Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1931
- Issue
- Nr. 1 - Januar
- Date
- 1931-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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k L<» bisher nur 5—6000 Mark au den Logen selber 22000 Ma gesagt worden', wir sollten leisten, deren Ausführung keil < Ostpreußen einen kleinen h durchqueren i<t, dehnt Hessei aus. In Ostpreußen bestehen davon allein 8 im südlichst: Gebiet von etwa 200 km sicf sollen da im Wege von Reisen unternommen werden Orte, in denen Juden wohnen, Dazu kommen in den drei so daß insgesamt mehr als 7CX1 Juden wohnen. Na«h_derSta: den fünften Teil der Orte De haupt Juden wohnen. Von wohnen allein 38C0 in Kön hessischen Orten ist die Half:* durchschnittlich 80 Orte im. Ja staftungen durch die Sendbon vorliegenden Besuchsberichten aufgesucht worden. Es ist zwischen dem, was in Ostpre worden ist. . Wird der Bcitra; so wird die Arbeit eingeschrä i aber nicht eingestellt werden die Großloge, den Beitrag zu Frühstückspause <l‘/f Uh u len Die Arbeit wird um 2 4 Br. VizegroßpT^s Königsberg bemerkt zur sischen Logenverban vorgelegten Zahlen auch dart Ostpreußen entsprechend der der vorhandenen Logen eine Hessen. Er persönlich schätze Logenverband geleistet werde. Stellung nehme, ist, daß die sehen werde, die die Mittel der Aussprache: In der heutig i gegeben worden, während von aufgebracht wurden. Es ist die Arbeit wie Ostpreußen ien Zuschuß erfordert. Während albkr^is bildet, also leicht zu und Hessen-Nassau sich weit 5 Logen, in Hessen 10 Logen, :n Zipfel, während auf einem nicht eine Loge befindet. Wie genausflügen die notwendigen ln Ostpreußen gibt es 149 ■ in Hessen-Nassau 376 Orte, tessischen Provinzen 340 Orte, Orte vorhanden sind, in denen istik stellt dieses kleine Gebiet utschlands dar, in denen über- <len 10.775 Juden Ostpreußens gsberg. Von den rund 700 e betreuur.gswürdig. Es sind ir aufgesucht und 170 Verani veranlaßt worden. Nach den aus' Ostpreußen sind 20 Orte; Iso ejn gewaltiger Unterschied und was in Hessen geleistet der Großloge nicht bewilligt, kt werden müssen. Sie kann Es ist eine Ehrenpflicht für bewilligen. >■ Uhr wieder aufgenomrren. dent Arthur Cohn'- Kulturarbeit desHesdes, daß die von Br. Levi n könnten, daß die Arbeit in zu betreuenden Seelenzahl und intensivere gewesen ist als in die Arbeit, die vom Hessischen Wogegen er aber grundsätzlich Großloge als die Instanz ange-' für diese Arbeit aufzubringen habe. Es sei von entscheidend« r Bedeutung, daß die Errichtung der Gesamtorganisation, die Nansprucht werden müsse, immer wieder aufgehalten werde, wem andere Instanzen ihre Aufgaben übernehmen. Br. Freudenthal-.'.ürnberg bemerkt am Ende :n Zeit geistiger und wirtschaftlicher Not ist ein starkes -äedürfnis vorhanden, mit den Führern zusammenzusein. Di< sem Bedürfnis könnte Redinung getragen werden, wenn Br. ’i jroßpräsident’ die Vorsitzenden der Logenverbände zusamrr enberuft. Die Logeodiszijdin verlangt die Unterordnung inter eine Idee, hierzu gehört audi der Beschluß über das ji idische Buch. Die Frage der Umstellui g in der Erziehung der Kinder muß stärker behandelt werden. Es.muß umgelernt werden. Auch hierin wird fine Tätig liegen. Im übrigen aber soll auf die Wirtschaftsnot einstel keit der Wirtschaftsausschüsse nicht die ganze.Logenarbeit sich Kn. Die geistige Arbeit soll die Brüder ihre Alltag! soll gepflegt werden, die B :schäftigung mit Geistigem no t vergessen mach en. Br. Großpräsident Baeck begrüßt die Ktitik, die hier und in den Logen an der Großloge geübt Worden ist. Es hätte ihn aber auch interessiert, etwas mehf darüber zu erfahren, was die Vertreter des Generalkomitees in. den Logen geantwortet hätten. Die Kritik muß sich nicht nur gegen die Großloge; sie muß sich auch gegen die Loge richten. Das Schicksal der Logen hängt von den selbst gewählten f Präsidenten ab. . Der Logenbeitrag muß sich den wirtschaftlichen Verhält-, nissen anpassen. Die Propagandafrage braucht keine Sorge zu machen. Das’fiat sich aus den jüngsten Feststellungen ergeben.. . Br. Großpräs-ident Baeck macht zum Schluß folgende Feststellungen: Von dem Druck eines Branchenverzeichnisses .wird abgesehen, von den Logen soll 'handschriftlich ein Branchenverzeichnis für ihre Mitglieder angefertigt werden, das bei der Unterbringung yon Brüdern Erleichterung bietet. ' Das Darlehen für die K. S. O. in Höhe von RM. 2000.— soll nach nochmaliger Prüfung im G. A. bewilligt werden. Für die Kulturarbeit des Hessischen Logeoverbandes soll ein Betrag von RM. 1003.— bewilligt werden, der aber evtl, in Raten zu zahlen ist. Für die Kulturarbeit in Mecklenburg soll der Esra* Loge in Lübeck in gleicher Weise ein Betrag von RM. 500.— zur Verfügung gestellt werden. ' . . ' . ’ 4; i Den Vorschlägen wird zugestimmt. , Bezüglich der Herausgabe von Jugendschriften bittet er den Druck von Büchern etwa zwei Jahre lang auszusetzen. Dem wird zugestimmt Bezüglich der Kürzung des Namens stellt Br. Großpräsident Einigkeit dahin fest, daß der Verbundenheit gegenüber der Ordensleitung Ausdruck gegeben, aber an der Eigenart der europäischen Verhältnisse festgehalten werden soll. ✓! Von einer weiteren finanziellen Stützung des jüdischen Jugendkalenders soll abgesehen werden. Doch wird die Großloge den Absatz durch Propaganda in den Logen fördern. * » * Ein Erlaß der -Kopfbeiträge zur G'r o ß I o g e ,J für Brüder, die ihre Logenbeiträge nicht zahlen können, kann nicht erfolgen. Die Großloge ist aber bereit, der Loge, die sich in augenblicklicher schwieriger Situation befindet, bei der Begleichung der Rechnung Entgegenkommen zu zeigen, ihr eventuell auch für eine gewisse Zeit die Beträge zu stunden. Die L.ogen könnten auch eine Selbsthilfe ergreifen, indem sie von den Brüdern, die Üie Logenbeiträge nicht zahlen können, wenigstens den Großlogenbeitrag von RM. 12,-fim Jahr erheben. | Den Vorschlägen des Br. Großpräsidenten wird zugesfimml:. Schluß der Sitzung ö */4 Uhr. gez. Goldschmidt. 14