß von nicht zu unterschätzendem Wert (Beispiele aus dem 10. Band: Konkurs, Kursbetrug, Kirchenrecht usw.). Unsere Aufmerksamkeit sei auch den Kartenbeigabeu geschenkt: das ganze Werk wird etwa 220 bunte Hauptkarten und Stadtpläne und zaihllose Nebenkarten und Textkarten bringen, die einen vollständigen Weltatlas bilden. Ihre praktische Benutzbarkeit wird dadurch 1 wesentlich erhöht, daß am Anfang der Artikel über Orte, Flüsse, Gebirge sowohl die Karte wie auch das Planquadrat angegeben sind, in dem der gewünschte Ort oder Fluß Hegt: das findet man sonst in keinem anderen Lexikon — eine große Hilfe für den ' Leser! Aus all diesen Einzelheiten, die nur willkürlich herausgegriffen sind, ergibt sich das Gesamtbild eines Nach- - schlagewerks, das uns jeden Tag in tausenderlei Dingen beraten kann. Nicht durch Verfechten einseitiger Standpunkte, die in unserem Volke leider zur Genüge bestehenden Gegensätze vertiefen, sondern durch gerechtes Abwägen des Für und Wider gegenseitiges Verständnis wecken, das ist eine derl großen Aufgaben des „Großen Brockhaus“, die man wahrhaft „Dienst am Volk“ nennen kann. Es gibt kulturelle Werte, die* man auch in der Zeit der Wirtschaftsnot nicht unbeachtet lassen sollte. Menorah. Jüdisches Fainilienblatflfür Wissenächaft/Kunst und Literatur. Wien-Berlin. 10. Jahrgang. März/ April 1932 Nr. 3/4. Mai/Juni 1932 Nr. 5/6. Die beiden Hefte enthalten Aufsätze von beachtlicher literarischer Bedeutung, die verschiedenen Ausführungen zum Teil Abhandlungen über Kunstfragen, Architektur usw. — eine Reihe schöper Illustrationen. „Anti — Anti, Tatsachen zur Judenfrage.“ 6j völlig neu bearbeitete Auflage. 24. bis 26. Tausend. Herausgegeben .-'vom Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens E. V., Berlin. Zu beziehen durch PhHo-Verlag, Berlin W15, Emser Str. 42. I In der heutigen Zeit muß man Material gegenüber Anwürfen und Vorwürfen Uur Hand haben.. Hier findet man es. Fugen Lennoff: Die Freimaurer. Geschichte —- Wesen — Wirken und Geheimnis der königlichen Kunst. Mit 102 Abbildungen, Phaidon-Verlag, Wied 1932. 10. bis 30. Tausend. 368 Seiten. Preis: 3,7$ RM. Ein aufschlußreiches Werk, dis einen interessanten Überblick über Wesen und Entwicklung der Freimaurerbewegung an sich und ihrer Schicksale in den einzelnen Kulturländern gibt. Die Schwesterh wird besonders das Kapitel „Die Frauen und die Freimaurer“ interessieren. Zum Zum sechzijgjährigei Wissenschaft dtfs Juden schaftlichen Beilträgen Harry Torczyher: Vo Ismar Elbogeiu: turas“. Leo Baeck: Theologie Julius Guttmgnn: Die Judentum Chanoch Albcck: Zu Sendung uijd Schi tei}t von Nahum No rl (Verlag Schockin, Beil: Ein neugegründeter, beachtenswerten Versup Publikum herautritt. weitere folgen sollen, Schrifttum des pachbibli — Mit großer Gewissi solche*Stoffe „ius der _ ratur ausgewählt wordi^i bestehen können und Bei aller Gegeqsätzlic! .proben darf die Absic Zusammenhang“! fühlbalr sich scheinbar Widers wahrt bleibt. . Der Titel „Schicki dieses Buches, ja, muß ständnis dafür;bereit Schrifttum seine Vorauf die „die Sendung