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Der Orden Bne Briss · 1932-08-01 · Nr. 6 - August (8.1932) · p. Seite 71

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1932
Issue
Nr. 6 - August (8.1932)
Date
1932-08-01
Page
Seite 71 (sequence 3)
Language
German
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Boden zu geben. Wenn man ihnen— unter Vermeidung der Felder gewi iser ostpreul isolier Siedhingsgescllsehof-- ten — außerdem von vornherein zweckmäßig gebaute Häuser, ausreichendes lebendes und totes Inventar mit* gibt, und wenn man weitem vor allem auf die vorteilhafteste Lage, was Änschlußliiiirn, Wegezustand im Winter und Frühling, Beteiligung an für den Absatz und für die standardmäßige Herstellung/'ler Produkte unerläßlichen genossensehaftlieien Institutionen (Zentrifuge usw.) b««- «lacht ist — dann wird, gli ube ich fest, an dem zur Verfügung' stellenden Me n s c h e n in a t e r i a I bestimmt der Plan nicht scieitern! Wer einen Teil unserer jüngeren, noch i n siedlungsfähigen Alter stehenden Mensellen in Deutschland aus vielen B«*isen und Besprechungen kennen gelernt hat, weiß, diiß wir «ehr viel prächtige Menschen haben, «lie ein wenn auch karges Leben in einer auf echtem jüdischen Gemeinals allerdi igs unerläßlicher A'tirbc.- schaftsgeist — nenn nicht Hofft ziehen «lingung — aufgebauten Siedlung der Ungewißheit, stehenden Mitt‘1 vle.rb.iete in e n t i e r e n A erantwortiingsg^fühlliuidmit grüfiilliehcr gewissenhaft dm chgefiihrter Sic lohen Zinsen < np-lit leilinial Siedler an den, verkaufte!^, oft gi.ng«$n, und wo seliweren 'Boden Mißverhältnis*« weit (Schulweg« Selmccfalls zur ungslosigkeit «les Großstadtlebcn* mr- Inshesoinlere gesunde und im jiidiseh-tratli^onellen Gefühl verjwurzelte ju ige Menseben; «lie heirati-n und —■ «lern Sinn ejngr wahren Ehe entsprechend - - auch Kinder haben wolldn, werden klar und «'iiergiscli hier ihre Mahl für «lie Siedlung treffen. Alter immer wieder miiß «las ein?; gesagt wer<len: Die Hegt enztheit der auidi im bgi Ein S«‘hritt Erinnerungen cn Goethe Aus Nietzsche. Auflösungssphär« «lef Städte Judentum bringen. Grund g<‘iiut: hier mit allen und I ij"e <1 es vorbereitete Pro jekt. Nichts hai -«"f heuer starken Sii'dhingsgedanh?n geschadet wie eine ganze ■ Keille dl «•s;ut sie ihiihsam , i‘tv hearlMMten sol te w i<‘ Abgesclmit der Kintlefl t Vcrzweilliiiig g« V , edes ]’, x p e r 1 iiig|it nii|t läiißcrstcm Sachkenntnis in vordenk so iingoeinige wenig«1, aller gute und dann solide finanziert " s«.li«le gebaute, imil eine Pan zeugen müssen. i k des S i e «1 1 für Schritt kh aufgehaiites jüdisches Siedhmg-w aber kann weit glückten hinaus len Fall zur Verfügung lu'lfcnd mitzuwiiken! und sein Schatten. Allznmenschliches 11. Morgenröte. S. 00 <tl. iker?