Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1931
- Issue
- Nr. 6/7 - Juni/Juli
- Date
- 1931-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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überwindende Tradition, i Genug Tjragik und furchtbarer Ernst liegt in iler unverrückbaren Gewißheit. daß die individuelle Existenz, dies lustvoll schmerzliche Kämpfen, Entsagen und Gelingen, unwiederholbar einmalig! ist; niiin ,ollte sie nicht noch zu erhöhen tracjhtcii durch Hoheit, gedankenlose \ crlcumdtitig. schußbereiten Mord oder kaltblütiges Verreck Anlassen in \ot und Hunger, mit denen, h ute wie je. die Säugetiergattung »Mensch« gegen ihre uusgesrtzfesten und edelsten, reehtfertigen<jLsten Häupter vorgeht, gegen die einzigen, die sfc wahrhaft* lieben. ' Die Menschheit als Aufgabe: dieser Formuli. rung hätte Georg Büchner zuges|immt. Mit dir erheben wir uns über die wilde Sinnlosigkeit eines Sterbens, das einem wundervollen jungen Kerl das geliebte Leben und den! deutschen Drama seine stärkste Kraft neben (Goethe und Kleist entriß. Auf Erneuerung und (Weitergabe, auf neublickendem Beginnen und, tanz durchfiihlter Erhaltung, auf Revplu; beruht das Leben des Menseln seine Rechtfertigung und sei lichkeit.« .t|ttn ujid rradition n, sein "Gelingen*, ie' günze l nendde Wenn es irgend etwas io könnte, was mit der l ngeheuei lichf eit:-des Wcltkrieges'ein wenig ausfjühnen lüni)t|e, so wäre es die für die Menschheit wacht die auch aus dem Schaffen de spricht und sprechen soll: die Erkenntnis des Menschlichen. Auch aus di dringt und drängt die Fordern ig: (. h a r a k t c r i s t in ehr u I s Ci e n i q, Je W esen der Schaffenden ei|idr Tigen. desto mehr wird aus ihren Schöpfungen licht bloß I' o r m . sondern ,S e e | e zu uns sprechen. I-m so mehr werden wir uns die 'schwerste. lupl schönste ■! Mid«. Welt geben Erkenntnis, Künstlers zu uns n Schöpferischen . Vi ii u i u n i « «. tiefer'wir in das f kuust zu eigen machen:, d M e n sch zu sei n. Die Judenfrage in der, „Deutschen Rundschau“. Deutsche Rundschuit«', TT. Jakrg.. Januar dieses, daß jode, solche Attac «e. direkt wie in- «lirekt -die Kräfte des Antisemitismus . stärke. Die' Julien hätten 'infolgedessen i^as größte Interesse daran, eine Kin|jcitsfr|ont ider anständigen Leute auf beiden Seiten arbeit der antinationalen Krü R‘ zjli bilden. Kechter gibt sodann e das. was er unter Antiger Er wendet sich insbesondere von Tucholsky »Deutschland alles«. Er führt ferner an, < Teil der Zentralen des Lite lietriebcs sicjfi in jüdischen Die Theater, die großen \ bb Mai 1951. : | Im November-Heft 1950 dieser Bjlütter w urde nln-r die Aufsatzreihe berichtet, die) die Sehriftliitung der Süddeutschen Monatshefte iler Judenfrage« gewidmet hatte. Nunmichr hat auch die Deutsche Rundschau« eine Aussprache über die Judenfrage veranstaltet. Den Ausgangspunkt bildete ein Aufsatz von Paul Fechter über Kunstbetrieb und Judenfruge«. Fechter führt aus, daß man nicht nur auf ler jüdischen Seite das Gefühl liibc, dem zu »ogegnen, was man Antisemitisinmi nennt, sondern daß heute selbst ziemlich robuste und wenig empfindliche Leute auf itlchtjüdiseher ''eite das Gefühl bekommen hätten, dem Antiemitisiniis entspreche auf der Gegenseite ein Mindestens gleichstarker und sogar viel stärker n die Erscheinung tretender Antigermanismus. Es gebe heute eine ganze Reihe von Blättern, die bewußt und konsequent den Kampf ge^en das Deutschtum führten, so bewußt und konsequent. daß manj sie geradezu als die Hauptorgane zur« Verbreitung mql Kräftigung des Antisemitismus bezeichnen könnte. Deutschland werde »in gutpr Gesundheit auch diese Anwürfe und Beschimpfungen überdauern«, Das Gefährliche an| der Geschichte sei aber e in großer Berliner Zeituiigs I i •_e K u ii s t . ei n gegbn die Wrühlnfcge Beispiele fiir mjauisüius verstehe. ,ge jen das Buch Deitschluml über uß eil sehr großer ratur- und Kunst- Häideii' befände, rlage, die großeil einem Prozentig. -^ler weit über Anzahl deutscher >ens zu < I len an- Kuiisthandlungen ständen zi sutz unter jüdischer Fiihru das Verhältnis zwischen der Staatsbürger jüdischen Glu deren hinuusgehe. Eine Me Autoren, Malern. Dramutikc dem Gefühl herum, daß'für den deutschen Bühnen, den markt, in dem deutschen iilterhaupt. viel schwerer Pfjtz [zu -finden sei als für anderes. Die Ber z. Bbevorzugten* die franzö.* ischb Kunst. . Nur selten sei jemand so offelih uzig gewesen wie rlag. der auf die ngo 'von deutschen i. delie heute mit das( Deutsche auf deutschen Buchunsthand.el, wenn ijcr[ •Kunsthändler 97