des begründet“. De! Stil d bewegt sich denn auch Buber-Rosenzweig'schen Maniriertheit ebenfalls deren sprachliche Gedan i Das jüdische Lese >i Es wird ebensowohl der Einführung in Sendung den Erwachsenen zur Fs1 tiefung des Wissens zwi reichen soll! tums, ron: m Ursinn Begriff r neueren 11 Talmi fyksal, ein ji)disc bert Glatzer u in SW 19, j Lei Verjag ist j es, h für jüdische Ein jüdisehejs haben Glatzep u sehen Judentums imhaftigkeit ünd kaum übersfehbs ri n, die jede ails den heutigen likeit der hier : lt als geglückt zu machen, prechenden doch lie n Das anregende dritt wird eingeleitet durch < rieh Merkenschl wissenschaftliche! und tur“. — Max D j e n e Rundfunkgespräch Lüdwi über die aus den| jüdisch des Juden zur Trage pflichtenden der Gemei handelt die Fragje der Heft das 'aktuelle Sta Her rfSTa n n M. S a e n liehen über Gegenwartsf lichkeit, Religionlund ju einer Besprechung von erörtert Ludwjg Fe Gedankenführung die tung in Dingen der Bibi forschung aus jjüdische neuerung der Bibel aus Badt-Strauß behandelt es sich in neueren Ro Familienproblem: behänd das neue Buchj von schichte“, und l^al te Bemerkungen1' zu Ricci n Götter“. V, n Beftehert Hochschule für dii (49. Bericht.) Mit wisset!' . 4 der djer Bibel. Wissenschaft des Judenj; und Geschichte Idee der religio: en Gemeinschaft im lies Lesebuch mitgeld Ludwig Strauß, nen geh. 5,50 RM.) der hier mit einem Kulturarbeit an das sebuch, dem noch ld Strauß aus dem zusammengestellt, viel Geschick sind en Fülle der Litern Ganzes für sich Leser* ansprechen“, gegebenen Literaturgelten „den großen in der Fülle des kontinuierlich geder al und Sendung' ihn beeinflussen Kalten soll, daß Setzung in deg Volkes besiegelt :s Buches wie jse. mit Absicht gaij: Bibel übersetzen glücklich (leide entiefe vortc.ilh: uch verdient reiferen Jugei und Schicksal ' eude der Anteil ngt. —s Ein Büc Dr. Davin Scho e Heft des ..Mi ine schlaglichtart I g e r s über „St n Scheinwissenschaft a n n schreibt,: i lg Holländers |r en Quellen sich lach dem Wend inschaft. -j— Ista S taatsangehörigke tenlosen-Problen e r führt die Dipl: ragen mit seinem ige Generation' Bubers Buch!. jehtwanger Frage der; eigenle < lforschung unter n Geist“, ■fern Geist das jüdis inanen wi eit wird, olfgang r Cahnnan da Hucl i Mai« _rÖtZ dforscliung. ‘ darf den Leser wenn er das Verdas nachbiblischc I eiligen Schrift hat, und sein .Schicksal ne Übersetzungsart m Sprachidiom der deren vielfache r) getroffen, wie alt konzipiert wurde, gelesen zu werden! jn<! eine vortreffliche Israels geben, wie es llnahme und zur Verp, das man weiter- Ö iberger, Aachen.' rgen", Jahrgang 8, ge Schau Friedeifzüge durch die liehe Rasseliteran Anschluß an das it Wilhelm Stapel ergebende Haltung :n und dem Vera j Freund b eit, um im nächsten zu erörtern. — ussion der Jugend- Aufsatz: „Bürger-' fort. — Im Rahmen Königtum Gottes“ in grundsätzlicher n jüdischen Haldem Titel: „Bibelt i n Buber „Erntums“. — Bertha nilienproblem, wie gelt, in denen das u s B a b bespricht , Eine deutsche Gegibt grundsätzliche „Alte und neue 77