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Der Orden Bne Briss · 1932-04-01 · Nr. 3 - April (4.1932) · p. Seite 33

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1932
Issue
Nr. 3 - April (4.1932)
Date
1932-04-01
Page
Seite 33 (sequence 9)
Language
German
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die englische Staatsangehörigkeit erwarl>, obwohl er jini englischen Heere de(i Weltkrieg mitmachte und Zivei englische Kriegsauszeichnungen davontrug, schrieb er sich doeli in alle Liisten ein: „Aus Wien.” Gewissermaßen als „letzten Willen” bat er seinen Freund, das Folgende Bekenntnis;zu veröffentlichen: „Ich löste mich vom jüdischen VcdHc los, als ich Sünden tat. Icl\ wünsche noch einmal als Jude angesehen zu werden. Dies soll man in allei Liehe lesen.“ Der Aufsatz eignet sich als Vortrag in der Loge. Frau Israel Davidson erzählt über die Falaschas, von denen ein Abgesandter (Taniaarat Emanuel) jüngst in Amerika Spenden für das jüdische Schulwerk .; in Abessinien sammelte. Dieser junge, in Florenz aungebildete Rabbiner fand -- als vermeintlicher „Neger” — in New York kein Unterkommen im Hotel, bis ihm der Jüdische Vereiri junger Männer“ bereitwillig Aufnahme gewährte.! Ob seine Werbung Erfolg haben wird? — ■ Die vorliegenden Nummern sprechen statt der früheren Millionenspenden nur von bescheidenen Tausenden. New York braucht 1 zur Erhaltung seiner kulturellen und sozialen Einrichtungen 5*4 Millionen - Dollars, welche 2500 freiwillige Werber aufzubringen sich erboten haben. Am , schlimmsten sind von der Wirtschaftskatastrophe die Anstalten für Unterricht und Erziehung betroffen: sie mußten ihren Haushalt um 25% kürzen; seit Monaten haben die Lehrer ihre Gehälter nicht bekommen! > Dennoch pulsiert das jüdische Lehen weiter. Logen werden neu installiert, Logen verzeichnen Neuaufnahmen, nicht mehr Rieseneinführungen von tausend Brüdern auf einmal, sondern nur zehn bis zwanzig. Die Ordcnsleitung : bat zwecks (‘inen „MitgliedschafI »direkt » i! i c li a r d E. Gut stadt zu . diesem Zwecke' bereist, gan) warb er 26 neue Mitglieder, er die Präsidenten und .'anderen F Logen um sich und Uefsprae i mit ihnen die für Mitglicderwerbung und Zielerw breitung unserer Ord snsidea' c, haben Brüder den Rundfunk zur Verfügung; Br. Rabbiner wöchentlich'in der ,\l agnin in Los Argelea sj»rieht al „Jüdischen Stunde“ Geschichte und Literatur. sehen Feiertage und Es scheint, daß der „Jüdischen Weltkongresses' stalt gewinnen wird. Ein organ meint, die In itiative müsse vom Ofden I in der ganzen! Welt \ Gewinntng neier Brüder in <|er Perton des Bry augestellI, der die Union In Gra ld Rapids (Micln- In Chicago scharte iihrer der dortigen ellertmg. Zur /Vcrdie amerikanischen über r’hemata Millione i von Hörern wur den über den Talmud, Rabbi Akibi, Rasch iy die jiidi- Organi sationen t besprochene durch Aufsatz die Progrjnnmptinklc sie vor das Plenum gelangen. Ab der Aufsatz eine Stadt in Mittel urg, He Teil def jüdischen Intelligenz, Persönlichkeiten, die auf den verschiedensten Gebieten eine f ihrende Rolle spielen. In kleineh Konferenzen zu besprechen, ehe Tagungsort schlägt curopa vor: Bresjau, Preßb „Je kleiner die Stadt ist, desto ersp Kongreß wirken Lesenswert — a Aufsatz „Genie und Rabbiner J a je o b S Br. Dr. Eugen ) 1 b e , Montefio Briefe an den O. B. B. Hilfe' Wir gehen Kenntnis von den Bemühungen zur Linderung der Not im Ordenskreise. Die Vorsitzende der Zentrale der Kpmmissiolien für Schwesteruheratung, Schwester Martha Schlesinger, Frankfurt a. M„ sendet üns folgende Zuschrift: ji . Im Laufe der letzten'Monate hat sicli'die Zahl der Logenschwestern, denen die Zentrale raten und helfen konnte, außerordentlich vermehrt. Es waren allein im Januar 97 derartige Fälle, von denen wir wohl sagen können, daß wir versucht haben, Unseren Schwestern die richtigen Wege zu zeigen, auf denen für sie und ihre Kinder vielleicht noch eine Existenzmöglichkeit he'sfehf. Wir glauheu. daß wir!dadurch den Logengedanken gefördert und auch eine größere Anzahl von Logen durch unsere Mithilfe entlastet haben; Wir machen auf das Erscheinen der nächsten ..Logenschwester“ aufmerksam. Sie wird eine Tabelle solcher Erwerbsmöglichkeiten bringen, die für jüngere und ältere Logenschwestern, mit längerer oder kürzerer Berufsausbildung, einen einigermaßen ausreichenden Verdienst versprechen. Im letzten Geschäft fernher 1931 gtelangfe an uns. In 233 Fällen Fällen um ungelernte Zentrale sehr Eingehen hingen, was aujeh als hörigen bezeichnet w die Zentrale leider n gerecht werden. Sie sehen Frauenlogen waren 7 Fälle getätigt doch handelt es sich i lungen. Mit den tsch«' die Zentrale ebenfalls Bewerberinnen in Verl Wir waren dauern i gleichmäßiger Erscheinen der „Loge Rundschreiben erleid t< sehen, daß mi n auch mehr unterstützt. Mit anwälten, Ärzten ließe geutöchtern e'möglich und sehr bescheiden«! fähig ^ind und Arbeit höchst s Richtlinien aus der jüdischen belehrt ungern zu einem solchen Kongreß B. auf gehen, denn den 'Orden ist erbreit :t und u nfaßt einen großen idelberg | oder Graz, rießiieher wird det ich als| Vortrag geeignet — i<st ein Judentum” vin dem! geistvollen M i n k i n. ra-I,oge| (Berlin). für bat sjahr vom l.Oktpl 1677 Anfragen handelte es sich Berufe. Ferner <1 mit. Pensionspekuniäre Hilfe :rden kann. Für icht den gewiins sich nunmeht Verbindung gc < worden, in fast allen Fällen choslowakischen wegen Unterblri bindung gesetzt, d bestrebt, alle heratizuziehen, ’ uschwester“ wie ert wurde. Es ’ in Brüderkr.eisen. Hilfe von Gesdi n sich manche en, die mit voi): d Ansprüchen, Leistungen erz Plan eines Orden Gein unserm Ordens- »er 1930 bis30.Sep und ^Stellenangebote um gelernte, in 13( beschäftigte sich di« und Züpmervermitt unsere Logenange das Ausland könnt« diten Anforderunger auch mit den engli setzt. In Frankr'eicl ien 2, in Holland 2 um unbezahlte Ste| Badeplätzen hat siel ngung berufstätiger Schwestelrnvereine^ zu as sowohl durch da i auch durch besonder!: äre dringend zu wün diese Bestrebungen äftsinhabern, Rechts knstelluuge l von Lo zügliche ■ Ausbildung bestimmt kqnkurrenz' i “len könnten. 3:\

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