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Der Orden Bne Briss · 1931-06-01 · Nr. 6/7 - Juni/Juli · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1931
Issue
Nr. 6/7 - Juni/Juli
Date
1931-06-01
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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allein, aber uns mit besopi -besonderen Wegen in mußten wir sei bst verstau schließen. Das ist aber sonderiing. wie es die be die lernende Klasse ist. E erst dann ein. wenn wir in den Orden eint roten. i jlcre sondern . müssen auf denj eilige nicht den eigentümlich« hmgen. Wenn wir tatsäj' sehaft und Kultur, kur/, hing zu unserer nichtjii: mit dem Selbstzweck dt darin worden wir nien als gcbung hineinwachsen können, verstanden werden, wenn wi - Judentums zur Menschh -it auf den und Andersgläubig« n weisen wollen.-Ohne diese, Aufgabe aßt Gewißheit. (laß der W(g des von den andern einmal verstaut müßte man ja an der Welt und iilee verzweifeln.' W ir schließt aneinander, w ie sich Eitern um sehen Hause aneinandcischließ i*n. wie sich die betende Gemeinde anein intjerfi der jüdischen Gemei ns< ha Ft Inun aber im Bcwußtsi lestigkeit dieses Bundes ängstliche Scheu mit sammen die Wege zu führt. Nicht dazu soll den Menschen fremd zu eine eigene Weltanscha nis zu haben auch für andere A für andere Gemeinschaften: de heitsideal wird nicht streifungjiaflosN Eigenen. das ^igeiio"Sr-flist der I nlividiich und der meinschaft erhalten wird, sich rroßen Ziel ein- und unterordi et. aß n h|lich ul unse lijschen ren Aiitteln lind auf e Hand gegeben ist.' Rieh uns zusammentjbensc wenig eine Abende Gemeinde oder ne Absonderuijig tritt ifiit dfr l eberzrugung ir uns auch ab- Gebieten. die gemeinsamem ,sein. Die Menst* erzogen n jüdischen Weg YOTn Politik. W irtrer ganzen Stcll’mgebuiig. uns Krendseins umgeben. in unsere l inlaß wir von,ihr den W eg des Andersdonkenuml erklären und ohne die Judentums auch en werden wird, der Menschheitsi uns im Orden Kinder hn jiidi- 7|l ■i <1 Irauße uif sc ren g» t. um den Bund vertiefen, um unzerreißbaren n im (.oben ohne Mitmenschen zuhen. d e uns das l.ebeii ns der Orden erziehen, werdcln. sondern dazu, innig. «1ine eigene Seele zu erhalten und aiif Grund dieser eigenen Seele, dieser festen Gemeinschaftsanscl laiiung Verstand-: ischauuiigen und' nn das Menschdurch die Ab- •n dadurch r.reicht somit Aufsatzes von Brii- Ifbliaftem W iderhior nicht finit. dall des Mon- Aiif andere Punkte des der Auerbach, die mir zu spruch Anlaß geben, will ich gehen. Ich bin nicht der Ansic scheu Zwiesprache mit Gott aus unsern Ordenssoll. Dem wahr- Leine Stätte ohne Stätte, welche tctfipcln ausgeschieden werden haft religiösen Menschen kann Gott sein und am wenigsten de ihn bewußt zum Künder des Menschheitsgedandann'aber daß Ge- " dem dankbar, daß es schon manche Stunde im Brudertempel gegeben hat, in der ich Gott näher war als in der Synägoge. l’nser Orden will Menschen 'heranziehen, um sie zu erziehen. Dieser Zusammenschluß zu Streben kann nicht Selbstzweck heu. die in unscrin Bruderbünde werden, die den wahren Segen des ördensgedankcns in sich aufgenommen haben, werden sich picht von der Wjrlt absondern. Sie werden zuriicLkehren. gestärkt und gekrüftigt zu dem schweren Lebenskampf, ohne den kein Lebenssieg 'möglich ist. Unsere Ordensftemein- .schaft wird gerade in der jetzigen Zeit des Niederganges, ja der \ erzweiflung. mehr als je bemüht sein müssen, nicht nur. was selbstverständlich ist. mit der lat den Wankenden zu stützen, sonderln auch durch den Geist ein Aufbauwerk zu Upen, das bei vielen von uns noch w ichtiger ist pfs die materielle Hilfe. Dieses Anfbauwerk würfle keinen Trost bringen, wenn |iil>er ihm der G .‘dankeder Absonderung schwebte. 1'iir die meisten von uns wohl ist es der grüßte Trost, daß nicht wir allein unter den Juden, ja nicht einmal allein als Juden aiifbaiicn helfen. * sondern auf htiserm Wege und in unsern Tempeln Werkleutje sind an einem gemeinschaftlichen Bau. dejr sich wohl verzögern kaiin. der Rückschläge erleidet, der aber nach unserm unumstößlichen Glauben dennoch eines Tages seine ' Krönung findtfn wird und muß. 1 Nachbemerkung. Von Br. Jf Die Israel Am Erwidern ng r I» a c li, Br.. Ileiiirich Sterns verpflichtet mich zu Dank, weil sie mir Gelegenheit ibt. nicht mit nochmals zu präzisieren, sondern auch wesentliche l cbereinstimmungen festzustellen. So weitgellende, daß.j man den Orden segnen möchte, der fiir die Aima-heriing der Denkweisen so erfolgreich Raum. Geist, und Atmosphäre hergab. / Br. Stefn sieht wit nicht erreicht sondern durch ducn und Orden die schtiiiung. kens erzieht. Ich wenigstens bt kenne gern und ich das Menschheitsideal durch Abstreifung des Eigenen. Erhaltung des Selbst der ludivi der Gemeinschaft. Auch er gibt .dem Aufgabe,, . ujiis zu eigener Weltan-?n fester Gemeinschaftsanschauung, zu einer eigenen Seele, jfu einer jüdischen Kernschar zu erziehen, die; als Gemeinschaft dem Endziel des! Judentums und 'zugleich dem Menschheitsideal auf W ege durch und über *das Judentum! zustrebt. Auch er ineint, wir son;-(lern uns stets von andern, wenn wir speziell — 92 —

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