Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1931
- Issue
- Nr. 4 - April
- Date
- 1931-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/6727475-6029203-6074847--2604-4869190- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
2. Die Zahl der Selbstzahler, d. h. solcher Ver- * schickungsbedürftiger, die die Kosten für den Erholungsaufenthalt aus eigenen Mitteln bestreiten, wird immer geringer. 3. Die Heime, die früher in der Lage gewesen sind, aus Spenden und Stiftungsmitteln in weitestem Maße Frei- und Halbfreistellen an Bedürftige zu vergeben, behnden sich selbst in so großer Not, daß sie auf Ersatz der Pßegekosten unbedingt zu halten - angewiesen sind. 4- Die jüdischen Wohlfahrtsstellen, die früher in großem Umfange Geldmittel für die Durchführung von Erholungskuren bereitstellten, schränken die Verschickungen mehr und mehr ein. Es werden nur noch die allerbedürftigsten und körperlich elendesten Kjnder ausgewählt. i 5. Die Kommunen und Versicherungsträger erstrecken ihre Sparmaßnahmen auch auf die Erholungsfürsorge und gewähren nur noch sehr knappe'Zuschüsse für die Verschickungen. 6. Die Schulen sind in der Urlaubserteilung außerhalb der Ferien viel zurückhaltender geworden. Nur wirklich kranke oder kränkliche Kinder dürfen während der Schulzeit verschickt werdent 7. Die Eltern fürchten auch ihrerseits ein Zurückbleiben des Kindes im Pensum bei längerem Fehlen, und der Verlust eines Jahres ist aus wirtschaftlichen Gründen schwer tragbar.1 Auch sie wünschen deshalb vielfach keine. Unterbrechung der Schulzeit. Aus allen diesen Gründen haben wir mit Ausnahme der Zeit der Schulferien einen großen Leerlauf in unseren Erholungsheimen zu verzeichnen, dessen Folge jetzt schon ist, daß einige Heime schließen bzw. sich auf andere Fürsorgezwecke umstellen mußten. Immerhin könnte durch eine ganz planwirtschaftHdi durchgeführte Belegungs» .und Pflegegeldpolitik die Wirtschaftlichkeit unserer Heime erhöht und ihre Existenz mehr gesichert werden. Dies könnte folgendermaßen ermöglicht werden: I 1. Durch recht arbeiten müsse einsetzen) und bedürftigen Kin schaffen und die einzelnen werden. Es alle. Kinder a großen Ferien zeitige Erfas n bereits im Auslese der der kann ein planmäßige Kurperioden' zu vermeiden if die kurze zusammendränglei eine ist 2. Muß darauf Schickungen bedingt der Vof: immer noch Kinder und wachsener in 3. Trotz aller Sparmaßnahmen Kinder erleben kriegszeit. 4. Ein oder das 5. iüng <die Vor-?ebruar-März verschickungsieberblick ge» Verteilung auf vorgenommen daß sich fast Zeitspanne der n. gehalten werden, daß bei Verden jüdischen Heimen un» zug gegeben wi ’d. Es werden :ine große Anzahl / jüdischer vor allem auch jüdischer* Er» -lichtjüdische Anstalten gelegt. der - jüdischen Wohlfahrtsstell :n sollte man in dieser Notzeit die Kinderveri chickung nicht allzusehr eindämmen,i damit wir nicht wieder eine solche Unterernahrunj; und Verelendu lg der jüdischen wie in der Krhigs-und Nachandere Heim wäre vielleicht für zeitweise Umstellung geeignet. So z. B. für die Aufnahme von rrauei <Ausbau der Erhöh ingsfürsorge), : ür Aufnahme üdischer Schuten mit Lehrern für Aufnahme vo.n Jugend- Mütter von Klassen (Schullandheim liehen oder votj Kleinkindern. . auf i > Wird selbstverständlich, auf . Grund der kritischen Verhältnisse vor Neugründungen Erweiterung von Heilstätten und Erdringend gewaint. Organisätiöner, Wohlfahrtsdie sich mit Er’iolungsfürsorge ringend gebetet), f sowohl im' Interesse unserer vorwiegend sehr gilt Hingerichteten und geleiteten Anstalten, als auch im Interesse der Erwachsenen u id Kinder mehr in planmäßiger Weise durchzuführen. Die Zentralwohlfahrtsstefle der deutschen Juden, Charlottenbur j 2, Kantstr. ^58, steht gern zur Auskupfterteilun j zur Verfügung. bzw holungsheimen Alle jüdischen stellen und Vereine, befassen, werden i erholungsbedürftigen denn je die Belegung VizegroBpräsident Max Jeselsohn — 60 Jahr alt. Es steht in der Kartothek der Großloge. Man wird die Zuverlässigkeit bezweifeln. In diesem Falle: ohne Erfolg. Gebofen: in Neckar» b i s c h o f s h e i m!. So fängi's an. Das ist schon richtig: heiter mit Würde! 10. 4c 71. Aufgenommen in den Orden: 15- 3 96 — August Lamey-Loge. Protokollierender Sekretär 96/99 — Präsident 00/02 — Mentor 02/03 General- Komitee: 1906 — Vizegroßpräsident: 14. 5. 1911. Nicht darin steht: Stadtrat — Altsynagogenrat — Synodalpräsident in Mannheim bzw. Baden. Nicht darin steht die hingebende Arbeit in den Vollversammlung ei den Kommissionssitzu in der Vertretung d< kürzung zeitraubenc die tausend Schwän « ablösten, die Anekdpi großmütig auf alle wichtige Zusammenku i oder Unausgeschlafen! < AU' das, was ist um so stärker in u Herzen verankert, Wir gratulieren. n, den größeren und kleineren, ngen, die s.tänc|ige Bereitschaft s Ordensgedarjkens, die Aber Verhandlüngsgegenstände, e, die die eijdstesten Dinge ten, Scherze, j Episoden, .dy?. ausgestreut werden, die eine nft am Morgen mit Stumpfsinn eit beginnen zu müssen glauben, nicht in der I^artothek steht, iserer Erinnerung, in unseren herzlichst — 63