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Der Orden Bne Briss · 1931-10-01 · Nr. 9 - Oktober · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1931
Issue
Nr. 9 - Oktober
Date
1931-10-01
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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und •’ St-rnmpriifiitijr in Steglik lu-i Berlin er rielitet und Kh r I i e li w urde st t arbeitete er eine Methode der des Diphthcricheilserums aus. n Direktor, liier W ertbestimmung die er im Jahre Krau f ranziska S p e y Ir r hat im Jahre 1906 auf Anregung i t res Schwagers. Prof. I,. Barmst ä«l t e r . zum Andenken an ihren verstorbenen Mann, Georg Speyer, dem grollen Forscher 1*97 vertyffent licht hatte- Diese .Methode bildet Kh rlich (las *n die Grundlage eserums. In dictution des Dipli- ‘iforseht und die lifini'i n-iMti mit Vankl urter Ober- Jahre 1*99 i-ni heute in fast allen kult-urliindt fiir die Kontrolle des DiphRier ser Arbeit hatte er die Konst tlieriel'oxins und Antitoxins Seitenketteiltheorie au (gestellt. A I t h o f f hat nun A dickes, dem bekannten I biirgi'tmeister. F h r I i e h in' Königlic hen Institut für expei iineiitelle I hcrapie eine würdige Arbeitsstätte ii Frankfurt a. M. geschaffen. In diesem Jahre übernahm F h r I i c h. der in/.w isclren Geheimer Med zinälrat geworden war. die Leitung des nach teil Institutes. liier hat-er mit seinem g( ter J. \l o r (te ii rot'li gemein weise der aulikörperhaltigr n Sera erforscht. J )iesi; Arbeiten gehören' zu Seil npfmiiliMi auf tlrm (>r bie i len Plänen gebauistvolleu Mitarbei- <am die W.irkungsen bedeufsamsten ' der Immunitäts- •lin l'orseher der ganzen Heit filieren nun an. (liagnustik der ■t *vsieh auf diesem (icbietc zu be iitigen. Auf Cirund dieser Arbeiten \on F h r I i e li und Morgen- -. r o t h hat Bo niel.'dei berühmte belgische liiiniiinitiitsforseher. eine nei,e sorodiagnostisclie Methode ausgearbeitet. die :■ ((genannte Komplementbindungsmethnde. die ■ il rerseits w ieder der Ausgangspunkt der "rollen I' litdeckimg \\ a s e r tu a n n s war. der Scr.i pliilis. Zahlreiche l'orseher mit Jetzt klangvollen Namen arbeiteten nun untof Pa u I F h r I i e b w ie S \ a n t e A r r h e n i i S. I' I e u e r . B r.o w ii i i M. Neisser. II. S a e II s . d e in a ii ii und v iele andere K iir diese Leistungen h nicht au Anerkennungen. I s.. I h- M a d s e ii . g. (i. F m b d e u . . e v a d i t i . I' lieht-I i c h’s fehlte es ii. Jahre 190% erhielt ■r die Grolle Goldene Nleda Ile für W isseiiscliaft. und die Medizinische haku nannte diu zum ordentliche Auf \\ misch A 11 Ir o f f' sich im Jahre 1901 mit de beschäftigen. Auch hier -chijf er. gemeinsam mit seinem bedeutenden Mi arbeiter A p o I a n t . Bleiliendes. Fs ist nicht n üblich, hier alle die wichtigen f eslstellungen an fzuzahlen. die Fh rtiit in Güftiugeil eri Münorar-Profosor. begann F h r I i c h . Krebsforschuiifr zu lieh Und A p o laut durc unfreieste \ ersuche frefundc i mühsame, geistvoll ii haben. Georg Spejcr-I laus neben dem Institut fiir e.vjperimenfellif' Therapie errichtet. 1 lier ’ konnte hj h r I i c h endlich das ausfiihren. was er schon sehr laiifre gdplant hatte.'den Aufbau einer experimentellen (’heiüotherapie. Zahlreiche tiöfgriindige Forschungen wurden in diesem Institut zur Auffind mg von* chemischen Präparatenfiir die Behandlung von Infektionskrankheiten a'isgcfiihrt. 1 Fntdeekung der therapeui Salvarsans (mit dem Japaner'S. Hala). Dieses Arsen-Präparajt ist durch m Arbeit von Fli rlich mit den ( hemikcjrn. vor alle u;id B e n rl a lid-gestellt wurden. I Jas-Sälvgrsan machte Fh rlich -weltberühmt und populär. irc“ Krönuiifr war die ischen \\ irkuiifr des iihsame systematische seinen hervorragenni mit Be r t.Ji.e i in Gelehrte-lind Schiilc seharten sich jetzt in F h r I i c h . lipd seine grol teil ihm auch k iele ätrlleri diesen War vvjolil die grollte der Nobelpreis, den er im Jahre 1900 erhielt- Im Jahre 1911 wurde ihm <lit‘ höchste“ Auszeichnung verliehen, die der StaaJ damals vergeben komte. er wurde \\ irklicher Geheimer Rat mit dem Prädikat Fxzellenz. * I t Als 1914 in Frankfurt, a. M. fdie l uiversität aus der ganzen Welt Frankfurt um Paul :eu Feistiingeu braeh- Aus/.cichnungen. Non gegründet wurde, ist Pan •her Professor in. der Medizinischen Fakultät unter groller Anteilichaftlichen Welt sei- F h r I i c h ordentlifieworden. 1914 feierte et nähme der ganzen w issen ii neu M). Geburtstag. Sehr n damals sah er viel älter aus. als seinen Jiliren entsprach. Fr schonte sich in keiner- Weise“ lind verbrauchte schnell seinen Körper rn Arlieit. Schon im nächsten Jahre* traten ernsti* Störungen seiner Gesundheit auf. I nervvartet schnell schvyanelen die Kräfte dahin, und am 20. August 191 > starb er. Keiner hat wohl besser ausgedrückt, was Paul f. li r I i c h war. als sein Freund und BiographfAdclf I. a z a ins. d(>r F h r I i c h's Lebens Schilderung mit folgen« Welchen Reichtum au de sten. was Menschen zute schliellt Paul K h r I i c h’s v e rgön nt. u nermelll iche Gütern zu erwerben, im Kräfte Frfolg au Frfolg Rätsel der Natur strahle «des Ficht zu werfen die Grenzen der Frkenritnis und des W issens en Worten; schlieft: m CiröBten und Hüch- I ' vvörden kann/ um- Leben! Hs war ihm Schätze an geistigen frohen Gefühl Seiner zu reihen, in dunkle 128

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