Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1932
- Issue
- Nr. 1 - Januar (1.1932)
- Date
- 1932-01-01
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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einen Roman aus der Moses Mendelssohn-Zeit, einen Spinoza-Roman geschrieben und Spinozas Werke lierausgcgeben; er hat gegen Billroths und Wagners antisemitiselie Äußerungen polemisiert oder polemisieren wollen uijd eine apologetische Schrift „Zur Genesis \on Lessings ,Nathan4 44 verfallt. Aber er hat auch gleieherinaflen als Deutscher gefühlt und gewirkt. Seine Tciliischaftshewegung führte ihn auf zerschlug ihm seine theologisch- Kr war schon dt^rcli seine liindutscher Scholle tuul deutschem Volkstum nahe und v|urde durch seiny „S c h w arzw ä 1 d e r 1) oV f g e s <j h i c h t e n44 einf Art Klassiker dieses (teures. Kr ggb den «Icutscheij \ olkska'lender nähme an der Bursch« den Hohcnasperg und rahhinisehc Karriere, liehe Abstammung de Er. Julius Goldschmidt-Frankfurt o. M. ' ln memorandiim — gest. 5. Januar 1932. Die w. Frankfurt-Loge hat einen schweren A erlust. zu heklagen. Einer ihrer Gründer, ein seltener Ben Briss. der die Grundsätze des Ordens pflegte, lehte und zu verbreiten sich bemühte, ist mit Br. Julius Goldsehniidt dahingegaugen. Welche Fülle von Ämtern bekleidete Br. Goldsehniidt und nicht etwa nur nominell, sondern unterschiedslos mit. Eifer und Sachkenntnis, obwohl er bis zuletzt in der von ihm geführten international angesehenen Firma J. & S. Goidschmidt rastlos von früh bis spät tätig war. Er lichte sein Judentum; aus ihm floli auch seine Liehe zum Orden Buc Briss. Trotz seiner hohen sozialen Stellung, seines starken Einflusses allenthalben und seines überragenden Rufes hlieb Br. Goldschmidt allezeit und jedem gegenüber Von einfacher und zugleich vornehmer Denkweise, von Bescheidenheit und Menschenfreundlichkeit. Was er an Werken der Wohlfahrt geleistet, geschaffen uni erhalten, was et an persönlicher Güte durch Wort und Tat vielen Armen und Bedrückten war, braucht nicht im einzelnen aufgezählt zu werden. Es würde seinem Wesen widersprechen. Ein ganzer Jude, treu den heiligen Lehren und Traditionen, dabei mitten in der Gegenwart jnit aufgeschlossenem Blick stehend — das w-ar Julius Goldschmidt. Sein Andenken wird zum Segen gereichen. Br. S. L. Kurze Übersicht. In welchem Maße ip Europa wieder ipittrlalterliehr Zustände einzureißen beginnen, zeigt ein Antrag verschiedener Abgeordneter im r u nt ä n i s c h e n Parlament, sämtliche rumänischen Juden zu Vertreiben. | 6 Das höchste Gericht der Tschechoslowakei sprach den RaubmördjeV und ehemaligen’ Korporal Karl Rorak, der unter patriotischer Bemäntelung sieben Juden herauhte, dann erschießen und vergraben |ieß, endgültig frei. , Der preußische Landesverband jüdischer Gemeinden und der Reichsbund füt jüdische Siedlung hielten Beratungen ab, um zu prüfen, inwieweit jüdische. Erwerbslose im Rahmen der von der Reichsregierung geplanten nebenberuflichen landwirtschaftliche^ Siedlungen untergebracht werden könnten; es wurde ein jkufruf an die jüdischen'Siedlunginteressenten erlassen. j „Der Gevatters» laim“ Königin AugUsta mul Kriege 11170/71. in einer eigenen rü Und das K ti.-mus war ihm seinem Sarge44, hringens sah e stürzen. Seim; Ausruf: „Unison lieh-jüdisches \\ hctrofl'en, m i t denken erneuert!. Kr ju Begleiter des »eite dem notig« Sehrift „\\ ieder Das leraus. Kr dmis? Der neu eins« tzende Antisemilaeli eigenem Bekenntnis „derj'Nagel zu ollciis mul Vollns zusammen. .«hei Beste seines \Y Ende seines 1/ tragische Enttäuschung iniiii(|et in den gel«*ht und gestrebt!' i|»t und Seliieksälshdd, dawir heut lietrolfeu in dankhar-schmerzl Auf drin Griindung in Berlin hielt «(er pro eine vielbeachtet«! Rede, und soziale Opfeibereitserwachende antisfmitisc rer Zeit bezeichn rte. ‘ ar \ orles'er der Kronprinzen im w(»iin<‘ijcn KlsaU unser44«. Kill nienselichctrj Gclahend der ..Jüd i ßisclie Staatssek in der er die jiidi < liaft als vorhildli pe Strömung als I. Der hekannlte am v i ii s o n , eine Kap rechts, der vor JSliren Kellogg-Pakt, entwarf. Vorträgen für intematio Die kürzlich veröff« jetrepuhlikrn zeigen eil eine Konsolidierung de wirtschaftlichen erikaniseh-jüdisehc Jurisl . izität auf dein Gebiete «las Kriegsächtung unanifesjt h-gab sich nach England, iah- Verständigung zu w h Einfang der von . udru ist von 4530'ha im Jahr« 1031 gestiegen. Die jii|di Denkschrift des picdliiii hezoichnet. In den ö s t «• r r e. i umfassende, öffe ltliclie ganda eingesetzt, unter schwer leideii;'iij verscl minister mn behördlich« i sehen •etär sehe \\ und ine De. i ch Sclia Altershilfe441 A h e gg < hltä\igkeit ie w i«-dernde unseutlichte amtliehc erfreuliches A umfangreichen S i i d I u n g e n hauten Landfläc 1925 auf über sehen Dorfsowje kommissars als lic 1 )0 Das j ü «1 i s Breslau wurde seliaft. Kunst uii f pre c h vom «I Volk ,1 Das Breslau >r Laim gerirht erließ eine Verfüge öffentlich guten Si | t iircheii den von Nation k o t t jüdischer sprechend und letzend41. « es Salömon Völkerden sog. im dort in i rken. Statisti i-w ach jüdischen in 'der hi die(‘ 000 ts wer«: Musterw i'.hische ii Pro» iuzstädt« ii hat fine und rege antijüd sehe Boyktfftpropa der die jüdischen Gesell« ftsinhaher hjiedenen Eingabe! i wurde per Justizs Einschreiten gdieten f o r in - R e a I g y m n als i u ul in ußisehen Ministerium fi r Wissen; ihildung öffentlidi anerkannt. Isoziali sten hetriehenen Gesell ifte. - als ,j«Ien Apstand im poli 1 ii der Berliner Nationalgalerie wurde die dcnkaiisstclliiiig für «lei Maler L c 8 s «* r IJ r y ei verstorbenen Me stets rrrf etwa 160 Gemälde des Am 20. De tendier (lagen der heryorrage steiler^ E d .w a rl «1 Br Georg Brandes. starb im 91. 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