Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1931
- Issue
- Nr. 5 - Mai
- Date
- 1931-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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' , .1" tv _ Glaubens an die Allmacht def Gedanken darj&Udlen, jenes Glaubens, dein der Mensch so schwer entwächst. W enn wi^ jemandem zu seinem Geburtstag Glück, Gesundheit, langes l.eben wünschen, ist nicht jedejs Wort, dus wir sagen, oder schreiben, Zeugnis lenseres unbewuHten Aberglaubens, als könnten lensere armseligen Wünsche das Schicksal in bestimmte Richtungen lenken? Wir haben gerade c|urch Freud gelernt, diesen Allmachtsglauben jpsydHtlogisth zu verstehen und wollen nicht einriiul bei verführerischem Anlaß leichtsinnig oder leichtherzig in alte Denkgewohnheiten zuriickgleiten. Gewill eine Geburtstagsfeier bietet ebenso gut wie ein Gelegenheit. die anderes Fest fine vorzügliche sagen, aber jwer immer gt hat, weiß, daß Dummheiten zu w issenschaftliche Literatur verfo es dazu keiner besonderen Gelegenheit bedarf. Man wird hier vielleicht einwerfen, die Dinge so betiachten. heiße sie zu genait betrachten. Ein Glückwunsch zum Geburtstag, Wird man sagen, sei einfach der Ausdruck freundlicher Gefühle. Wir würden das gerne gelten lausen, aber warum soll sich ein solcher Ausdruck gcirade in die Form eines Glückwunsches kleiden? Fragen solcher Art mögen uns Erwachsenen, die wir dachten, über den Glauben an die ia.<-ische Kraft von Wünschen erhaben zu ,sein. f< rne liegen, indessen beschäftigen sich Kinder in jene r besonderen Art der Nad clcnklichkeit, die ifinen eignet, nicht selten mit ihnen. Einem kleinen Jungen., mit dem ichjgerne plauderte, konnte man es schwer begreiflich machen, warum I * man Leuten zugi Geburtstage Glück wünschen solle. Er meintej es sei doch kein Anlafi fiir den Betreffenden, sich zu freuen, . *]{■ wollte wissen, warum man bei diesem Anlässe nicht eher den Litern und den Freunden des Geburtstagskindes gratuliere. Mit jener unerbittlichen logischen llC im i r 1 i HO Fr Konsequenz, in clor Kin kophen des Neu-Kantiaii linierte er daran, daß sehr seine eigenen Elte irklichen Geburtstage*, Ich mc-iiio, wenn ei u|ur der Ausdruck freu ('fühle ist. hat der Klc die Verwandten und Wiederkehr jenes Tages haben als der Gefeierte, dürfen wir zu dem kehren: erst inittelliar w dieser lag zum Festtag, renl zeigt, wie sehr er ge bezeugt ihm. wie* hoch m wie', viel auch er von Zeiten“ ubgezahlt hat —- ren wandelt sich zur ed Freude, zum Gefühl der nicht für alles, doch fiir Rs entspricht sicher dem Gebiirtstagskiude ihm Zufriedenheit, Gli f ’iihc'i 1:1 nc Wir a|he'r, die wir nicht Gedanken glauben, ziehe daß das Leben F.reuds; siebenten Jahrzehnts err sein Wirken fiir so vie sehn ichtigung" von Leid ungeahnter Klarheit bec In Irliesem Sinne w liehen Glückwünsche her Aufrichtigkeit sagen: wi lieh zu Freuds 7>. G Der drnße Forscher isl längj-äfiijiges Mitgl ..Wien“ (12. Dis(rict). Wir erbietige Glückwünsche. Aus Amerika. xc. i ß. B. Magazine] Sept./Okt. 1930. Hin weithin sichtbarer Silbirstreif flammt am Horizont auf und. heißt die Menschen hoffen. Am Beginn des neuen Jahres! erläßt Br. Ordens» , Präsident Alfied M. Cohen an die Brüder sämtlicher Distrikte der Welt eine Botschaft, in der er den trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Schwierigkeiten unverkennbaren ' Fortschritt der tpenscfalichen Kultur und den Anteil dies Ordens an jihm rühmt. Die Botschaft Weist auf die) weitere Räumung r manchmal dief Philoismus übertreffen. c*rihm erzählt habe, wie sich damals, an, seinem gefreut hätten. Gratulation Wirklich nc.llicher oder freudiger ine .recht; wenn 'er sagt, eunde Würden bei der eher Anfaß zuri'Freude An dlesebi Punkte aber r Gesagten zurjickd auch dem Gelehrten Die Frcjucle. der andeichätzt Und geliebt .wird, u sc'ine I'ieistiing wertet, :1er „großen Schule] der solche Ff Jen de defr andelste» Lnijm der eigenen Gemfgtwling, das gewiß anches'I.jdd entschädigt, ich mehr; der *Tijadition, ::ii versichern, daß man ck und Erfolg .wünscht. hr an die Allmacht der n es vor.!hc*nte zu sagen, welche«! die Mitte des icht hat.lein Segen war, e Bewältigung und Befirr andere das Glück l eiitete...[ en.wi.ri statt jlie iibi uleiern. mit analytischer gratulieren ums herzcll bi Ttstag. I I senden herzliche bisher besetzter deutscher Gebiete 'hin,* auf gerechtere Reparationsabmachungen und auf ein Nachlassen von Haß undj bösem Willen, wodurch die Menschen klarer zu sehen beg nnen. Der Tag dämmere, an dem Brüderlichkeit poetisches Phantasiegebilcle zu Menschheit 'wieder hoffen Der Ordenspräsident Tat werden Izu lassen. E 'emehtsplrechend befolgen jetzt die Logen* in Kan; aufhöre nur jein sein, wo die dürfe. bemüht sich Wci — 81 — da seine Aufforderung, ied der Und ehrrte zur i