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Der Orden Bne Briss · 1931-12-01 · Nr. 11 - Dezember · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1931
Issue
Nr. 11 - Dezember
Date
1931-12-01
Page
[Seite] (sequence 10)
Language
German
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Hth Wissenschaftlich ist auch m t dem bachs das Entscheidende über das gesagt Aber kann ps überhaupt gesagt stimmen Goethe zu, der ja luch vi zitiert wird: -Gerade das rät leihaft 1.' Anmut gibt den wenigen Blättern tümlichkeit.; Für das von einer schönen wehte Buch gebührt dem Verfass er au Ebenso dem Verlag für die würdige Werke Carlcelicd nicht erden? Wir Verfasser nauflösliche und Eigen- Begeistt r fri< h ung durchtiger Dank, Ausstattung. E. I.o. »Der Untergang des Judentums« von Literatur und Politik. Wien . Verlag für Otto Heller. 'Berlin. In Sowjetrußland, dem Lande des st zialistischen Rußland, e brden. Sit u erden, lic so/.iu Aufbaues, dem sechsten Teile der Erde, mit all deh Fragen des sozialistischen A der damit einhergehenden ungeheuren Umwälzung, die Judenfrage ln zwingendes Staatsproblem gew Gesellschafts wegen gelöst könnte keine andere sein" a mar \is tisch-len in i»ti »che. In Rußland gibt rke weder national, noch reli noch in irgendeinem anderen möglich geworden? Wie kann Jahre schwärende Wunde ge dort, wo der furchtbarste I)r lastet hat? Das erste tind einzige Sprache, das umfassendste A außerordentlicher Weise alles Iheoretische. Amtliche bringt, was geschieht und weiter im ine Judenfrage mehr, noch w Sinne! eine über teilt werd i|ck auf dt Werk i lfklärung Sachliche, was da g|tan wurde. •Tusso der — drei Millionen Juden angehend. Buche von Otto Heller vor. Dinge liegt. li;gt in dem Otto Helle: hat selbst au Ort und Stelle Studien gemacht. Mi^ Rücksicht auf diese Eigenstüdien ist der Wert des die Kenntnis des Problems nicht hoch die schätzen. « Otto Heller gibt Jüdische Politiker und auch t.ndete kön Buche nicht mehr vorübergehen! Wie kommt Heller zu dem Titel .Untergang des Judentums T Es. scheint doc Heller hat in der ersten Ganze der Judenfrage von im marxistischen Sinne untersucht, zum letzten Mal taucht Ahasver Jude. Sein Weg durch die Jahrtausende Heller — beendet, seine Aufgabe erfüllt letzte Etappe für das judentim des W brochen. Ohne Einwanderung aus den keine Rettung mehr. Ini.Ostpn ist aber käste von iht]cm Erbe erlöst Abfall. Mischehen, Ausfall de ■ Geburten tum zur vollständigen Auflösung, zumal giöse schon vielfach aufgelöst ist. Sie ist zuhalten, weder durch ZiotJ noch du ist zugleich fbaues und allgemeinen aktuelles, mußte von )ie Lösung tische, die h ■ endgülti; Hälfte des Anfang bis >-N auf, i rtschaftlich. ie ist dies '.weitaus'* nd n? Gerade Juden gedeutscher j;ibt, das in Statistisil!*-. Buches für gi :nug einzu- historische Lösung, t en an dem gerettet! Inches das zum Ende <ieh einmal, der ewige — ist nach Es ist die efctens ange- Osten ist die Juden- 1m Westen bringen Mittel und ist nicht zu bek agen konstatierend Heller entwickelt nämliclj. Juden, wie auch die jüdische! Religion erscheinungen ursprünglich notwendiger lich-historischer Gegebenheiten sind und das Judendas Relinieht auftch andere sondern nur zi? daß die rtur Begleitwirtschaftwaren und mit dem Verschwinden der wirschaftlichen Bedingungen,] die aus ihnen eine Religions- und soziale Kaste machen, als Juden verschwinden werden. Die Untersuchung der jüdischen Geschichte, der Entstehung der Juden, der jüdischen Religion, der Nation und der Nationalität, ist mit den Mitteln des marxistischen historischen Materialismus vorgenommen. Neuartig auf diesem Gebiete, konstruktiv ..., aber hier wird der Autor Widerspruch erfahren und erfahren müssen. Das Kapitel über »die jüdische Religion« wird selbst von Marxisten nicht so hingenommen werden. Der Reichtum des Buches ist bedeutend, wie ja auch die Judenfrage bedeutungsvoll ist. . Es ist kein Zweifel, das Buch in seinemJ ganzen Wesen, wird von jedem ernsten Juden ernst genommen werden müssen. Je nach dem Standpunkte, wird man sich da einstellen wollen. Die Logen werden die Aufgabe haben, sieh mit dein Buche auseinunderzusotzen. geht es doch ihre Arbeit an. Es erscheint mir, bei der ganzen Lage der mitten im Kapitalismus cingeschlossenen Welt, als eine der wichtigsten Erscheinungen zur Judenfrage. Es wird noch inehr darüber zu sagen sein. Sigmund Reis. Claude G. Montefiore: Umrisse des liberalen Judentums. . (,r. ()kt. XI^ 305 St. bröselt, j RM 6.—, Ganzleinen RM 7.6». Gust.' Engel Verlag, Leipzig. - Das bei der 1. und 2. Auflage mit großer Begeisterung aufgenommene »Bekenntnisbuch- Montefiores liegt in deutscher Uebersetzung vor. Mit diesem Werke wollte der bekannte liberale Führer - die liberal denkenden Lehrer und Eltern bei der religiösen Erziehung der Kinder unterstützen. Vor allem kam ps ihm darauf üu, den weitverbreiteten Irrtum zu beseitigen, als sei das liberale Judentum durch eine Art Subtraktion vom Konservativen entstanden, und den Nachweis zu erbringen, daß auch das liberale Judentum ein organisches Gebilde ist mit einem positiven Inhalt und mit positiven Lehren; es ist keine Bequemlichkeitsreligion, sondern eine Religion, die Tatkraft. Beharrlichkeit, Selbstverleugnung, Selbstzucht enthält und Verlangt. (S. 179, 211, 253 u. a. m.). j Von ausgesprochen liberalem Standpunkt be-’ handelt Montefiore in 23 Kapiteln fragen und Probleme. die die höhere Gedankenwplt beschäftigen: wie den Gottesglauben, das LTebel ln der Welt und die Willensfreiheit des Menscheh, diel biblischen Wunder, das Verhältnis Gottes zum Menschen, Gebet und Gottesdienst, die Sünde und ihren | Ursprung, Lohn und. Strafe, Reue und Vergebung, die Unsterblichkeit, die Mission Israels, die Inspiration der Propheten. Die weiteren Kapitel handeln vom Gewissen und der Bibel, von den Gesetzen des Pentateuchs, von den Speisegesetzen, über deren Aufrechterhaltu'ng Montefiore im Zweifel zu sein scheint, von dem 'Sabbath und den Festtagen, deren Beobachtung durch synagogale und häusliche Feiern er lebhaft wünscht, von prophetischem Judentum und liberalem Judentum und sozialen Problemen. Ein besonderes Kapitel - wird dem konservativen und liberalen Judentum gewidmet. Hjer wird auf die - 178 — . i

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