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Der Orden Bne Briss · 1931-11-01 · Nr. 10 - November · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1931
Issue
Nr. 10 - November
Date
1931-11-01
Page
[Seite] (sequence 18)
Language
German
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Dr. Bernhard Hoff: Meilenst-ein, Kedem-Verlag. I. Folge. Schriften zur Diskussion des Zion Ismus, hierausg. von der jüd. akademisch-techniscl eri Verbindung Barissia, Prag 1931. ’ , Nr. 3. Dr. W. .Kohner, Karlsbad: Zur Einführung in den Zionismus (12 Briefe). Nr. 4. Dr. Felix Weltsch: Antisemitismus als Völkerhysterie. Nr. 5. Parteien und Strömungen im Ziorismus in Selbstdarstellungen. Freunde und Gegner des Zionismus we den aus diesen Schriften viel lernen und der Herausgeberin, bzw. dem Spiritus rector, Br. Kohner, für diese wertvollen. Gaben Dank wissen. In Nr. 5 bat der Leser die Möglichkeit, die Meinungen der Führer der Hauptrichtungen im Zionismus kennen/ulernen. In \r. 5 (12. Brief,.Seite 71) wäre noch die Schrift von Alfred Wiener: Juden und Araber in ’alästina zu erwähnen. Hans J. Salomon: Jesus als jüdischer Prophet. Berlin. April 1931. Buchhandlung Kedem. Ein sehr lesenswerter Vorträg, der ir vielem den Forschungen Klausners folgt, auch das neuest" Referat des Prof. Lietzmann "zitiert, nach welchem nur Pilatus Jesus zum Tode verurteilt hat keineswegs aber ein jüdisches ' S\ nhedrion. Rabb. Dr. Salomon Breuer: Belehn.ng und Mahnung. Predigten zum 2. Buch Mos. aus den nachgelassenen Schritten des bekannten orthodoxen Rabbiners. \ erlag J. Kauffmann-Frankfurt a. M- Sicherlich haben diese Predigten, die e ne Fülle \on Midraschim verwerten, auf die Znhöret gut gewirkt und werden jet/t als Buch dem orthodoxen I.o- «er manches bieten. I' red W e s t p li a I : Gemarterten-.“' in die Kulturwelt. Briefe deutscher Söhnt Hölle der Fremdenlegion.. Otto Schramiu- Preis kart. M. .2.30. Leinlxl. M. 3.75. Dieses Buch enthält eine erschütternde lung der körperlichen und seelischen I.eidt deutscher Sühne in Frankreichs Fremtj Darum sollen alle \ äter und Mütter, alle alle Politiker, insbesondere aber alle deutsch1 linge von IH Jahren an es lesen, um den französischer Werber nicht zu folgen. c li r e i e aus der Stuttgart. Darsteln junger enlegion. Erzieher, en Jiingockrufen $ 218. Sinn und Problematik d 2 s Abtreib in ngs Paragraphen. llerausg von der Arbeitsgemeinschaft für Volksgesunduni:. Preis M. 0.5p, bei Abnahme von 5 Stück M. 0.40 Diese Broschüre (Heft 17) umfaßt die. Kundgebung der Arbeitsgemeinschaft für V düng gehaltenen Referate über-die Frage \on den Referenten Dr. Hans Harmsenr Prol Mayer (kath. Kirche), Prof. Dr. Lutgert (Et, und Prof. Dr. W. Kahl (Jur. Standpunkt). uf einer olksgesuniles § 218 . Dr. Jos. Kirche) Dr. Kuno Stomrael. Der Idealismus neuer Menschen. 150 Seiten.. Industrie-Verlag und Druckerei Akt.-Ges., Düsseldorf. i 'j Ein ernstes, tiefschürfendes Buch, mjt dem sich ernste denkstarke Leser gern beschäftigen werden. Während man manchen Ausführungen des Yerf. gern zustimmen wird, wird man andere miti Recht ablehnen. “Das Urteil über Juden und Judentum (Seite 143ff) wird man nicht gelten lassen können. — Der schöne Schluß wird durch einen chauvinistisch klingenden eingeschalteten Satz verunziert. Die Stelle lautet: ' »Der Idealismus neuer Menschen will nicht die Geldgier der Massen reizen — das mögen Amerikaner und Engländer tun —, sondern er will die Seele der großen Massen unseres Volkes dazu berufen, teilzunehmen an der Aufrichtung eines höheren Staatsideals, dessen Bürger Ewigkeitswerte in jdie Welt zu setzen als ihre Aufgabe erkennen, die über allen Parteiaufgaben steht.c — Neue Menschen sollen jeglichen veralteten Chauvinismus von sich Weisen. .! E. F. Franz Oppenheimer. F. r i n n e r u n g e n. Erlebtes, Erstrebtes, Erreichtes. 260 feiten Großoktav. Mit einem Bildnis nach der Büste von FT. I. Kormis. In Ganzleinen gebündelt. Welt-Verlag, vom Heinebund herausgegeben. Preis RM 6.— Das Erscheinen der Lebenserinncrungen \0n Franz Oppenheimer wird nicht nur jeder begrüßen, der ein Freund der Ideen dieses großen Natipnalökonomen ist. "sondern auch jeder, der an jüdischer Familiengeschichte interessiert ist. In einer Zeit, wie' der unseren, die am liebsten dem deutschen Judentum jode F^xistenzberechtigung absprechen möchte, ist es von hohem Reiz,' zu sehen, welche Kräfte es aus sich heraus zu entwickeln imstande war. F ranz- Oppenheimer ist der Sohn eines Berliner Reformpredigers. Auf dem Wege über das Medizinstudium und die Ausübung der" ärztlichen Praxis kuni er zur Beschäftigung mit sozialen Problemen. Seine ganze Persönlichkeit ist ein starker Beweis dafür, daß es möglich ist, einerseits a'uf das tiefste in deutscher Kultur verwurzelt zu sein und doch lebendiges Interesse für alle jüdischen F'ragen, im besonderen für den Palästinaaufbau zu haben. Im Lande der Väter hat er auch einen! seiner ersten Versuche zum Aufbau einer genossenschaftlichen Siedlung unternehmen können. In seltener Weise vereinigt sich auch in seinem Wesen höchste geistige und körperliche Leistungsfähigkeit. Bis in sein hohes Alter hinein war Oppenheimer ein ausgezeichneter Alpinist. Es ist fraglos, daß seine Ideen ndch eine große “ Zukunft haben. Die Lösung der Agrarfrage wird wahrscheinlich nur unter Berücksichtigung seiner Gedanken erfolgen können. Vielleicht geht es ihm ähnlich wie Lassale; die Auswertung seiner ' Entdeckungen werden erst spätere Generationen vornehmen. - Dr Wi]iy Cohn (Breslau). 166 —

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