Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1932
- Issue
- Nr. 5 - Juni (6.1932)
- Date
- 1932-06-01
- Page
- Seite 61 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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I Goethe-Worte und ^Erinnerungen Wenn der Mensch. Ikei ich ver a^szugleichendein inneren Widerstreit, sich gegen! das Ende d ss Lehens einigermaßen, schmeicheln darf, daß ler den;n, an legen ist. nicht ganz mißfallen habe Gewinn, den er vom Leben erwarten kann An J. Großh. u. die Größter: ogin Weimar. 1. 1. 1825, Was den Menschen auf lirj endeii|v Vieise aus der MengJ hervorhebt, gereicht immer |zu seinei^i Vorteil, wird er aucl( deren Beifall alles ge-j so ist dies der größte. dadurch in eine neue Mcilg« versenkt, worin er wieder schwimmen und waten muß. 1 Ehrenzeichen gereichen cigentlieh nur zu gesteigerten Mülls« und andern. Glück wüikschen fort, wenn es gut geht, als eip zu betrachten ist. j An Zpfter. „Juden uii«l Heiden Schwärmer. Christ uml Heide scher Bart. Mit den Christen <* in» Feuer! singt ein tii zum Spott! Welcher iM (Irr siud diese Narren in deinen vorbei.“ ligkeitj'ii. wozu mau aber sieh darf, weil das Leben immertets kampfeiid-üherwindendes I; 26. 1. J829. hinaus! so duldet der christliche verflucht! murmelt ein jiidiln SpiCß und mit dem Juden 'kisc|li4s Kind Juden und Christen Kliig-»pe? Entscheide! Aber; Palast, Gottheit, so geh ich: Goetfie in, 'Ghetto. ..Der Eindruck, ■ den! ich Vaterstadt empfing, war piir früljer Jugend in meiner e n mehr erschreckender. Die Gestalten der engen und j linst« rn Judenstadt waren mir gar sehr befremdliche und ijnveii ländliche Erscheinungen, diel meine Phantasie beschäftigen, und ich konnte gar nicht he, greifen, wie dieses Volk iilas merkwürdigste Buch der Welt aus sich heraus geschrielien meiner frühen Jugend ah Ah regte, war mehr Scheu vor «le n Rätselhaften, vor dem Unschönen. Meine Veraehti ng, war mehr der Reflex «ler i Männer und Frauen. Erst spi tat. Was sich allerdings in1, scheu gegen die Juden in piir: feinfühlige Männer diese) sich Achtung zu der Bei,'und rung, die ich für das hilicl schöpferische Volk liege, uiid Liebeslied gesungen hat.' Brüder denkt in dies Logenangel, öriglp Berufen stellungslos ist Brudci St: für den Dichter, der «las hohe1 Briefe an den Ö. E>. B. schweren Zeiten daran, daß und deren Kinder aus allen mit allerbester Ausbildung Sie zunächst zu berücksichtigen V Zentrale für jüdische! Adoptionsrermittlung, Jüd 8; Mai d. J. in Münster/ «lem verschiedene jüdische die Regierung in Münster treten .waren. Die Vorsitzende, Frau spräche, daß die ■ Zentrale hinaus oft eher eine solche Pflege stellen wesen sei, lieber in die Obhut jüdiscE gesteller.ucsen und jüdische 4r Frauenbund e. V. hielt am i'rsll . einen Schulungstag ab, hei Organisationen, Gemeinden, sowie jikI der kathol. Frauenbund ver- Samuel, betonte in ihrer Anübir ihre Vermittluugstätigkeit für P f lege wesen als für , veil man jüdische Säuglinge Anstalten gebe. Die weiteren Verhandlungen ergaben Eiligkeit über die; Gefahr für die Kinder, wenn ihnen Ellen vieles nicht versagen können, was ihren wirtschaftlichen In diesem Sinne forderten iFrl Verhältnissen nicht entspricht. Bertha Pappenheim und Dr. Krön heim von Eltern und Kindern tjrn Mut z u r A r m u t. Frl. Pappenhcini spraih -über den .neuen Arbeitskreis für Gefährdclenfiirsorge, dessen