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Der Orden Bne Briss · 1931-10-01 · Nr. 9 - Oktober · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1931
Issue
Nr. 9 - Oktober
Date
1931-10-01
Page
[Seite] (sequence 12)
Language
German
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hierfür: Ein an stechenden Seiteischmerzen leidender Bauer wird in eine Prüg;le_i verwickelt- Er wird dabei arg mitgenommen. Er büßt neben zahlreichen Hautverletzungen ein Auge ein, eine Rippe wird ihm gebrochen. Dabei löst sich ein Eiterabszeß, der durch die Fraktur der Rippe den Weg nach außen nahm. Die davon herstammenden Schmerzen sind verscl wunden. Der Bauer preist die segensreiche Wirkung der Rauferei. Die Befreiung von seinen Schmerzen hätte er durch den Eingriff eines sachkundigen Arztes auf einfachere und verständigere ■ Weise hallen können. Rüstungen . . . das ist der Kampf aller"Staaten gegen das eigne Mißtrauen. Der Krieg gehört zu den internationalen Fragen. V gen. nicht zu den nationalen, so Pest. Anarchismus auch intcrnatic|nal behandelt werden. Man hat die Pazifisten gelegentlich »I ri denshetzer und l lopisten gen Augen von .Fried ist der moderne liehkeitspolitiker. 'der keine ander«'-Bezeichnung verdient als die eines KuUurteqhnikers. Mit tiefer Genugtuung bucht I ried Enttäuschungen reicht*» l.ebeii a gen. ilie ihm von'Menschen des Gt Wissenschaften als Stützt* für seile I.ehre dienen könnt*». Auf dem' Naturfoi schertage in Königsberg sprach es Professor L chtheim aus: Die fahre. daß dt*r Krieg kein! l*1h*I. sondern eine Notwendigkeit sei. daß er all .‘in «lie wertvollen Charaktereigenschaften tlt* Völker erhalte. daß ein dauernder Friede z ir Entartung und Fäulnis führe, findet bei uns keinen Boden: eine Lehrt* der Naturwissenschaft ist sie nicht. Ein Verteidiger Kant s — auch Kant lwtte es nötig, verteidigt zu werden —. Pnnf. Wilhelm Traugott Krug-I.eipzig. ein Philosoph und Politiker, hat den folgenden Satz geprägt: Dit* Tdee enschheitsfrawie Cholera. innt. fn den ’azifist VV irkn seinem an e Aeußer.uiiistes und'der R Kiliigt* biogri phisehe Xoti/t ton Robert Bäränfy. o. ü. Proft-sst Nasen- und Halskrankheiten an c|p Upsala (Schweden!. Ich bin am 22. 4- 1876 in Wie Kind einer 24jährigt*fi Mutter und Jahre älteren Vaters geboren. \ stammte aus Prag. Mein Großvater seits war Privatgelehrter. Sein Näm des Ewigen Friedens als eine Schimäre zu erklären, würde nichts anders; bedeuten als alle Ideen der Vernunft in das Land der Träume 1 , zu verweisen. — Das Unglück 'der Erde war es bisher — so äußerte sich der Dichter Jean Paul über den Krieg —,' daß zwei den Krieg beschlossen und Millionen ih|n ausführten, indes es besser gewesen wäre, daß Millionen ihn beschlossen hätten und zwei gestritten. — Fried machte sich das Wort des Engländers Cobden (»die drei Paniken« — 1863j) zu eigen: Es ist eine Nische frei im Tempel ejes Ruhmes für den Herrscher oder Minister, deri als erster dem ungeheuren Uebel unserer Zeit nn den Leib rücken wollte: dem Kriege, den Rüstungen. Noch aus der größten | seiner Lebensenttäusehungen, die für Fried der Weltkrieg bedeutete. sprach «lie Zuversicht eines in die Ferne blickenden Sehers: »Auch dieser Krieg wird zum Frieden führen. Aber, daß er kein Frie«le der afte» Art werde, iung bloß und Kriegsentschäcl wirklicher Fried«*, «ler das Vl( teil zueinander auf eine neue, läge stellt, dafür müssen wir setzen. Es wäre Wahnsinn. w< vergpssen werden würde, um zu besiegeln, «ler in erneutem Wettrüsten, in erneuter Mißgunst und Anarchie der Weisheit, letzten Schluß sähe wie bisher. Welt muß erstehen aus diesem Kriege, «lie mit «ler alten nichts mehr gemein hat. Dieser erste Weltkrieg inufLzu «lern notwi Weltfrieden führen, -r- L nsere Generation ist zum V\ Unsere Hoffnungen gehen aty Ferne. mit I.ämlerverteigung. sondern ein prhültnis der Staag«*sicherte Grund-. ans rechtzeitig einenn all dieses Blut einen Zustand neu ndigen wirklichen -arten verurteilt. - s «ler Nähe in die OBERT BARÄNY. n. mitgcteilt r der Ohren-, r Universität n als;Vrst«*s eines um 1» ne Mutter iHütterlichere ist Simon Hock (geb. 27. lt. 1815, gest. BO. 10. 1887). Jahrzehnte beschäftigt«; er sich mit «len Inschriften des alten’jüdischen Friedhdfes in Prag, kam aber infolge seines unvermuteten Todes nicht dazu, selbst die Geschichte ^er Juden in Prag zu schreiben, wie es seine Absicht gewesen war. Prof. Kaufmann hat sich der aufopferungsvollen Aufgabe unterzogen. st*ine tyotizen aus seinem — 134 —

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