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Der Orden Bne Briss · 1932-08-01 · Nr. 6 - August (8.1932) · p. Seite 78

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1932
Issue
Nr. 6 - August (8.1932)
Date
1932-08-01
Page
Seite 78 (sequence 10)
Language
German
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Hans i,ri*4*fianß. Lcssings U rltan.uhattttng. ■ 205 Srilrn. \ rrhip von Frli\ Mrinrr. mi Da«* \orlitpnub* W «*rk \<*r(1airkt *«*in kn auf Anrrsun^ ih»» Rrich»j>rä-Mh'nteu «*rfolf *«*lircitM>n. wobri ilini untrr 21 Milhrurrhorn erkannt worilrn i»l. Der k«'»or •lic»«'* anL**‘ror V(»llni und aim*p**mirn Burfh*» wiril -ii'li <h Rrri-rirhtrr an-rhlit’ßrn. denn «•• Indrlirt und nicht nur. »omlrru fc^clt und erfreut ihn. k dal» k«‘»»inp M»ine riprnllirht* Meinung in Fra ait-rhatiunp »«*1h»l »riitrn \erlraute^ieii V »rhwirpm hat. So konnte «■» kommen.- dal» »«■) K«iinrr M.'inev Irlniilind \\ irk«*|4die \n» l.r»»inp» (MMlaitkenu e|t »ei nicht eigentlich ein Ko'iuo.. ein Drnk»\»Irin crurM-fl/- \l und i'ipzig. stclmi einen) ten Frri-au— der Freizu* lenlliidi pri»t* in l-rteil der iiht'rznipt ihn i»t hckaiiur. eil der W elteunden \ eri»l die hc-ten rtralevi. ine ..Welt*". i hl ki*i»«vpatip» Werk dient •lein Nachwei*. da» \erhreit*te l rI«*iI nicht zu Keclit hc^teht. dal* mehr ein •:«,»rhb>»-**in*- s*v-l«'il de» Denken». dir*»«*** wvitk<*?*-inp \iele (»ed.mk* nwelt im panzen Sinne dieses Wortes, sich geschaffen und in allen Zeiten seines geistigen Ringens festgehalten halte. Zum Zwecke streng wissenschaftlicher Fundierung seiner Forschungsergebnisse führt der Verfasser seine Leser in nie Weltanschauungen ein. die in Leasings Gesichtskreis traten, und mit dene^i er sich auseinandersetzte. Alsdann wird pur krforschung der Gedankenwelt Leasings eine Interpretation seiner wichtigsten hierfür in Betracht kommenden Werke unter Anführung der bedeutendsten Stellen vorgenommeii. Das hat zur Folge, daß die Untersuchungen des Verfassers und seine .Forschungsresultate mit großer Schärfe und Klar* heit hernustreten und mit wachsendem Interesse verfolgt werden. Fs ist erstaunlich, wieviel Neues und Überraschendes der Leser hierbei erfahrt und für ein tiefere« Verständnis Lewings gewinnt. Mit diesem Werk erhält [die Lessinpforx lmup. die miin seit Jahrzehnten« für abgeschlossen und erschöpft hielt, einen neuen Ansporn und Auftrieb. Dr. II. hl ik l>4 m H."> jtjn i^< n Mf,\ l.it!n i mann \m 20. Juli l*b*2 bepim: der große Kiiu» rri»che ■seinen .«>>. Grburt»|ap. I» wunlen ihm. »i»clie Bideutunp rift-u i»h \ rnlh'iit«* teil. ><» ernannte ihn u. a. die Berliner \kadr l'ra»ident Brot. Max hiehermanH 12 Jahr« bi» nir knt /eiii »o iiberau- »e:rrn»reieh und l»«‘l wahrt bat. /u ihrem I brenprä-identeii^ *ler •»trat gratulierte »eine«! I hr«*nb:irger. aueb de pra»idcnt »amlte lo i/iicli gehaltene Gliirkwiin» Max I n befm.mil. »tel» »einer \rt getn u. I»*»en »einer au» innerem I rieben ge»ehal feilenden Bt weigeliefert, «lab trotz aller extreme der!mpre»»ioni»mu» lebendig i»t uiukhh’ibv Werk«* Max I.tfherittaim» .»iml Kulturgut der und werden noch »piite-rru’ t >e»eltleehteril I * I reudehereilell. Vber anclrder aut»trelo n«len. «>ft and« r» ge irteten (Jener.iltoitbat di«*»er Mri-t|*r lür^iiml I or g» Üfff et. in»be»ou- «brr durch die jint «li<‘ Jatu hundert w ende erfob t«v (»rtimlun*p dei Berli-ucr sc/e»»ion. *\nehjn d«*r,B« rlincq \kailcmi«* kan^ ui^lcr -einer Führung* die Jugend zu ihrem He bt: mancher b;-lu r v« eilig bekannte 1\iui»I!«t wurde hier ..entdeckt'*. t»rrade au» die»em t»rtuub* »ei an dain un»erer jiiili- •* h»-n Jugeudl>ucber« i =l4>27 J- Kauft manu. Iraikfnr! a. M.) erschienene au-ge/eichnt;ti> :*«*ich illn»tiiert«x »mithin \on Br. l-alliii r ..Max l.ichvrinaim” erinnerf. k» i»t hf-ontlei g« «ugiiet. der .1 iigt'itd \rt mul W.