Träger |<lie Her ßündeseinrichlungen: Heim des Jüdischen Frauenbundes Neu-lsenhurg; Zentralstelle für jiid. Pllegestellenweisen und jüd. Adopliontvcrmittlung. Ellicrfeld; Nachgehemle Fürsorge, 'Frankfurt/ Main und Kommission ’ür Frauensehutz und Bahnhofshilfe, Berlin sind. Die Auslührungen hjuterließen einen tiefen Ein<lnick. ln der aui n iehsten Morgen nochmals stattlindenden Zusammenkunft «lei vier Träger de* Arbeitskreises wurden Richtlinien vorgelej't und angeuiomi len. Tätige Hilfe! An a Aus dem Schreiben ei kreisen geben wir die le, die es anb nes jungen, Mäh i folgenden Zeil?, eht. dtens aus Logen- •n wieder: Ich bin technische Assistentin, hpbe mein Staatsexamen mit / bestanden, habe von meiner halbjährige), Volontärzeit sehr gute Zeugnisse, aber leid er keinerlei Auss, cht auf Anstellung. Seit Oktober gebe ich mit die erdenklichste Mühe, in rpeiner — allerdings nationalsozialistisch. gesinnten Va lerstadf unentgeltlich zu volontieren, auch dies ohne, Erfolg. Auf ein Gesuch, im Laboratorium des sjäd\. Schlachthofes un entgeltlich zu volontieren, erhielt ich folgende Antwort: Die öchlachthofdirektion hätte gegen ein Volontier, tn im Schlachthofs Laboratorium nichts einzuwenden, zumal es d trt Arbeit genug , Stadt hat sich aber leider nicht entschließen , aus grundsätzlichen Ec wäg , gibt. „Der Rat der können, vermutlich un geh, Ihrem Gesuche stattzugeben Daß solche Erfahrungen i eprimieten, ja fa, t mutlos stimmen, Dazu kommt, daß eine Anstellung e unfreiwillige Araus der Übung, kann. * ist wohl verständlich. — immer schwieriger wird, je länger eine sold, beitspause ist. Auch kommt man natürlich wenn man seine Kenntnisse nicht verwerten Im Anschluß hieran u», gebeten, sich der schwebt tung der von ihnbn vo, wußt zu werden. Der Jüdische Arbeitgeber! ie sich wohl zu regen pflegte,! eil umgebenden christlichen! er, als ich viele geisthegabte. nmes kennen lernte, gesellte 'erden die jüdisch ert Gegenwart '/jzuneh menden Brief schließt en Arbeitgeber buch in der Riehlinstellungen bemit den Worten: Berücksid tigt auch die ji ’dische Jugend! Aus Amerika ,^B'nni B’ritli \higazine“, Felm; ar März 19.12. Durch die .vorliegende Xuriiiner unseres Ordens-1 roter Fallen oi gans zieht sieh wi<; « .amerikanischen Brüder um das Schioksa|l Juden. Der nichtjiulisclic Journalist Paassen versuchte dtn Naziführer ii^ fragen. „Eilt Interview für irgendeine Zeitung kostet tausend Dollar1 Sekretär. „Schön,“ entgegnefe van Pa seine beste Millionärspos? a'nuahni, „waitn sprechen?“ Antwort: „Sie brauchen Hei|: persönlich zu selten. Lassen verlässigen Scheck und schiften Ihnen «len Aufsatz innerhalb einer Woche zu. \ an Paassen unterhielt sf offenbarte: „Die Juden, v Ihr«' «lie Sorge der der deutschen ’ierre van Berlin auszuaoierikanische antwortete ihm der ssen, indem er kaiin ich ihn rn Hitler nicht nur Ihren zuliier, mul wir?ue uns A«1 resse erkürpert durch waren für den Yprsailler Vertrag verantwortlich; die Juden, aus demselben Grunde, verursacht Revolution. Die Juden hetzten die Buren auf. Die Juden stellten \\ allstreet und der Sowjetunion her, schüttelte «len Kopf. „Sind Sie etwa ei der Juden? Dantf fliegen Sie un Xu hinaus!“ Der holländische Journalist knüpft daran die Bemerkung: eh mit dem Sekretär, der ihm Lord Melchett, ■n die russische gegen England die Verbindungdinic zwischen Van- Paassen ri Beauftragter 61