“ — Saint-Beiive ht'1rt einiger Literaturen «las nicht klingen wolle: wer itschen Klassikern“ reden! J en. noch um weitere fiinfes doch fast, als oh man zu sein und als erlaubte brauch«*, um unversehens Der Wanderer I Menschlich 2. Abteilung.) Gibt <‘s „deutsche Klass merkt einmal, daß zu «1er W ort „Klassiker“ durchaus werde z. B. so leicht von „de — Was sagen unsere «leiitudien Bmdihäiuller dazu, welche auf dem Wege sind, «lie 50 «leutschen Klassiker, an die wir schon glauben sol zig zu vermehren? Scheint eben nur 30 Jahre lang tot Beute öffentlich dazulicgen plötzlich als Klassiker die T rompete «ler Auferstehung zu hören! Uml «lies in einer Zeit und unter einem Volke, wo,selbst von «len sechs großim Stammvätern der Literatur fünf unzweideutig veralten oder veraltC-t sind, ohne «laß diese Zeit ui*l dieses Volk sich gerade dessen zu schämen hätten! Denn jene sin«! vor «len Stärken dieser Zeit zurückgewichen'—• man iilu'rlege es sich uur mit aller Billigkeit! — Von Goethe, wie angedeutet, 'sehe ich ab, er gehört in eine höhere Gattung von Literaturen,;ils „National-Literaturen“ sind: deshalb steht er auch zu seiner Nation weder im Verhältnis «les Lebens noch «les Neuseins, noch des Veraltens. Nur für wenige 1 iat er gelebt lind lebt er noch: für die meisten ist er i iclits als eine Fanfare «ler Eitelkeit, welche man von Zeil zu Zeit über die deutsche tnora.lisejteu ■ mul schlecht .iiitl nicht' ihnen ii I.aniles eihein von «l«‘r Aiißcni| den Minuten des lebt wiirdtn. Lieber leispielhafl wirkende Siedlüngen als überstürzt« uml midi«1 ganz h«‘stii um t zusammen!) rechen r g e «I :rn igi vO| Grenz«1 hilllühcrhl äst. Goi-tli«1.« ni -h; nur «‘in guter und großer Mensch, sniulerii eine Ku.tur, Goethe ,ist in «ler Gi'schichtr w«‘r wäre i TO Jahre zjiiin B« 1 Trifft diese Kfiti «ler D« Die folgende Kr Die Faiist-Idg ulsehen ein Zwi*c ispiel urh /irr Jahrzehnte zv? ispielein i nicht «Ti :nneruns wbif scher. führt und aller vier nicht mit r1 nicht! Oluke Beihilfe .des «ler große Gelehr e nicht unglücklich ger nicht: Fakiiltä;en ist «hrr Ubeltiter. Das kann doch echten Dingen ziigegan::e|i seiii?- Nein, gewiß eihhaf ti hon Teufels hätte es;:ustaii«M! gebracht. 1— Sollte Ei me rnstanile. in der.jdeufsi^ies Politik «ler letzten Stiicg Goethe , aufzuzeigeti! die anschließenden in D« utscliland so lg«1!!, in lie mit ünd und ) rk in s Siedlmi über «len engen ^.r«‘is «ler lamit B«1- Seg«‘ii fii r «las in tler Z«‘r!i«‘tzrings- und Unfall ein ii rr neu < lüde zu t«imir#. zugrunde ein Pferd andere kenn, ericlrtverständig II •utschland zentrmHe d«iutsche f r unseien O r d e n . materiell«1!! Mitteln olitie Folgeif: h ifier lielpnung tu lesen; kleine Nähterin wird verein großer Gelehrter dies wirklich «ler größte deutsch« Jitrtfgiscjie Ceilanke“ sein, wie man u iter Deutschen sjjjgen hört: .— Für Goethe war abe/'s lieh diesejr Ged. nike noch zu fürchterlich — sein milde Herz kofcuite niclit umhin, die kleine Nähterin, „ilie gute SetdeJ die. * w' einmal sich vergessen“, nach ihrem unfreiwillig« iJlj'Tode jin die Nähe der Heiligen zu -ersetzend ja, selbst «lenL großen Gelehrten brachte er, durch gineii Pisten, def d«tm Teufel im entscheidend«1!! Augenblick gespielt wird, noch zur rechten Zeit in den Hinime, ihn. itll^n guten Menschen mit dem ,.dtinkl«lnj Drange-' sich «lie Liidiendeu wieder, das eigentlich Tragis«"lie s«i seine gewesen. : —«1 tu tim Himmel finden GoRlIie sagt einmal, für jKatur zu konziliant « 71

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