«*»«*n du'»er grolbui Kiin»tlerper»«>nii« hk«xit cin/uprägeii und »ich ait ihr /u erheben. J a e o b V 1 c ß n « r . B. \.-l. Jb r in \ oller dr—t’fl kl* — briliigeu Zlltjiir. al» deren nlrrrina’tidrr!»«• nd »ieb berliner Magi» Herr Reich— he. hat in zahl- Mei»t«*rw*«»rke K ieht nugjn v« ird. Die g.mzi'ii W dt 11» I >>i n ir mul /um 7". C.r hurt'tas J.i/i/n i.' / nhhi I luK.iii F ulil.i i^ftiiur ilrr. in O.iH'diklinl /.•.lilu n lu ii. il. r ^m.t \\ it/. t.ri-t mul 1 Ir i > f Ii i . u <i <1 N <■ u i' /n ijii.n haft« 1! r il < u t u u u j u f Ii u <■ f ä 1 I i u u a r“. kriiun '.litiuri Hruhtum an Forin.tali'ntrn r mu .In' kiin-i lul.1.1niilit a!» ko-tl>ar mul it rm[>tiiult-iu luUla fiit-taimiit <iin>r. al’u-n Krailkfurt l'atri/ii'rfamilif. ' limirli.ill« .rinrilidit.'mdu*!! mul alia«'i >rhaff*ii' i.ini -du k n I t n r nt i t t I «■ r t u in krit. ffi-itulf. kultiirput fn ianz mul -ar aila.(ujl ^aduliditunc vie"ili r/iiirlu-n. /wi'ifdln» andi i '[■atfii Xjrliv* *-it al« »«’rl^ollf Galu* 2»‘«diah/t uiclit 2i rail<’ irrir immer ..il a « 11.1 i t ir lialu ■n •teil Hanai«. ancen öliulidi r'r jiuli'di-n U‘iii-2ei«tict n >i'i|ie lalii^« er tleut«clif'r l ieh von einer 'terilen.. Norli! j.i nie hat eiii deutscher Autor Moliere. Beaumarchais. Rostaiul. die spanischen Dramatiker usiv» so kongenial —< nicht ..iilier-; «tzf. sondern naehgediehtet. endgültig deutsch-neugeformt i>ie Fulda. Auch als Epigrammatiker schuf er Bleibendes, rnsere Zeit ( herdauerndes! Nelien dem Künstler darf der Mensrh Ludwig Fulda in Ehren genannt werden. Seine ganze Lehenstätigkeit war die eines wahrhaft sozial empfindenden Dichters. . I,. G. | lir. Piofvssor Dr. David Simonxcn. r ficl>. 17. März 185.3. evst. 15. Juni iAEit dem Heimgang des Br. Simonsen von, der Danlark-Lnge hat ein Lehen geendet, das von unermüdltcher Arbeit mul reichem Segen ausgefüllt war. In dem Yefhlii ln uen <Tar der Gelehrte mul Philantrop harinonisdi vers eint. Er war eine der populärsten Persönlichkeiten Dänemarks mul zugleich interterritorialer Führer und Fürsprecher di s Judentum«. Als Sohn eines Großbankiers in Kopenhagen gehören, bezog er in den Jahren 1874 bis 1879 das* jüdischiheologisrhe Seminar zu Breslau. Nach Beendigung seiner Studien wurde Simonsen als Hilfsraldiiner nach Kopenhagen berufen lind nach dem Tode des Olierrahhiners Wolf im ' Jahre 1892 zu dessen Nachfolger ernannt. Im Jahre 1902 legte Simonsen sein Amt nieder, um sich ganz der Wissensihgft und der Wohlfahrt widmen zu können. Auf heiden Gebieten hat er Hervorragendes geleistet, «i * daß sein Name in dej sanzen jüdischen und nirhtjüdisrlten Melt bekannt wurde. Besonders groß sind seine \erdienste auf dem Gebiete der sozialen Fürsorge während der Kriegsjahre. Er war der Mittler zwi-ehen den jüdischen Hilfsorganisationen der Kon-, tineute sowie zwischen Angehörigen in den kriegführenden I.ändern. Kurz vor seinem Tode ist seine mit großer Liehe und fi'inem V erstäudnis zusammrngetragene. 45 000 Bände nebst HaiuLrhriften umfassende Privathiicherei an die Kgl. Bibliothek in Kopenhagen ühergegangen. Als geschlossenes Ganzes unter .dem Namen ..Bihliotlieea Simonseniaua" wird sie viel| zur Erhaltung der jüdischen Kultur in Dänemark beitragen. Cf’ Rr. Prof. Dr. Moritz Sohernhrim 60 Jahre. it Br. Prof.Sohernheim hat sich nelien seinen wissenschaftlichen Arbeiten in lebhaftester eise mit jüdischen Fragen beschäftigt. Die Kolonisation Pajästinas unter der Führung des. V ereins ..Esra“. die W issenschaft des Judentums, die 78

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